Ausgabe 
18.6.1851
 
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975) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und Ende August beziehbar bei Buchhändler Ricker.

Vermischte Nachrichten.

1151) Gießen. Den Mitgliedern des hiesigen Gesellschafts-Vereins diene zur Nachricht, daß der nächsten Mittwoch um 3 Uhr abgebende Bahn­zug an der Badenburg anhalten und die Theilnehmer an der Parrie absetzen wirb, welche jedoch gebeten sind, sich zeitig im Bahnhofe anzumeldcn, da nach Umständen ein oder mehrere Waggons eingeschoben werden müssen. Gießen den 13. Juni 1851.

Der GesellschastS-Vorftand.

1153) Gießen. Einem Gerüchte zufolge, als sei meine Wirthschaft ans dem Westphälischen Hofe wegen Hrn. Seipp geschlossen, fühle ich mich ver­pflichtet, ein geehrtes Publikum zu benachrichtigen, daß dies keineswegs der Fall ist, sondern meine Wirth­schaft nach wie vor fortgeht. E. Pausch.

1148) Allendorf a. d. Lda. Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß, wer ohne mein Vorwissen meinem Schwiegersohn Gg. Opper

von Trais, jetzt in Allendorf wohnhaft, auf meinen Namen irgend etwas borgt oder leiht rc-, ich für nichts hafte. Allendorf a. d. Lda. im Juni 1851.

M. E. Vogel.

pittc für einen Minden.

Heinrich Mohr zu Daubringen, 19 Jahre alt, hatte das Unglück bei dem Bau der Eisenbahn zu erblinden. Um nicht fernerhin von Unterstützungen leben zu müssen, wünscht er in einer Blindenanstalt ein Geschäft zu erlernen. Da ihm jedoch alle Mittel fehlen, um den erforderlichen Beitrag zu seiner Unterhaltung in der Anstalt leisten zu können, er­laubt sich der Unterzeichnete, Menschenfreunde hiesi­ger Gegend um milde Gaben für den Unglücklichen zu bitten. Zur Empfangnahme von Beiträgen, über welche demnächst wird Rechenschaft abgelegt werden, ist Herr Criminalrichter Ktingelhöffer zu Gießen, sowie der Unterzeichnete bereit.

Kirchberg den 9. Juni 1851.

Krug, Pfarrvicar. (1156)

Auszu leihen.

1135) Großenlinden. In dem Kirchen- kasten zu Großenlinden liegen 430 fl. zum Aus­leihen bereit.

1023) Mainz.

Mm 28» ZNNi 1851

findet unwiderruflich zu Wien statt

die Ziehung

einer großen Geld - Lotterie

mit Bewilligung

Se. Maj* des Kaisers von Oesterreich

zum Vortheil der Jnvalidenfonds.

Es werden gewonnen 807,750 Gulden Wiener Währung.

6/4150 Gewinnste von Gulden 200,000, 40,000, 20,000, 15,000, 8000, 5000, 4000, 3000, 2000, 1000 rc. rc.

Ausnahmsweise wurde die Concession dieser Lotterie von den Regierungen des Großher- zogthums Hessen, der Königreiche Sachsen, Württemberg, Hannover rc. ertheilt.

Preise der Loose:

Ein Original-Loos I. oder II. Klasse kostet 3 fl. H Loose 30 fl

Ein Original-Loos III. Klasse mit sicheren Gewinnen kostet 6 fl 11 60 fl

Ein Original-Loos IV. Klasse mit höheren sicheren Gewinnen kostet 10 fl. 11 100 fl

Jeder Theilhaber erhält nach der Ziehung eine officielle Lifte. Pläne gratis.

Original-Loose sind direct zu erhalten bei

M. A. Cahn & Comp., Wanqniers,

Mitgründcr der fünf Oesterr. Juvaliden-Versorguugs-Fonde in Mainz.