Ausgabe 
26.4.1851
 
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742) Gießen.

Wellenbad.

FrKZrz WePplee & Comp.

Da uns durch den Ankauf der bisher von Herrn Wernz besessenen Muhle sämmtlichc Wellen der Obermühle zu Gebote stehen, so haben wir in diesem Jahre die Anzahl unserer Wellenbäder bedeutend vermehrt und in Herren- und Damen-Bäder getheilt. ,

®ir erlauben uns noch zu bemerken, daß wir auch einige stille Bader eingerichtet haben und laden ein verehrtes Publikum zur bevorstehenden Badesaison zum Abonnement ganz ergebenst ein.

Gießen im April 1851. ___________________Franz Peppler & Comp.

Sllü) Gießen. Die regelmäßigen Schießübungen der hiesigen Schützengesellschaft nehmen von Mittwoch den 30. l. Mts. wieder ihren Anfang. Bemerkt wird, daß auch Nicht- Mitglieder Theil daran nehmen können.

Gießen den 25. April 1851. Der Vorstand.

739) Gießen. Donnerstag den 1. Mai beginnt in meiner Schule der Unter­richt für das Svmmerhalbjahr in dem Nebengebäude im ehemaligen Löwen auf dem Neuenweg.

Diejenigen verchrlichen Eltern, welche mir ihre Kinder anvertrauen wollen, belieben ihre Anmeldungen in meiner Wohnung aus der Mäusburg, bei Hrn. A. Noll im Stern vor dem Beginn der Schule zu machen.

Das Hvnnorar für das Vierteljahr beträgt 3 fl. 30 fr. B. F a I k e n b e r g.

771) Gießen. Der Unterricht in meiner Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben beginnt

Montag den 28. April, Morgens 8 Uhr.

Den allgemeinen Plan der Anstalt und den Lectiousplan für das Sommerhalbjahr lheile ich auf Anfragen gern mit, desgl. die Ferber'sche Buch­handlung. Diejenigen, welche ihre Söhne ter An­stalt anvertrauen wollen, werden gebeten, die An­meldungen bis zum 28. April an mich gelangen zu lassen.

I)r. Steinmetz.

763) Gießen.

Eröffnung der Turnschule für Mädchen und Knaben

Montag den 28. April.

Die verchrlichen Eltern, welche gesonnen sein sollten, ihre Kinder dieser Anstalt anzuvertrauen, bitte ich um bald gefällige Benachrichtigung.

C. RÜbsamen, Turnlehrer, wohnhaft bei Hrn. Botenmeister Lehr.

787) Gießen. Ein Felleisen für einen Hand­werksburschen wird zu kaufen gesucht. Die Erpc- dition d. Bltts. sagt wo.

798) Gießen. Ich wohne jetzt in dem Hause des Herrn WagnermeisterS Scheid in der Flügels­gasse. L. I o st.

774) Gießen. Ein alter Jagdhund, mit braunem Behang und besonders kennbar an einer nicht ganz ausgebildeten Räude auf dem Rücken, ist abhanden gekommen; er soll angeblich einem Postwagen nach Butzbach nachgelaufen sein. Der Finder wird gebeten ihn mir gegen eine Belohnung wieder zu bringen. F. Humbracht.

764) Gießen. Ich wohne jetzt in dem Hin- tcrhause des Hrn. Kaufmann M. Heß am Lin- denplatz. I. Stollmer,

Schneidermeister.

784) Gießen. Ein Mädchen, welches zu kochen versteht und gute Zeugnisse aufzuweijen hat, wird sogleich in Dienst gesucht. Der Lohn beträgt bei entsprechenden Eigenschaften 50 fl. Wo? sagt die Expedition d. Bltts.

776) Gießen.

T a n; u n t e r r i ch t.

Denjenigen geehrten Eltern, welche ihre Kinder an meinem diesjährigen Tanzunierrichts - Cursus Theil nehmen lassen wollen, zeige ich hiermit ergebenst an, daß derselbe am 5. Mai beginnen wird.

Gefällige Anmeldungen beliebe man bei dem Club­diener Herrn Koch zu machen, bei welchem das Circulair zur Unterschrift bereit liegt.

Zur gefälligen Theilnahme empfiehlt sich ergebenst L. Lieb ich, Tanz- und Turnlehrer.

794) Gießen. Ein kräftiger Bursche von 16 bis 18 Jahren wird sogleich in Dienst gesucht. Näheres bei der Expedition d. Blttö.