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2.
in welcher
Silber.
Disconto li Geld.
Gold- u. Silber-Cours vom 17. April 1851.
aus allen Ständen befinden. Uebrigens sind die i Aufzunehmendcn nur bis zum , 50. Jahr zulässig. ।
Die Aufnahme geschieht, nach beigebrachtem ärztlichen Zeugnisse und Taufschein durch den Vorstand und Ausschuß mittelst Ballotage, und nachdem derselbe < sich über die sonstigen • Verhältnisse des Gemeldeten verständigt hat. Jeder neu Aufgenommene zahlt.das in den Statuten bestimmte Eintrittsgeld, welches sich nach dem Alter des Eintretenden richtet und sich von 5 zu 5 Jahren erhöht. Jedes Mitglied zahlt 12 fr. monatlichen Beitrag; dagegen erhält jedes kranke männliche Mitglied wöchentlich 2 fl. Austritt >stJeder Jeit gestattet. Stirbt ein Mitglied oder dessen Frau, so werden an die Hinterlassenen sogleich 30 fl. als Benefiz bezahlt und von jedem Mitgliede 12 fr. als Sterbfallbeitrag erhoben. Der Verein erfreut sich jetzt schon eines verzinslichen Capitals von 2400 fl. Viel hat hierzu beigctragcn, daß der Vorstand seine Obliegenheiten gewissenhaft erfüllt, namentlich für vünktliche Erhebung der Gelder gesorgt und streng beachtet hat, daß die Kasse nicht mißbraucht worden ist, er hat alsbaldige Ausleihung des Kassevorrathes veranlaßt und alle Funktionen unentgeltlich verrichtet. Nur Rechner und Diener erhalten ein geringes Sa- lair. — Welchen segensreichen Erfolg cm Verein fraglicher Art für seine Mitglieder und indirect auch für die Gemeinde übt, bedarf keiner Auseinandersetzung. Von denjenigen aber, die denken, daß die Wohlthat des Vereins nicht von Belang ser, oder, daß man einen solchen nicht bedürfe, oder am Ende mehr bezahlt werden müsse, als man wieder erhalte, haben schon Viele ihren Jrrthum zu spat eingesehen. An den Orten, wo Krankenunterstützuugs-Vereme, bestehen oder errichtet werden sollen, da sollte Keiner, vom Armen bis zum Neichen, säumen Theil zu nehmen und so das Gedeihen fordern , zu Helsen. Sollten sich in anderen Gemeinden ähnliche greine bilden wollen, so ist Einsender überzeugt, daß der Vorstand mit Vergnügen Näheres über, dre Gründung und allmählige Fortentwickelung, mitzuthcnen, sowie Mr Abgabe von Statuten bereit sein wird und schließ mit dem Wunsche, daß noch «^^(6 stützungs-Vereinc gegründet und für die Nachkommen segcnwirkend bestehen bleiben möchten.
Laubth., ganze • •
Preuss. Thaler • •
5 Frankenthaler
Hochhaltig Silber
Gering und mittclhaltr
zu cutreißen, welche ihr seine Liebe gab und von welcher sie einen so guten Gebrauch machte.
Dieß kam aber meistentheils davon her, weil iu der untersten und Verachtesten Klasse ihres Stammes angehörte und weil die Vornehmsten des Karakalpas- Volkes, die stolz auf ihren Adel waren, sich darüber entrüsteten, daß ihr Fürst sich von Auer Frau beherrschen ließ, die in ihren Augen dieser hohen Gunst unwürdig war. Auch verschworen sie uch unaufhörlich gegen sie und erfanden, um sie zu stürzen, dl- bos- Hastesten Verläumdungen. Aber AlleS umsonst, ihre Bemühungen scheiterten an der Liebe des Jungen Chans
Selbst Segheb's Mutter hatte auf Naharmn einen grenzenlosen Haß geworfen. Diese ehrgeizige und itolze Frau hatte gehofft, ihren Sohn beständig beherr ch zu können, wie sie dieß die ganze Zett über gethan, welche -r unter der Last seines Schmerzes MebE, sie hatte daher auch jenes plötzliche Erwachen zu Gluck und Freude, jene hochherzige Begeisterung, welche a die Stelle seines langsamen Hinsiechens g-tre en wa , verwünscht. Sie schrieb Naharinn die Schuld die,er wunderbaren Umwandlung zu, und hegte dafür M°n ewigen Haß für sie im Busen, dessen di-Frauen alle n fähig sind. Und doch hatte sich das arme Kurd st- sanft und unterwürfig g-g-n sie gezeigt un i'u; * ein betrübtes Stillschweigen allem ihrem Spott, all n ihren Herausforderungen und ihren beständigen Bel - digungen entgegengesetzt. Ja, wuthender das furchtbare Weib wurde um so demürhiger und ergebener zeigte sich Naharinn. Aber gerade diese göttliche Gelassenheit vermehrte die Wuth ihrer S"ndm, dt- endlich zu einem teuflischen Entschluß ihre Zufluch nahm.
, Ud? LL Abends sah Segheb Mohelam bei stiNJ. , Mutter vor dem Herde, als ein fürchterlicher - zwischen Beiden begann. Aufs A-ußerst- gereizt durch , die unaufhörlichen Angriff- dieser grausam-n Frau au
Naharinn gebot er ihr endlich Stillschwe,g-n. Er stenw auf, wmndte seine Blick- nach der Richtung wo seiner Geliebten Wohnung stand und wollte eben das Gelübde aussprechen, sie nie verlassen zu wollen aes -r plötzlich tödtlich erschrocken zurückfuhr. (Schluß folgt.)
Gold.
Pistolen
Pr. Friedrichsd’or . . .
Holl. 10 11. Stücke . . •
Rand-Ducaten . • ■ •
20 Francs-Stücke . . .
Engi. Souvcrains . . .
Gold al Marco . . . .
Tartari sch e I n ss i).
(Thatsächliche Wahrheit, mitgetheilt von einem N-is-nden.)
k ' (Fortsetzung.)
In geringer Entfernung von der Stadt, , der Chan herrschte, bewohnte Naharinn cur reiches und prächtiges Haus, welches unaufhörlich dl-, edelsten Anführer der Karakalpas belagerten, denen eifrig daran
gelegen war, den Schutz und die Freundschst der Ga ttn Segheb Mohclam's zu gewinnen. Sie aber bli-b immer gleich sanft und gut. K-in Stolz hatte ihre Leutseligkeit vermindert. Sie reichte gern armen l - LWLSKWANWNL
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