Ausgabe 
27.3.1850
 
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Zu vermischen-

616) Gießen. In dem Haupthause des Neu- bauer'schen Stifts ist der dritte Stock zu vermiethen. Lusttragende wollen sich binnen 8 Tagen bei dem Kurator, Hofgerichts-Advocaten Dornseiff, melden.

605) Gießen. Ein Familien-Logis und eine möblirte Stube ist zu vermiethen auf der Mäus- burg Lit. B. Nr. 30.

632) Gießen. In dem Dörrischen Hause in den Neuenbäuen ist ein Logis zu vermiethen. Nähe­res zu erfragen bei Schneidermeister Carl Brück.

560) Gießen. 3 in einandergehende Zim­mer, nebst Bodenkammer, Keller und Holzplatz, sind an eine stille Familie zu vermiethen und können so­gleich bezogen werden bei

Jacob Kaufmann Worms Wtw., am Kirchenplatz.

634) In Großenlinden ist eine sehr schöne Wohnung für eine stille kleine Familie zu vermie­then. Bei wem sagt die Red. d. Bl.

628) Gießen. Ein Logis, bestehend aus 2 ineinandergehenden Stuben, Küche, Kammer :c., ist zu vermiethen, auch kann auf Verlangen eine dritte Stube beigegeben werden, sowie eine Mist- stätie nebst Schweinstall. Das Nähere bei Speng­ler E. Meyer im Asmus'schen Hause am Lindenplatz.

Vermischte Nachrichten.

502) Gießen. Durch die Eröffnung der Ei­senbahn von Friedberg nach Frankfurt fahren die Familienwagen nach Friedberg in regelmäßigen Fahr­ten ab:

iter Abgang 6 Uhr, Ankunft in Friedb. 10% Uhr,

2ter 8 12%

3ter ii 12 h » 4% //

4ter 4 u u 9 u

Bemerkt wird, daß die Wagen um 6, 8 und 12 Uhr mit -den in Friedberg nach Frankfurt ab­

gehenden Eisenbahn-Fahrten genau iu Verbindung stehen. Da nun die Wagen präcis abgeben müssen, so wird gebeten, daß, wer unterwegs einsteigen will, keinen unnöthigen Aufenthalt zu veranlaffen. Be­stellungen können im Gasthaus zum Darmstädter Haus, sowie im Gasthaus zum Stern, gemacht werden.

Gießen den 11. März 1850. W. Rühl.

585) Giess e)i. Den Gymnasiasten ist gestattet, ihre Aufgaben unter Auf­sicht eines Lehrers im Gymnasium zu fertigen. Es werden demnach die ver- ehrlichen Eltern, welchen diese Einrich­tung angenehm sein sollte, und die ihre Söhne die Arbeitsstunde besuchen lassen wollen, gebeten, im Laufe der Ferien bei Unterzeishnetem Anzeige zu machen. Auf Schönheit der Schrift und Reinlichkeit wird besonders geachtet. Die Arbeits­zeit ist von 4/2 6 Uhr. Honorar: 1 fl per Mt.

Giessen den 21. März 1850.

Dr. J. Geyer, wohnhaft bei Steinhauer Schmidt, auf dem Reichen-Sand.

620) Gießen. Zu der im nächsten Cours stattfindenden Bücherauction werden noch bis Ende April Bücher zu billigen Bedingungen angenommen.

Gießen den 18. März 1850.

Ehr. Ph. Vogel.

621) Gießen. Für ein braves Mädchen, welches die häuslichen Arbeiten versteht und sogleich eintretcn könnte, ist eine Stelle offen. Wo sagt die Erped. d. Bl.

626) Gießen. Das Nummer 56 hat die Decke gewonnen. Klos.

467) Lübeck.

10,000 Mark ReI,te.

Mittelst eines geringen Einschusses von nur wenigen Thalern ist man im Stande sich bei einem Unternehmen zu betheiligen, welches dem Jnteressenden schon von diesem Jahre an eine

jährliche Dividende bis zu 10,000 Mark oder 4000 Thaler Pr. Ct.

einbringen kann. Allen, welche bis zum 12. April d. I. deshalb in frankirten Briefen anfragen, erlheilt unentgeltlich nähere Auskunft das Bureau von Jvh. Poppe in Lübeck.

427) Lübeck.

Das unterzeichnete Commissions-Büreau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 6. April d. I. deshalb in frankirten Briefen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen, ein nicht außer Acht zu lassendes Anerbieten unentgeldlich zu machen, welches für den Anfragenden noch in diesem Jahre ein jährliches Ein­kommen bis zu 10,000 Mark oder viertausend Thaler Pr. Crt. zur Folge haben ka n n.

Lübeck im Februar 1850.

Commission s-Düreau,

Petri-Kirchhof M. 308.