Ausgabe 
5.11.1851
 
Einzelbild herunterladen

679

Unternehmungslustige werden daher hierdurch ein» geladen, bis dahin ihre auf Preußisch Maaß und Gewicht zu stellenden Preisforderungen

für einen Scheffel Hafer,

ii Gentner Heu, ä 110 Pfd. und

v ein Bund Stroh, a 20 Pfd., in versiegelten Submissionen portofrei bei dem Bür­germeisterei-Amte zu Wetzlar abzugeben und sich zur Eröffnung derselben und zu den demnächstigen wei« teren Unterhandlungen im Termine persönlich ein­zufinden.

Koblenz den 1. November 1851.

König!. Proviant-Amt.

2105) Leihgestern.

Donnerstag den 6. November l. I., des Morgens um 9 Uhr, sollen nachstehende dem Johannes Heß IX. dahier gehörigen Früchte u. s. w.:

1)

circa

11 l

Malter Gerste,

2)

ii

22

ii Hafer,

3)

ii

iA

» Erbsen,

4)

ii

VA

Saubohnen,

5)

ii

3%

Fuder Gersten-,

6)

n

4

ii Hafer-,

7)

ii

%

Erbsen- und

8)

ii

*/»

ii Saubohnenstroh,

sowie die Spreu von sämmtlichen Sommer- und Winterfrüchten gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Die Herren Bürgermeister der umlie­genden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemein­den veröffentlichen zu lassen.

Leihgestern am 1. November 1851.

In Auftrag der Curatoren: der Bürgermeister Heß.

2106) Oppenrod.

Freitag den 7. November d. I., Nachmittags um 1 Uhr, soll die Lieferung von circa 40 Stück Gemarkungs- Grenzsteine zwischen der Gemarkung Oppenrod und Großenbuseck unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dahiesiger Bürgermei­sterei wenigstnehmend vergeben werden.

Oppenrod am 31. October 1851.

Der Bürgermeister Weis.

F e i l g e b o t e n.

2132) Gießen.

Camphine

in frischer Qualität, bei I. G. Appel.

2110) Gießen.

Klavier W verkaNfe«.

Ein vorzügliches Klavier, welches erst wenige Monate gespielt ist, steht zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. BlitS._________________________________

2111) Gießen. Weißkraut, bester Qua­lität, verkauft Gg. Heinr. Lony.

2123) Gießen. In Lit B. Nr. 107 in der Erlengaffe ist ein Haufen guter Dünger zu ver­kaufen.

2099) Gießen. Feinster Braunschweiger und Pöppches-Flachs bei L. Jahreis.

2117) Gießen.

Persisches

ZAsekte« tSdt«des Pulver.

Dieses Pulver von einer in Perfieu wildwachsenden Pflanze, vertilgt

Flöhe, Wanzen, Läuse, Schaben, Ameisen, Motten, Fliegen, und alle dergleichen Insekten.

Man streut davon einige Prisen gegen Wanzen und Flöhe theils in die Ritzen der Bettstellen, theils auf die Betttücher vor dem Schlafengehen; gegen Fliegen auf die Fensterrahmen. Besonders anwendbar ist daS Pulver auch zur Erhaltung der Kleider und Pelze durch Einstreuung gegen Schaben oder Motten. Auf der Reise ist es für fremde Betten besonders nützlich. Allen übri­gen Thieren ist es unschädlich.

Zu haben bei W. Z u r b u ch.

»LLLLLLLL« 2116) Gießen. Brustreiz-Krankheiten. Um die Brust- »LLLLLLLL« 'l Goldene | krankheiten, als: Scl impfen, Husten, Katarrh, Engbrüstigkeit, Keuch- Silberne

Z Medaille husten, Heiserkeit, gänzlich zu heilen, giebt es nichts Wirksameres und Z Medaille^

2 1845. » Besseres, als die Pate pectorale von George, Apotheker zu Epinal <t ^^8.s

3 v (Vogesen). Die Husten-Tabletten sind in Schachteln ä 30»kr. zu I

haben bei W. Zurbuch.