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V e r nt ischte Nachrichte n.

2243) Darmstadt.

. MZlgememe Nentem-AnstaLt Zn Darmstadt.

Diejenige», welche der seit dem 1. Januar d. I. eröffneten, mit dem 31. Dccembcr d. I. zu schließenden ti. Jahresgesellschaft beizutrelen, oder Nachzahlungen auf frühere Einlagen zu leisten beab- sichligen, laden wir hierdurch ein, solches vor Ablauf dieses Jahres entweder dahier bei dem Hauptbüreau der Anstalt oder auswärts bei den Herren Bevollmächtigten derselben *) zu bewerkstelligen.

Bis jetzt zählt die Anstalt 5301 Mitglieder mit 8818 Einlagen und einem effcctiven Einlagekapital von 475714 fl.

Bei der mit der Anstalt verbundenen Depositenkasse wurden außerdem seit Anfang d. I. bereits 417500 fl. hinterlegt.

Darmstadt den 10. November 1851.

Die Direktion der Allgemeinen Rcnten-Anstalt.

*) 3» Gießen bei Herrn Franz Pcppler; in Lich bei Herrn Geometer Dietrich; in Grünberg bei Herrn Decnnatsrechner Jung.

An Sie Herren Gcwcrbtreibendcn und alle Freunde der Hebung der Gewerbe.

Nachdem die Lokalsektion des Gr. Gewerbvereius in Gießen nun wieder ein geräumiges Lokal im Hause des Herrn Freipredigers Lips in den Neuenbäuen ermiethet hat, wird vom 29. d. M. ab hinfort jeden Mon­tag Abend dies Lokal für die Herren Mitglieder zur Besprechung sowohl als zur Benutzung der Bibliothek ge< öffnet sein. Letztere enthält sehr viele werthvolle Werke, und sind auch über die Londoner Industrieausstellung einige der besten Schriften anoeschafft worden, deren Durchsicht und Benutzung vielen der Herren Gewerblrei- benden von Interesse und Nutzen sein wird.

Alle Gew er b tre ib nd e, sowie alle Freunde der Hebung der Gewerbe laden wir hier­mit freundlich ein, durch ihren Beitritt als Mitglieder des Gewerbvereius etwas für die nützlichen Zwecke des­selben beizutragen. Der ganze Jahresbeitrag ist nur 1 fl. 36 fr., wofür jedes Mitglied ein Gewerbeblatt er­hält, das wöchentlich erscheint. Von diesen Beiträgen und einem bedeutenden Zuschuß aus der Großh. Staats­kasse wird die Gewerbschule unterhalten, welche schon sehr viel Nützliches gewirkt hat und, wie der zahl­reiche Besuch derselben beweist, ein Bedürfniß ist. Die Großh. Staatsbehörden haben aber den verhältnißmäßig sehr bedeutenden Beitrag von einer bestimmten Mitgliederzahl abhängig gemacht, dessen Minimum gerade durch den Rücktritt von eigentlichen Gewerbtreibenden beinahe erreicht ist, so daß zu fürchten steht, wegen mangelnder Theilnahme den Staatsbeilrag zurückgezogen zu sehen, welcher Zurückziehung sofort die Schließung der Gewerb­schule folgen würde. Jeder würdige Lehrberr aber wird gern durch seinen Beitritt mit dazu.beitragen, daß ein solches Creigniß nicht eintritt unv damit den jungen Gewerbeangehörigen eine Quelle der Belehrung verstopft wird, welche sie mit befähigen Hilst, einmal wirkliche Meister zu werden. Aber auch Jeder, dem die Hebung der Gewerbe am Herzen liegt, wird gern durch seinen Beitritt als Mitglied die Mittel vermehren, welche zur Förderung dieses Zweckes dienen.

Anmeldungen zum Beitritt ersuchen wir schriftlich einem der Unterzeichneten zuköminen zu lassen. Gießen im December 1851.

Der Vorstand der Lokalsektion Gr. GewerbvereinS:

vr. Knapp. W. Keller. (2453)

2454) Gießen.

Grrvrrb - Verein in Gießen. GeZreealveVfiammUnrg

Samstag den 3. Januar 1 8 52, Abends 6V2 Uhr, »'n dem Gewerbvcreinlokal im Hause des Freipredigers Lips in den Neuenbäuen, zu welcher wir die Her­ren Mitglieder sich recht zahlreich einzufinden ersuchen.

Tagesordnung: 1) Neuwahl des Vorsitzenden (in Folge von Ablehnung des jüngst gewählten). 2) Vortrag des Prof. Dr Knapp »über die wohlfeile, im Bahnhof zu München im Gang befindliche Be­leuchtung mit Holzgas und die mögliche Einführung derselben in Gießen."

Der Vorstand der Lokalsektion Gr. GewerbvereinS, und in dessen Namen:

W. Keller.