Ausgabe 
1.10.1851
 
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Elektro - magnetischer Taffet

in Frankreich parentirt von dem Gouvernement und bewährt gefunden von der Nationalacadcuste der Medicin zu Paris.

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Unfehlbares Heilmittel

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gegen Gicht, Hüftweh, Rheumatismus und Lendenschmerz, halbseitiges Kopfweh und Magenschmerzen, zur Zertheilung oder Linderung frischer Blutaderknoten, zum Verband bei Wunden und Verbrennungen, und erprobt in den verschiedenen Hospitälern von Paris, durch

Prof. Recamier, Dr. der medicinischen Facultät daselbst.

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Hauptniederlage bei Nicolaus Adnot in Kleinlinden bei Gieße n.

pr. Schachtel 2 fl. 24 kr. Die Hälfte 1 fl. 12 fr.

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Der eiektro-magnctische Taffet äußert selbe Wirkung gleich nach seiner Anwendung, der Substanz gemäß, woraus er zusammengesetzt, und vermöge der Elektricität, welche in ihm enthalten ist,

Man kann die elektrischen Eigenschaften dieses Taffets sehr leicht erkennen, wenJ mMi'chhn an wollenem Tuche reibt und ein wenig Hylzsagespahne oder Eisenfeilspähne unter denselben vriiigki man wird dann sogleich bemerken, wie sich die' Säge- öbe'p. Eisenfeilspähne gegen den Taffet erheben und an ihm hängen bleiben, zugleich hört man ein leises- Knistern, ein charakteristisches Zeichen der sich nun entla­denden Elektricität. ' Der Taffet wirkt wie eine mächtige elektrische Kraft.

Auf der Körperstelle, auf welcher er angewendet wird, erzeugt er reichliche Ausdünstung, immer sauer, oft aber auch scharf und ekelhaft riechend.

Mit dieser Ausdünstung wird die Ursache der Krankheit entfernt und schnell verschwinden selbst die heftigsten Schmerzen.

Wenn der entstandene Schweiß scharf riecht, erzeugt er oft einen heilsamen Ausschlag, der einige Tage dauert und starkes Jucken erregt. Dies braucht man jedoch nicht zu beachten, denn der Ausschlag und das Jucken hören auf, wenn die scharf riechende Ausdünstung aufhört. Man muß dann mit der An­wendung des Taffets fortfahren, weil die Heilung unterbrochen werden würde, wenn man mit seiner An­wendung eiuhalten wollte.

Wenn man die Brust eines, au einer Lungen- oder Brustfellentzündung leidenden Kranken mit diesem Taffet umwickelt, so beschleunigt er auf eine ausgezeichnete Weise die Aufsaugung oder vielmehr die Auflösung der Stockungen in der Lunge. Wir können dies mächtige Heilmittel denjenigen Aerzten, welche sich mit-der Behandlung dieser Krankheiten beschäftigen, nicht angelegentlich genug empfehlen; wir haben zahlreiche Dci- spiele von der guten Wirkung unseres Taffets in diesen Entzündungskrankheiten, es ist aber nichtsdesto­weniger begreiflich, daß der elektro-magnetische Taffet die Anwendung der Aderlässe, der Schröpfköpfe, der Blasenpflaster und anderer Mittel nicht ausschließt, über deren Anwendung der Arzt allein entscheiden muß.

Anwendungsweise des elektro-magnetischen Taffets.

Der mit Schmerzen behaftete Körpertheil wird ganz und sorgfältig mit unserem raffet umwickelt, um das Eindringen der äußeren Luft abzuhalten.

Die Einwickelung mit dem Taffet dauert so lange, bis Heilung erfolgt ist. Von Zeit zu Zeit wird die Eiuwickelung mit Vorsicht gelöst, um den auf der Oberfläche des kranken Theiles befindlichen Schweiß abzutrocknen.

Die Ausdünstung ist oft so reichlich und die Wirkung des Taffets so stark, daß er sich an die Haut anleimt und fest auf ihr bleibt. Es ist selten, daß einige Zeit nach seiner Anwendung und sobald die Ausdünstung erfol t ist, ein merklicher Nachlaß des Leidens nicht erfolgen sollte.