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1554) Lollar.
I a g d v e r p a ch t u n g. Montag den 18. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll die Ausübung der Feld- und Waldjagd der Gemarkung Lollar auf 6 Jahre au den Meistbietenden unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf hiesigem Rathhause öffentlich versteigert werden.
Lollar den 12. August 1851.
Der Bürgermeister __________Klinket.____ 1512) Londorf.
Jagdverpachtung.
Donnerstag den 28. August l. I., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Londorf auf weitere 3 Jahre meistbietend verpachtet werden.
Londorf am 4. August 1851.
Der Bürgermeister Kliebe___
1472) Merlau.
Jagdverpachtung.
Montag den 18. August l. I-, Vormittags 8 Uhr, soll in dem Bürcau deö Unterzeichneten die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Merlau auf 3 Jahre meistbietend verpachtet werden.
Merlau am 28. Juli 1851.
Der Bürgermeister Tröllcr.
1487) R ü d d i u g s h a u s c n.
I a g d v e r p a ch t u u g.
Montag den 1. September l. I., Vormittags 10 Uhr, soll die Ausübung der Wald- und Feldjagd in der Gemarkung Rüddingshausen, abtheilungsweise auf hiesiger Bürgermcistcrei meistbietend auf zwei Jahre anderweit verpachtet werden.
Rüddingshausen den 29. Juli 1851.
Der Bürgermeister ___Theis.____ 1553) Gießen.
Samstag den 16. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, lasse ich die Dickwurz- und Kohlraben-Crndte auf einem Acker auf der Hohleiche, circa % Morgen, meistbietend versteigern, und lade ich hierzu Lult- habeude ein, sich an der Pulvermühle einzufinden.
Gießen den 12. August 1851.
Jeremias Kunz.
Feilgeboten.
1544) Gießen. 38 Stück gußeiserne, in brauchbarem Zustande befindliche, Wasserlcilungsröhren sind zu verkaufen. Bei wem? sagt die Erpedition d. Blttö.
1170) Gießen. Wie bekannt, ist die Anwendung der verschiedenen Zahnpulver (von Holzoder Brodkohle, Tabaksasche k.) nicht allein unzureichend, die Zahne vollständig von allem Ansätze zu reinigen und ihren Glanz wieder herzustellen, sondern es wirken auch noch diese Mittel in Pulverform auf die Dauer theils uachtheilig auf das Zahnfleisch, theils schädlich auf den Zahnschmelz. Diese Thatsachcu haben zu langjährigem Sammeln von Erfahrungen und Forschungen über eine zweckmäßigere Form eines Zahnmittels Veranlassung gegeben und das Ergebuiß dieser Studien ist
Dr. Suin de Boutemard’s aromatische Iahnpasta.
Es ist nämlich die Pasten- (Seifen-) Form als diejenige Form erprobt worden, welche mit der das Zahnfleisch stärkenden Wirkung zugleich die zuverlässigste, unschädliche Ncinigung der Zähne, die Zerstörung der sich auf den Zähnen bildenden thieri- schcn und vegetabilischen Parafiten, sowie einen wohlthätigen Einfluß auf die ganze Mundhöhle und deren Geruch verbindet, und also mit Recht als das Peste empfohlen werden kann, was zur Cultur und Conservation der Zähne — eines so wesentlich cu Theiles menschlicher Schönheit und Gesundheit — und zu Verhütung krank- hafier Affeciionen derselben geeignet ist.
»r. Suin de Boutemard's Zahnpasta, — welche in Gießen nur bei Carl Frech zu haben ist, — kann also nach dem jetzigen Standpunkte der kosmetischen Chemie als das Höchsterreichbare in Bezug auf Zahnkultur bezeichnet werden; der Preis eines Packelchens (für einen mehrmo- natlichcn Gebrauch ausreichend) ist auf 12 Slbgr. festgestelll.
8 1531) Gießen. I
| Frischer Iwiebelknchen | K jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Mor- J H gens 9 Uhr, bei A. Noll im Stern. H
1550) Krofdorf. Im hiesigen Pfarrhof ist 1 Klafter Buchen-Scheidholz zu verkaufen.
1547) Gießen. Die Hafercrndte von 1 Vrtl. 9 Nth. hat zu verkaufen
__________Hofger.-Secretär Vapst Wttw.
1549) Gießen. Vier junge Dachshunde und ein lJ/2 Jahr alter Hofhund sind zu verkaufen bei A. Heimreich.
Zu vermiethen.
1478) Gießen. In einem Hinterhause auf dem Marktplatze ist eine geräumige Familienwohnung zu vermiethen. Näheres in der Erpedition d. Bltts.


