Beilage zu .HL *5 des Anzetgeblattes.
Zu vermiethen.
1737) Gießen. In dem Eckstein'schen Hause auf dem Seltersberg ist die obere Etage zu vermiethen. Näheres bei F. Kempfs,
Posthalrer.
1762) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei H a r t m a n n M ö h l
am Wallthor.
1745) Gießen. Eine Familienwohnung, bestehend aus 5 an einander stoßenden Zimmern, im unteren Stock, einer Mansardenstube mit Kabinet und Bodenkammer, nebst Küche, abgeschlossenem Keller und Holzstall, sowie Mitgebrauch der Waschküche und Theil am Hausgarten, ist bei den Erben des verstorbenen Geh.-Ralhs v. Löhr zu vermiethen und sogleich beziehbar.
1779) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und bis October beziehbar.
PH. Flett II.
an der Löwengasse.
1774) Gießen. Ein Familienlogis ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei David Schneider.
1763) Gießen. Ein verschließbarer Heuboden ist zu vermiethen bei Hartmann Möhl
am Walllhor.
1675) Gießen. Der unterste Stock in meinem Hause, bestehend aus 4 Stuben, Kammer, Keller, Küche, Theil am Garten und Waschküche, ist zu vermiethen und im Monat November oder auch früher zu vermiethen bei Daniel Stamm.
1696) Gießen. In Lit. C. Nr. 146 ist ein großer Theil eines gewölbten Kellcrö zu vermiethen.
1780) Gießen. Bei Schuhmacher Moog in der Flügelsgasse ist eine Stube mit Kabinet, Keller und Holzplatz zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine votlständige Wobnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
Professor Liebig.
1697) Gießen. Der mittlere Stock des vor dem Wallthor gelegenen neuen Vorderhauses des Schuhmachermeisters Peter Bergmann ist anderweit zu vermiethen.
1502) Gießen. Das von Hrn. Hofgerichts- Director Klipstein seither bewohnte Logis in meinem Hause (Eckhaus der Neuenbäue und Weidengasse) Lil. B. Nr. 77, ist vom 1. Oetober d. I. an, anderweitig zu vermiethen.
Ausserdem sind in demselben Hause eine kleine Familienwohnung, sowie einige einzelne Zimmer zu vermiethen. Gießen den 5. August 1851.
G. F. Heyer, Sohn.
Vermischte Nachrichten.
1789) Gießen. Die ordentlichen Mitglieder der Bürgergesellschaft werden auf Sonntag Nachmittag 4 Uhr, zu einer Generalversammlung in den Gasthof zum Einhorn eingeladen.
Gegenstand der Berathunq ist
1) Abhör der Gesellschaftsrechnung,
2) Ergäuzungswahl des Vorstandes. Gießen den 15. September 1851.
Der Director
I. P. Möhl.
1787) Steinbach.
Aufforderung.
Bei der am 7. d. Mts. dahier abgchaltenen Kirchweihe hat sich einer meiner Gäste den Spaß zu erlauben geglaubt, mir mein 14 Tage altes Kalb aus dem Stalle zu entwenden. Wie schlecht und einfältig dieser Streich ist, wird sich jeder Besonnene selbst sagen müssen, und daß sich dies ein Prätorianer nicht gefallen lassen kann, versteht sich wohl von selbst. Ich fordere nun hiermit den Thäter ernstlich auf, mir mein Kalb alsbald zurück;ubringen, widrigenfalls ich eine gerichtliche Untersuchung veranlassen werde. Auf Schadenersatz mache ich keinen Anspruch.
Steinbach den 10. September 1851.
Prätorius, Lehrer.
1781) Gießen. Ein junger Mensch, welcher die Schreiiierprofession zu erlernen wünscht, kann gleich in die Lehre treten. Wo? sagt Ausg. d. Bl.
1784) Gießen. Ein Pferdeknecht, in den Oeco- nomie-Arbeilen erfahren und mit guten Zeugnissen versehen, kann sogleich in Dienst treten. Näheres in der Erped. d. Dltts.
1777) Schiffenberg.
Schissenberger Kirchweihe
am 21. September.
Ein guter Schoppen, ein gut Stückchen Schinken und zum Dessert ein gut Stückchen Kuchen.


