Ausgabe 
18.6.1851
 
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4149) Haarbach

Jagdverpachtung und GraSversteigerung.

Donnerstag den 26. Juni d. I. , Morgens 10 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung auf 3 Jahre meistbietend verpachtet und um 12 Uhr, die diesjährige Heugraserndte von 65 Morgen meistbietend versteigert werden.

Haarbach den 10. Juni 1851.

Der Bürgermeister Klös.

1147) Gießen.

Donnerstag den 19. Juni d. I., Abends 8 Uhr, soll das Hcugras von ungefähr 3/2 Morgen der Neustädter Schäferei-Gesellschaft gehörigen Wiese auf dem Wolföfurth in der Wohnung des Herrn Gemeinderath Herbert auf der Mäusburg dahier an den Meistbietenden versteigert werden.

Christian 8ober.

1157) Gießen.

Grasversteigerung. Donnerstag den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll von den Wiesen, den Crben des Rathschöffen Seipp gehörend, das diesjährige Heu- und Grum­metgras öffentlich versteigert werden und ist die Zusammenkunft bei Wirth Schiefer in Wieseck be­stimmt.

Gießen den 15. Juni 1851.

In Auftrag:

C. Weidig, Feldgeschworner.

1154) Gießen.

Samstag den 21. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll das Gras von 10, Morgen Wiesen zu Heu und Grummet im Promenadehaus dahier öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Gg. Becker.

1168) Rödgen.

Grasversteigerung.

Das diesjährige Heugraö von circa 8 Morgen hiesiger Pfarrwiesen soll

Montag den 23. Juni, Nachmittags 4 Uhr, meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Wohnung des Bürgermeisters dahier.

Rödgen den 15. Juni 1851.

1166) Wieseck.

Freitag den 20. Juni d. I., des Nachmittags, soll das Heugras von den Wiesen der Carl Mül- ler'S Erben nach der herrschaftlichen Grasverstei­gerung in dem Garten des Wirth Schiefer, versteigert werden.

Wieseck am 16. Juni 1851.

Feilgeboten.

1170) Gießen. Wie bekannt, ist die Anwen­dung der verschiedenen Zahnpulver (von Holz­oder Brodkohle, Tabaksusche rc.) nicht allein unzu- reicheud, die Zähne vollständig, von allem Ausotze zu reinigen und ihren Glanz wieder herzustellen, sondern cs wirten auch noch diese Mittel in Pul­verform auf die Dauer theils nachtheilig auf das Zahnfleisch, theils schädlich auf den Zahnschmelz. Diese Thatsachen haben zu langjährigem Sam­meln von Erfahrungen und Forschungen über eine zweckmäßigere Form eines Zahnmitiels Beran- lassnng gegeben und das Ergebniß dieser Studien ist

Dr. Suin de Boutemards

aromatische Iahnpasta.

Es ist nämlich die Pasten- (Seifen-) Form als diejenige Form erprobt worden, welche mit der das Zahnfleisch stärkenden Wirkung zugleich die zu- vrrlässtgste, unschädliche Reinigung der Zähne, die Zerstörung der sich auf den Zähnen bildenden thieri- schen und vegetabilischen Parasiten, sowie einen wohlthätigen Einfluß auf die ganze Mundhöhle und deren Geruch verbindet, und also mit Recht als das Peste empfohlen werden kann, was zur Cultur und Lonsernation der Zähne eines so wesent­lich en Theiles menschlicher Schönheit und Gesundheit und zu Verhütung krank­hafter Affectionen derselben geeignet ist.

Dr. Suin de Boutcmard's Zahnpasta, welche in Gießen nur bei Carl Frech zu haben ist, kann also nach dem jetzigen Stand­punkte der kosmetischen Chemie als das Höchster­reichbare in Bezug auf Zahnkultur bezeichnet werden; der Preis eines Packetchens (für eine» mchrmo- natlichen Gebrauch ausreichend) ist auf 12 Slbgr. festgestellt.

490) Gießen.

N W s v e V § K N f.

Meine sämmtlichen Waaren, alS: Mousseline de Laine, Thihet, Lustre, Orleans, Seiden­stoffe , schwarz und in Farben, Toil de Nord, Kattun zu Kleider und Möbel, Baumwollen­zeuge, Jaconnet, Mull, Tüll, Spitzen, Band, Strohhüte, Sonn- und Regenschirme, Shawls, Foullards, angefangene und fertige Stickereien, Stramin und Wolle, Franzen, Guimpcn und Galon, und noch viele andere Waaren empfehle ich unter dem Fabrikpreise. M. Heß.

1138) Gießen.

TszpeteN - ANsverkMIf.

Um damit aufzuräumen empfehle ich eine große Parthie Tapeten, in den neuesten Mustern in allen Farben unter den Fabrikpreisen.

Christian Reiber auf dem Kreuz.