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262) Gießen. Die sämmtlichen Mitglieder der hiesigen Leichenkasse-Gesellschaft werden ersucht, sich Sonntag den 16. Februar l. I.,
Nachmittags präcis 3 Uhr, im Gasthaus zum Rappe» dahier einzufinden.
In fraglicher Sitzung erfolgt:
1) Rcchnungsablage für daö Jahr 1850,
2) Besprechung über Benefizerhöhung,
3) Wahl drei neuer Borstandsmitglieder.
Gießen den 9. Februar 1851.
_____ Der Vorstand.
243) Gieße n.
Empfehlung.
Der Unterzeichnete, ein Taubstummer, macht hiermit einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß er als Silhouetteur und Portraiteur in hiesiger Stadt angekommen ist und deßfallsigcn geehrten Aufträgen geneigtest entgegensieht. Da er allein auf diesen Erwerbözweig angewiesen ist, so
bittet er umsomehr, ihn mit Aufträgen beehren zu wollen. Der Preis einer Silhouette ist 24 fr., eine ausgeschnittene Silhouette 15 fr. und ein gemaltes Seiten-Portrait 2 fl. — Sein Logis ist im Darmstädter Haus. I. C. Schmitt aus Speier.
276) Gießen.
Oesfentlicher Wank.
Zch litt an Brustkrawpf, Brustbeschwerden :c. längere Bett. Zch nahm meine Zuflucht zu den Goldberger'schen Gtchtkctten und binnen einigen Wochen, nachdem ich diese Kette vorschriftsmäßig getragen, war ich ton meinem Leiden befreit. Ich veröffentliche dies im Interesse der Menschheit.
Soest, den 2. September 1849.
G Kerstin, Kaufmann.
Daß eine Goldbergcr'sche galvano-elektrisch Rheu- mattsmuskette meine Frau, welche seit längerer Zeit an Zahnschmerzen und Bruststcchm litt, in 24 Stunden gänzlich bon diesem Urtel befreit hat, bescheinige ich hiermit.
Merzig in der Rhemprovinz, den 9. Februar 1849. Ad. Töplinger, Horudrechsler.
227) Mainz.
MMär-Vertretmigs-Verem in Mainz.
Die Statuten sind ausgegeben, der Vorstand ist durch vier beigetrettne Versicherer gebildet und bei demselben, zur Garantie für die Betheiligten, eine
Cautiou vou Gulden
hinterlegt.
Gegen die erste Einzahlung von si. 25 wird dem Veitretenden die Aufnahme-Urkunde zugefertigt; 4 Wochen vor der Musterung müssen weitere fl. 75 baar entrichtet und zugleich ein Sola-Wechfel über fl. 75 ausgestellt werden, welcher 4 Wochen nach Sicht, vor dem Diensteintritte der Einsteher, teilweise oder ganz, je nach Bedarf, zahlbar ist.
Zch lade die Eltern, Vormünder u. s. w. der zur nächsten Musterung gehörenden Militärpflichtigen ein, bei dem Vereins-Agenten Herrn Phil. Lüdekina in Gießen, ihren Beitritt baldigst schriftlich zu erklären.
Mainz, am 1. Februar 1851.
Dr. Georg Strecker.
265) Gießen.
Allgemeine Militär - Stellvertretungs - Anstalt
für das
Großherzogthum Hessen.
Vorsteher: Dr. jur. Friedrich Vogel zu Darrnstadt.
Cuutiou: 4OMOO Guldeu.
Hauptbürean, Grafenstraße E. Nr. 158.
Der Assecurranz-Gesellschaft pro 1851 sind bereits gegen 200 Mitglieder förmlich beigetreten, eine bedeutende Anzahl ist weiter aiigemeldet; zu weiteren Beitritts-Erklärungen ladet ein
Der Geschäftsführer der Anstalt
Franz Peppler zu Gießen.
(Hierzu eine Beilage.)


