Ausgabe 
2.4.1851
 
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611) Gießen. In Lit. D. Nr. 133 in der Sandgasse ist eine Faniilieiiwohnung ju vermiclhen und bald zu beziehen. Auf Verlangen kann noch ein Stall mit Loden gegeben werden.

596) Gießen. ZweiFamilienwohnungen nach der Straße hin, sind zu vermicthen und alsbald beziehbar bei Hartmann Mo hl,

Metzgermelster.

619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu ver- miethen und kann gegen Ende Mai bezogen werden.

Professor Sie big.

612) Gießen. Eine Familienwohnung, be­stehend in 2 Stuben, Kammer, Küche und Keller, ist au vermiethen und kann im Mai bezogen werden. Jacob Schreiber.

Vermischte Nachrichten.

623) Gießen. Unterzeichnete bringt einem geehrten Publikum hiermit zur Nachricht, daß sie wattirte Röcke und Bettcouverten steppt. Unter Zu« sicherung schöner und billiger Arbeit sieht sie geneig» ten Aufträgen entgegen.

Luise Eiff, wohnhaft bei Schreinermeister Hellmold in der Löwengasse.__________

554) Gießen.

Tanzunterricht.

Unterzeichneter beehrt sich hiermit ergebnift an- zn,eigen, daß er seinen Tanzunterrichts-Cursus mit Anfang des Monats Mai d. I. in hiesiger Stadt wieder beginnen wird. Gefällige Anmeldungen zur Theilnahme an dem Unterrichte beliebe man bei dem Clubdiener Koch zu machen.

Zu zahlreicher Theilnahme empfiehlt sich ergebest L. Liebtch,

Lehrer der Tanzkunst und Gymnastik.

458) Lübeck.

Anzeige.

Das unterzeichnete Commissions - Bureau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 15. April d. I. deshalb in frankirren Brie­fen bei ihm Anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen), ein nicht außer Acht zu las­sendes Anerbieten unentgeltlich zu machen, welches für den Ansragenden nock in die­sem Jahre ein jährliches Einkommen bis -u 10,000 Mark oder viertausend Tha- ler Preußisch Courant zur Folge haben kann.

Lübeck, im März 1851.

Commissions - Bureau, Petri-Kirchhof Nr. 308 in Lübeck.

626) Gießen. Die öffentliche Prüfung in meiner Lehr- und Erziehungsanstalt findet

Freitag und Samstag den 4. und 5. April, Vormittags 9 bis 12*/2 und Nachmittags 2/. bi« 6 Ubr statt.

Zu freundlicher Theilnahme werden die Angehö­rigen der Schüler, fowie alle Freunde der Anstalt höflichst eingeladen. . .

Der Unterricht des Sommerhalbzahres beginnt Montag den 28. April.

Dr. Steinmetz.

584) In ein auswärtiges Detailgeschäst kann ein junger Mann, der Vie nöthigen Vorkenntnisse besitzt, sogleich in die Lehre treten. Näheres in der Erped. d. Blits.

631) Gießen. Strohhüte zu waschen, so­wie denselben eine neue Faoon zu geben, über­nimmt Christiane Kattrein.

Lit. v. Nr. 90.

625) Gießen.

Wohnungs-Veränderung.

Von heute an wohne ich aus der Maus-- burq bei Herrn A. Noll im Stern.

B. Falkenberg.

632) Gießen. Die Unterzeichnete empfiehlt sich im Putzarbeitcn sowohl in als außer dem Hause.

1 w Christiane Kattrein.

Lit. B. Nr. 90.__

574) Gießen. Mehrere Schreinergesellen kön­nen in Arbeit treten bei H. Hell m o l d, Schreinermelster.

628) Gießem Wegcn Bauveränderung befindet sich mein Laden in der Maigasse.

Gießen den 1. April 1851.

M. L. Mcndelsohn.

638) Gießen. Auf dem Wege von der Ecke des Oswaldischen GartenS über die Schoor nach dem Wallthore ist ein goldener Ring mit einer Brillantenrosette verloren worden. Der Finder er­hält bei der Zurückgabe 2 Kronenthaler Belohnung.

568) Salzböden. Ein junges Frauenzimmer wünscht in einem Laden als Ladenmädchen oder auch als Kammermädchen placirt zu werden. Dieselbe bat ihre Lehre in einem Ellemvaarengeschast in Coln bestanden und ist außerdem in weiblichen Arbeiten sehr erfahren; auch etwas musicalisch. Das Na- Here ist bei Schneidermeister Walther zu erfragen.

A u s z u l e i h e n.

616) Gießen. 390 fl. Vormundschafts­gelder liegen gegen genügende Sicherheit zum Aus­leihen bereit. Näheres ist bei der Erped. d. BlttS. zu erfragen.