Ausgabe 
9.10.1850
 
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Darmstadt am 29. September 1850.

v. D a l w i g k.

wrfre fn-jt e-sriast bemüht, den Staatshaushalt in geregeltem Zustande fortzuführen und überall Ersparnisse eintteten zu lassen/wo es ohne überwiegende Nachtheile für die Zwecke des Staats geschehen Ersparnisse emtreren zu 11 , t Ergebnisse der Staatsverwaltung feine günstigen waren, so

onn e. Wenn demungeacht t die g fc.e ^r Ereignisse, welche die

^nn/e dieses nicht die Schi der ckl^che g I außergewöhnliche Staatsbedürfniffe hervorriefen; es war Ergiebigkeit der r W die ein Nachbarland ins Verderben stürzte und den

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v ( fh r l. .. Kvgffuuna der Ständeversammlung zugleich ein nach den Resultaten der ^ahre J®«gX 4l<l «n -in-m --I-u.--nd.m Uns-»- gtaammm,

1848 und 1849 avgeanverreo <iu g , » taf. 6ei bem Fortbestand der bisherigen Einnahmequellen

^^liissPderZinanzverchTe noch ein bet?ächtlicher Ausfall an der Einnahme zur Ausgleichung ter Aus- am Schlüsse der Fma zp ? , fcje Ansicht der Regierung über die Nothwendlgkeit em--

8"6" ff1 SJÄfa ?° l"-,. tVnach dm 8di.|mm M«w.ssnng-n da-«,- »ich, d-, zelner Ausgaben nickst th , ^orterbebunq der bestehenden Abgaben zur Bestreitung der Staatebe-

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»ego'Mem 2"^ZiZsZ? oMn nim n üßte deun annehmen, daß es zu irgend einer Zeit Landstände

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rei(BSu9«Kd), »<*«»# - ÄÄX "tob« T &IV gegen answa-iig-

Unsere Regierung befindet sich nun» n U8.e, tie Gläubiger des Landes,

Staaten, namentlich auch gegen .3 vielen Tausende, welche in Den Unternehmungen des

Staattslü^sick^und^ihre Familien Erwerb finden, die Unterhaltung und Fortsetzung der öffentlichen Bauten

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T-KkäkLL und d Fortcrhebung d,° Sttum. in d.n ich..»

drei dNonatcn anzuordncn. Schutze der gefährdeten Ordnung weiterem Frevel zu begeg-

li'ÄÄ l*? °.m H-«° d.« B-II-« brstchendni Rcch.e, da- MM--, ckiscke Driueiv unverrückt im Auge, zu wahren, mit Anwendung der in Unserem Rechte gegebenen Mitteln, w2e dst Ereian7sse erfordTrn Wir ermabnen und warnen Alle, welche nicht schon der Ernst der Um­stände zur Erkmntniß ihrer Pflicht vermögen könnte, hiermit nachvrucklich, aus der Babu derselben nicht zu weichenTdamit sie den Folgen Der Uebertretung und Auflehnung entgehen und Unsere Regierung der Roth- wendiqkeit von Maßregeln verdienter Strenge überhoben werde. , .

2ßie Wir aber nur mit Schmerz Unser Großherzogthum m eine so außerordentliche Lage versetzt sehen föniem so ist es auch Unser^Wille, vor Allem die Verfassung in ihrer Wirksamkeit gegen abermalige StCrU£ w?rden"unser"treues Volk zur Mitwirkung auffordern, um Uns von wahren und wurstigen Vertretern Desselben in Befestigung der Ordnung und Beförderung des allgemeinen Wohls unterstützt zu fthen. Wir wollen hierin gerechten Wünschen und Erwartungen begegnen und haben darum auch das Vertrauen, daß alle redliche Männer, mit Eifer Unserem Rufe folgend, zu besonnener Thecknahme sich

Zunächst aber zählen Wir bei allen zum Schutze der bedrohten Ordnung zui treffendenMaßregeln auf die thätigste Pflichterfüllung Unserer Beamten, wie auch auf die Unterstützung aller Derjenigen, welch, es mit Uns, mit ihrem Vaterlande und mit sich selbst wohl meinen.

Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels.