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Mutter Namen (der verstorbenen Valth. Petri Wtw.) betriebene Weißbindergeschäft nunmehr für sich fortbetreibt, und wird durch das seither ihm geschenkte Zutrauen stets bemüht fein, gute und dauerhafte Arbeiten auf das Pünktlichste zu fertigen.

Christian Petri II., Lit. A. Nr. 5 auf dem Markt.

523) Gießen. Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Spenglermeister dahier ctablirl habe. Durch prompte und reelle Bedienung hoffe ich das mir geschenkte Zutrauen zu techtfertigen.

Meine Wohnung ist in dem Hause der Wittwe Schultheiß in der Wettergasse.

Gießen den 19. März 1851.

Louis Hilgardt.

552) Gießen. Alle diejenigen, welche gesonnen sind, nach Amerika auözuwandern, werden ersucht, sich Montag den 24. März d. I., Mittags um 4 Uhr, im obere» Salon deS Hrn. Wirth Schneider in der Sonne einzufinden, um über die Gründung einer Colonie das Weitere zu besprechen.

Mehrere Auswauderungs-Lustige.

458) Lüde ck.

Anzeige.

Das unterzeichnete Commissions - Düreau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 15. April d. I. deshalb in frankirten Brie­fen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen), ein nicht außer Acht zu las­sendes Anerbieten unentgeltlich zu mache», welches für den Ansragenden noch in die­sem Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark oder viertausend Tha- ler Preußisch Courant zur Folge haben fatt n.

Lübeck, im März 1851.

Commissions - Dnreau,

__Petri-Kirchhof Nr. 308 in Lübeck.

539) Wandsbeck bei Hamburg.

Aniionc e.

Zum Verkauf eines couranten Artikels, wofür 25% Provision bewilligt wird, wird ein rechtlicher Mann gesucht, der viele Bekanntschaften hat.

Adressen unter den Buchstaben H. W. nimmt die Expedition dieser Blätter entgegen.___

538) Gießen. Ich bringe hiermit zur Nach­richt, daß ich alte Kleider ein- und verkaufe, sowie auch Hemden, Schuhe und Stiefel.

_______Frech, Schneidermeister.

510) Gießen. Zur Strobhutwäscherei auf englische Art, wodurch bekanntlich die Hüte viel weißer gewaschen werden, auch die neueste Faoon erhalten, nimmt zur Besorgung

I. H. Fuhr.

548) Gießen. Alle, welche noch Bücher von Herrn Geheimerath Prof. Dr. von Löhr in Hän­de» haben, werden aufgefordert, dieselben bis Ende März d. I. an Unterzeichneten abzugeben.

Gießen den 19. März 1851.

Dr. von Löhr.

514) Gießen. Ein tüchtiger und solider Branntweinbrenner kann dauernde Beschäftigung finden. Das Nähere ist zu erfragen in der Expe­dition dieses Blattes.

480) Gießen.

Stroh-Hüte

werden zum Waschen angenommen.

M. H o l b e r g, auf dem Neuenweg.

554) Gießen.

Tanzunterricht.

Unterzeichneter beehrt sich hiermit ergebenst an­zuzeigen, daß er seine» Tanzunterrichts-Cursus mit Anfang des Monats Mai d. I. in hiesiger Stadt wieder beginnen wird. Gefällige Anmeldungen zur Theiluahme an dem Unterrichte beliebe man bei dem Ciubdiener Koch zu machen.

Zu zahlreicher Theiluahme empfiehlt sich ergebenst

L. Lieb ich,

Lehrer der Tanzkunst und Gymnastik.

532) Heuchelheim.

Wohnungöveränderung.

Meinen Freunden und Kunden diene zur Nach­richt, daß ich das Wagnergeschäft nicht mehr in dem Hause meines Vaters, welches dahier am Lache liegt, betreibe, sondern daß sich meine jetzige Woh­nung und Werkstatt, in der Nähe des SchulhauseS, befindet.

Heuchelheim den 19. März 1851.

Ludwig Kröck Ar.,

Wagnermeister.

Gießen. Die 3te Compagnie der Bürger­wehr hat vom 23. bis incl. 29. März d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst.

DaS Ober-Commando der Dürgerwchr.

Fresenius. (527)

Auszuleihen.

472) Leihgestern. In dem Armenfond zu Leihgestern liegen 23« fl. gegen genügende Sicher­heit zum Ausleihe» bereit.

Leihgester» den 13. März 1851.

____2___K. Wolf, Pfarrer.

537) Hermannstein. 100 ss. liegen in hiesiger Kirchenlasse zu 5% und gegen Obligation zum Ausleihen bereit.

Hermanitstein am 19. März 1851.

Spamer, Pfarrer.