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wesen gehörende Maaren und Mobiliar-Gegen- stände, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Gießen den 9. April 1850.
Der Beigeordnete Rühl.
723) Butzbach.
M a in - W e s er - E i s e nb ah n.
Sektion Butzbach.
Donnerstag den 18. d. Mts., des Vormittags um 10 Uhr, soll im Gasthause zum Stern dahier das Brechen und die Beisuhr von 350 Cubikklafter Steinen zur Herstellung des Fundaments des Schienenwegs von der kurhessischen Grenze bei Nauheim bis Butzbach, an die Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden.
Butzbach am 5. April 1850.
Der Gr. Sections-Jngenieur E i ck e m e y e r.
748) Gießen.
Verpachtung einer Wiese bei der Stadt Gießen. Eine der Stadt Gießen zugehörige 389 mKlftr. haltende Wiese, jenseits der Wieseckbrücke rechts, soll
Freitag den 12. d. Mts., Morgens 9 Uhr, zur Benutzung als Grabland auf 6 Jahre verpachtet werden.
Gießen den 6. April 1850.
Der Beigeordnete Rühl.
722) Gießen. Zum Zwecke der Erbschaftö- regulirung soll
Montag den 6. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, die zum Nachlasse des Großh. Hofgerichtsraths Dr. Pilger gehörige Hofraithe in hiesiger Stadt, Flur I. Nr. 468, 153 HsKlftr., bestehend aus einem, an der Hauptstraße gelegenen geräumigen Wohnhause nebst Nebengebäuden und Hofraum, sowie der daran stoßende Garten, Flur I. Nr. 469, 341 lUKlftr. haltend, welcher wohlangelegt und an einer Seite durch fließendes Wasser begrenzt ist, unter den im Termine bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 26. März 1850.
Gr. Hess. Stadtgericht das. Muhl.
718)
Gießen.
Versteigerung in -em Pfandhause zu Gießen.
Montag den 15. April, Nachmittags 2 Uhr,
sowie an den durch die Schelle weiter bekannt gemacht werdenden Tagen, sollen in dem hiesigen Pfandhause die bis Ende Deeember 1849 incl. verfallenen — weder eingelös'ten noch erneuerten — Pfänder, wie solche in nachfolgendem Verzeichniß enthalten sind, gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden.
Zugleich wird noch weiter bemerkt, daß Einlösungen verfallener, zur Versteigerung kommender Pfänder, in dem Versteigerungstermin, nach 8. 65 der Statuten nur gegen sofortige baare Zahlung staltfinden können.
An den Versteigerungstagen können neue Verpfändungen und Einlösungen nicht verfallener Pfänder nur bis längstens Morgens 10 Uhr bewerkstelligt werden.
Die Herrn Bürgermeister werden dringend ersucht, Vorstehendes im 3«tereffe ihrer Ortsan- gehörigen sofort bekannt machen zu wollen.
Gießen den 8. April 1850. Die Pfandhausverwaitung:
Bieler. Pfeil.
Verzeichnis
der am 15. April d. I. in der Pfand - und Leihanstalt zur Versteigerung kommenden, verfallenen Pfänder.
Nro.
9914 30 Ellen Handtücherzeug, 3 silb. Thee- löffel, eine silb. Taschenuhr und 17° gold. Ohrringe.
9960 Eine silb. Taschenuhr und 17° gold. Ohrringe.
10027 3 Zinnteller.
10116 2 Zinnschüsseln.
11074 9% Elle Leintuch und 14 Ellen Handtücherzeug.
11987 Ein Rest Leinwand.
Nro.
11996 8 Zinnteller, 6 silb. Thcelöffel und ein Rest Bettzeug.
12025 Ein Gr. Hess. Prämienschcin.
12235 4 Zinnteller, ein gold. Ring.
12312 2 Tischtücher.
12337 Ein kups. Waschkesscl.
12402 3 Bettüberzüge, 6 Kissenzüge, 12 Zinnteller.
12431 3 Handtücher, ein Tischtuch.
12550 2 Betttücher, eine Serviette.


