Ausgabe 
20.11.1850
 
Einzelbild herunterladen

746

Ankündigungen gesetzlich erlaubter Versammlungen, denen die erforderliche Anzeige oder Genehmigung vorausgegangen ist, so wie Anzeige über öffentliche Vergnügungen, über Verkäufe und Vermiethungen und Nachrichten über den gewerblichen Verkehr an den Stellen, wo bisher gewöhnlich Plakate angeschla­gen worden sind, auch fernerhin unter Beobachtung der übrigen Vorschriften des Art. 27 der erwähnten Verordnung, angeschlagen werden dürfen.

Untersagt ist es aber, derartige Plakate an den Kirchen und an der Synagoge anzuschlagen, wenn hierzu nicht besondere Erlaubnisi eingeholt worden ist.

Gießen den 15. November 1850. Der Gr. Hess. Polizei-Commiffär.

L. Nove r. (2424)

GerrGtlrche und Privat - Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachung.

2388) Gießen. Die fällig gewesenen städti­schen Gelder und zwar:

1) die Trieb- und Wiesenviertelzinsen,

2) die Pachtgelder von verliehenen städtischen Grundstücken,

3) die Grummetgrasgelder und

4) das 4. Ziel Communalsteuer

sind binnen 8 Tagen zur hiesigen Stadtkaffe zu be­zahlen.

Gießen den 11. November 1850.

Der Stadtrechner

Enders.

Versteigerungen.

2425) Gießen.

Samstag den 23. d. M., Nachmittags 1 Uhr , soll in den Gärten hinter dem Friedhöfe ein noch in gutem Zustande befindliches Gartenhäuschen, ferner mehrere Gartenthor-Pfosten und ein Thor, sowie auch das Holz von 16 Aepfel- und 48 Zwctschen- bäumen, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden.

Gießen den 18. November 1850.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

2413) Gießen.

Bekanntmachung, die Versteigerung gepfändeter Gegenstände betr. In Auftrag Gr. Hess. Stadtgerichts dahier sollen Freitag den 22. November l. I., auf dem Rathhause dahier folgende Gegenstände: 1) ein Sopha, 2) eine Commode und ein Tisch. 3) ein Sopha, 4) eine Commode, 5) zwei Eommoden, 6) ein Sopha und eine Commode, 7) eine Kuh, 8) eine Commode, 9) ein Tisch und ein Spiegel, 10) ein Schrank, 11) eine Commode, ein Tisch, 6 Stühle, ein Küchenbank u. ein kleines Stühlchen, 12) eine Commode, 13) eine Commode und ein runder Tisch,

14) ein Wagen und ein Pferd,

15) drei große und drei kleine Tische,

16) ein Sopha,

17) ein vollständiges Bett,

18) zwei Pferde,

19) eine Kuh,

20) zwei Pferde,

21) eine Kuh,

22) eine Commode und 6 Stühle,

23) ein Wagen,

24) ein Wagen,

25) 2 Schränke,

26) eine Commode,

27) ein Schrank und eine Ziege,

28) ein Sopha,

29) eine Commode und ein Rock,

30) zwei Ochsen,

31) zwei Commoden und 4 Stühle,

32) zwei Kühe,

33) 4 Malter Frucht,

34) eine Commode,

35) eine Kuh,

36) ein Sopha,

37) eine Commode und 4 Stühle,

38) ein Sopha und 2 Schränke, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 13. November 1850.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

2430) Gießen. Wegen Aufgabe meines Ge­schäfts lasse ich bis Mittwoch den 20. d. Mts., meine bisher geführten Artikel gegen baare Zahlung in meinem Hause öffentlich versteigern.

Iae. Kfm. Worms Wittwe am Kirchenplatz.

F e i l g e d o t e n.

2383) Gießen. Stearin-, Tafel- und Wagen- Lichter in vorzüglicher Qualität und zu den billigsten Preisen empfiehlt August Hoffmann,

Schloßgasse.

2428) Gießen, sind zu verkaufen bei

Mehrere Delgenrälde E. Winckler, Antiquar.

2427) Gießen.

24 fr., verkauft

Braunkohlen, per Ctr. Zae. Schimpf,

Hintergaffe, Lit. A. Nr. 50