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1348) Naunheim.

Jagdverpachtung.

Künftigen Donnerstag den 24. Juli d. I., Morgens 10 Uhr, soll die hiesige Feld- und Waldjagd auf weitere 3 Jahre dahier verpachtet werden.

Naunheim den 12. Juli 1851.

Der Bürgermeister Schäfer.

1397) Oppenrod.

Jagdverpachtung.

Montag den 28. Juli l. I., Morgens 10 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemar­kung öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Oppenrod am 18. Juli 1851.

Der Bürgermeister Weis.

1347) Großeneichen.

Jagdverpachtung.

Dienstag den 5. August, des Morgens 9 Uhr, soll di« Ausübung der Jagd in der Gemarkung Großeneichen auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich meistbietend auf drei Jabre verpachtet werden.

Großeneichen den 9. Juli 1851.

Der Bürgermeister Müller.

1350) Gießen.

Mittwoch den 23. Juli d. J>, Nachmittags 1 Uhr, lassen die Balth. Herberts Erben ihre in der Neu­stadt gelegene Hofrailhe auf dahiesigem Rathhause, und Donnerstag den 24. Juli d. I.,

Vormittags 9 Uhr,

386 LHKlftr. Acker am Gleiberger Weg, mit Waizen, und

498 ii Acker am kleinen Grasweg, mit Erbsen besäet, an Ort und Stelle als Erb, und Eigenthum an den Meistbietenden versteigern und ist die Zusam­menkunft bei der Pulvermühle bestimmt.

Sollte kein annehmbares Gebot erzielt werden, so wird die Erndte allein versteigert.

Gießen den 14. Juli 1851.

Christoph Keil.

1402) Hattenrod. Ein vollständiges Dreher- Handwerkszeug, mit Dreh- und Hobelbank, soll Montag den 4. August d. I., Mitlags 12 Uhr, durch den Unterzeichneten öffentlich versteigert werden. Hattenrod am 20. Juli 1851.

In Auftrag Johannes Schäfer I., Vormund.

Feilgeboten.

1170) Gießen. Wie bekannt, ist die Anwen­dung der verschiedenen Zahnpulver (von Holz­oder Brodkohle, Tabaksasche ic.) nicht allein unzu­reichend , die Zähne vollständig von allem Ansätze zu reinigen und ihren Glanz wieder herzustellen, sondern es wirken auch noch diese Mittel in Pul­verform auf die Dauer theils nachtheilig auf das Zahnfleisch, theils schädlich auf den Zahnschmelz. Diese Thatsache» haben zu langjährigem Sam- mein von Erfahrungen und Forschungen über eine zweckmäßigere , Form eines ZahnmittelS Veran­lassung gegeben und das Ergebniß dieser Studien ist

Dr. Suin de Boutemards

aromatische Iahnpasta.

Cs ist nämlich die Pasten- (Seifen-) Form als diejenige Form erprobt worden, welche mit der das Zahnfleisch stärkenden Wirkung zugleich die zu- verläsflgfle, unschädliche Neinigung der Zähne, die Zerstörung der sich auf den Zähnen bildenden thieri- schen und vegetabilischen Parasiten, sowie einen wohlthätigen Einfluß auf die ganze Mundhöhle und deren Geruch verbindet, und also mit Recht als das Defle empfohlen werden kann, was zur (Kultur und Louservation der Zähne eines so wesent­lich en Theiles menschlicher Schönheit und Gesundheit und zu Verhütung krank­hafter Affectionen derselben geeignet ist.

Dr. Suin de Boutemard's Zahnpasta, welche in Gießen nur bei Carl Frech zu haben ist, kann also nach dem jetzigen Stand­punkte der kosmetischen Chemie als das Höchster­reichbare in Bezug auf Zahnkuttur bezeichnet werben; der Preis eines Packetchens (für einen mehrmo­natlichen Gebrauch ausreichend) ist auf 12 Slbgr. festgestellt.

1382) Gießen. Frische Rübsaamen und Leinsaamen-Kuchen, per Stück ä 6 und 7 kr. bei ______________L. Iahreis.

1374) Gießen. Ein 6octaviger Flügel steht zu 80 st. zu verkaufen 'm der Wohnung von Frau Landr. Rayß Wttb. in der Ricker- schen Buchhandlung.

1383) Gießen. Verschiedene Sorten Bettfedern und Federleinen empfiehlt __L. Jahreis.

1400) Gießen. Gute trockene Bügelkohlen und Waizenkleien sind zu haben bei

Bäckermeister Steinberger in der Löwengasse.

1380) Gießen. Frühe Johanni-Kartoffeln und Kernerbsen sind immer zu haben bei

Röber auf dem Kreuz.