Ausgabe 
23.2.1850
 
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Grundb. 7»86 /101Sa14

Immobilien, als:

" 9 Hofraithe in der Flügelsgasse, 32 Hofraum mit Stall und Gärt­chen in der Flügelsgasse,

yi015a18 93 Grabgarten daselbst,

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 30. Januar 1850.

Der Beigeordnete Rühl.

91) Gießen.

Montag den 25. Februar d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Mechanikus Jungk dahier zustehende Hofraithe, als Grundb. lHKlftr. . ,

>/ 3 Wohnhaus und Stall bei der

Stadlpforte an der Bach, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 10. Januar 1850.

Der Beigeordnete Rühl.

Reiskirchen, Abteilung 24 bis 32, aufgearbeiteten Oberholzeö in mehreren Abteilungen an den Meist- bietenden versteigert und hiermit bei der Ganseburg der Anfang gemacht werden.

Gießen am 21. Februar 1850.

Gr. Krersbaumelster Holzapfel.

160) Gießen.

Montag den 18. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Schuh- machermeister Ludwig Wagner II. dahier gehörende

321) Gießen. In Folge deS kürzlich erfolg­ten Ablebens des Ludwig Hoffmann soll auf frei* williges Nachsuchen dessen Wittwe die zur Verla,sen- schafl ihres Mannes gehörige und in der Gemarkung Wieseck gelegene Besitzung (die Badenburg) bestehend aus einem Wohnhause, einem Sommerhause, einem Tanzsaale, Scheuer, Stallungen, Kellern, und den Gartenanlagcn mit der Ruine, ferner das dazu gehörige Gut, zusammen an Garten, Aeckern und Wiesen, ohngefähr 22 Morgen haltend,

Freitag den 5. April d. I, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle, unter den zuvor bekannt ge­macht werdenden Bedingungen verkauft oder ver­pachtet werden.

Diese Besitzung ist nur % Stunden von Meßen entfernt, an der Lahn und an der ganz nahe daran nach Marburg ziehenden Eisenbahn gelegen, und eignet sich durch diese günstige und zugleich durch ihre romantische Lage sehr zum Betriebe der Wirth- schaft, welches Geschäft daselbst auch seit vielen Jahren mit Erfolg betrieben worden ist.

Die Steigliebhaber haben sich bet der Versteige­

rung über ihre Zahlungsfähigkeit auszuweisen, so- ferne solche nicht gerichtskundig ist, und werden sonst nicht zum Mitbieten zugelassen.

Gießen am 21. Februar 1850.

Gr. Hess. Landgericht Ploch.

284) Gießen.

Die Versteigerung der Arbeiten an der Ab­fahrt nach dem Krosdorser Gleiberger Wege.

Die Arbeiten an der vorbemerkten Abfahrt, be­

stehend :

1. in Steinbrechen, veranschlagt zu 42 fl.

2. in Fuhrarbeit, n » 42 »

3. in Steinsetzen, u " 12

4. in Chaussirarbeit, ,/ 142 u

sollen Montag den 25. l. M.,

Vormittags 9 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause an den Wenigstnehmen­

den versteigert Gießen den

werden.

18. Februar 1850.

Der Bürgermeister-Vikar

Rühl.

298) Gießen.

Main - Weser - Eisenbahn, Sektion Gießen.

Freitag den 1. März, des Vormittags um 9 Uhr, sollen die Planirarbeiten des hiesigen Bahnhofes, in drei Loosen, veranschlagt zu 12304 fl., 28046 fl. und 16183 fl., an Ort und Steve mittelst öffent­licher Versteigerung in Accord gegeben aber nur solche Steigerer zugelassen werden, welche eine Caution von 10 Procent her Voranschlagssumme zu leisten und sich darüber durch eine Bescheinigung ihres Bürgermeisters auszuweisen vermögen.

Die Voranschläge und Stcigbedingungen sind ans dem Sectionsbüreau zur Einsicht offen gelegt.

Gießen am 19. Februar 1850

Der Gr. Sections-Jngenieur.

E i ck e m e y e r.

303) Hohensolms.

Mittwoch den 6ten März c., Nachmittags 2 Uhr, soll auf Anstehen des Müllers Philipp Pfeifer zu Al­tenstädten dessen daselbst belegene Muhle nebst Scheuer, Stallung, Hofraum und dazu gehörendem Acker und Wiese einer freiwilligen Versteigerung unter geräumi­gen Zahlungsterminen ausgesetzt werden

Die Versteigerung sindet in der Mühle selbst statt. Hohensolms den 20. Februar 1850.

Köm'ql. Preuß. Kreisgerichts-Deputation A. A.

Krüger, Secretär.