Ausgabe 
26.3.1851
 
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54 i) Gießen. Ein, in der Mitte der Stadt gelegenes und zu jedem Geschäft sich eignendes Haus, steht alsbald aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere ist bei der Erped. d. Bl. zu erfahren.

534) Gießen. Ein am Riegelpfad gelegenes Grabstück, 41 Ruthen haltend, ist zu verkaufen oder zu verpachten. Nähere Auskunft hierüber ist bei Eonrad Weidig auf dem Seltersweg zu erfahren._____

564) Gießen. Mehrere fast noch ganz neue Möbel sind aus freier Hand zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber, dieses Blattes.

561) Gießen. Bei mir ist ein Haufen Dün­ger zu verkaufen. Ehr. Franz Wittwe

auf dem Markt.

Zu vermiethen.

218) Gießen. Die von Herrn Oberappclla- tionsgerichtsrath von Krug seither bewohnte mittlere Etage meines Hauses ist zu vermiethen.

Prof. Dr. Milbrand.

542) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Ph. Lüdeking. '

536) Gießen. Bei Glasermeister Balthaser Gauß auf dem Asterweg ist eine Familienwohnung, bestehend in 3 Zimmern, Kabinet, Küche, Holzbe­hälter und Platz tut Keller, zu vermiethen und so­gleich zu beziehen.

Vermischte Nachrichten.

458) Lübeck.

Anzeige.

Das unterzeichnete Commissions - Bureau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 15. April d. I. deshalb in frankirren Brie­fen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen), ein nicht auszer Acht zu las­sendes Anerbieten unentgeltlich z» machen, welches sür den Anfragenden nock in die­sem Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark oder viertausend Tha- ler Preußisch Courant zur Folge haben kann.

Lübeck, im März 1851.

Commissions - Bureau,

Petri-Kirchhof Nr. 308 in Lübeck.

528) Gießen. Unterzeichneter zeigt hiermit seinen geehrten Kunden, sowie einem geehrten Publi­kum ergebenst an, daß er das, seither in seiner Mutter Namen (der verstorbenen Balth. Petri Wtw.) betriebene Weißbindergeschäft nunmehr für sich fortbetreibt, und wird durch das seither ihm geschenkte Zutrauen stets bemüht sein, gute und dauerhafte Arbeiten auf das Pünktlichste zu fertigen.

Christian Petri II., Lil. A. Nr. 5 auf dem Markt.

514) Gießen. Ein tüchtiger und solider Branntweinbrenner kann dauernde Beschäftigung finden. Das Nähere ist zu erfrage» in der Erpe- dition dieses Blattes.

227) Main z.

Militär-Vertretungs-Verein in Mainz.

Die Statuten sind ausgegeben, der Vorstand ist durch vier beigetrestne Ver­sicherer gebildet und bei demselben, zur Garantie für die Vetheiligten, eine

Cautiou von S6,oo(fr Gulden

hinterlegt.

Gegen die erste Einzahlung von fl. 25 wird dem Beitretenden die Aufnahme-Urkunde zugefertigt; 4 Wochen vor der Musterung müssen weitere fl. 75 baar entrichtet und zugleich ein Sola-Wechsel über fl. 75 ausgestellt werden, welcher 4 Wochen nach Sicht, vor dem Diensteintritte der Einsteher, theilweife oder ganz, je nach Bedarf, zahlbar ist.

Zch lade die Eltern, Vormünder u. s. w. der zur nächsten Musterung gehörenden Militärpflichtigen ein, bei den Vereins-Agenten

Herrn Phil. Lüdekmg in Gießen und

Gem. - Einn. Schäfer in Grün berg, ihren Beitritt baldigst schriftlich zu erklären.

M a i n z, am 1. Februar 1851.

Dr. Georg Strecker.

(Hierzu eine Beilage.)