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1451) Butzbach. Ein erprobter, guter, neuer tafelförmiger Flügel, über 6 Octaven, steht bei Herrn Meier an der Stadtkirche in Gießen billig zu verkaufen oder zu vermiethen. Liebhaber hierzu belieben sich an Andreas Marguth an der Caserne in Butzbach zu wenden.
1450) Gießen. Ein sehr großer gebrauchter Kleiderschrank ist billig zu verkaufen. Desfallige Nachfragen beantwortet die Erpcd. d. Blllö.
Zu vermiethen.
1421) Gießen. Im Hause des Hrn. vr. Bansa vor dem Wallthore sind zwei Stuben, zusammen oder einzeln, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen.
1447) Gießen. Zwei freundliche Familien- wohnungen, oder auch ein ganzes Haus mit Hintergebäude in einer frequenten Lage, sind unter billigen Bedingungen zu vermiethen. Näheres bei
Neallchrer Br. Stein
Lit. A. Ab. 36.
1445) Gießen. Eine Familienwohnung, bestehend in 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller und Holzplatz ist zu vermiethen bei Wittwe Bürgy.
1429) Gießen. In Lit. B. Ab. 1, der Aula gegenüber, sind zwei Stuben, jede mit Kabinet, zu vermiethen.
1430) Gießen. Eine Familienwohnung, bestehend in 3 Stuben, Kabinet, Küche, Keller und Holzplatz ist zu vermiethen 6et
Bäcker W. Schäfer
am Rathhaus.
Vermischte Nachrichten.
1444. Gießen. Der im März v. I. erfolgte Tod meines Vaters des Hof- und Universi- tätsbuchhändlers Georg Friedrich Heyer Vater und die damit verbundene Erbschafts-Auseinandersetzung zwischen mir und meinen Geschwistern, veranlaßten mich, meinen Antheil an der Handlung
8. F. WM VERLAG
am 1. Jan. d. I. an meinen Schwager und seitherigen Assoeie Herrn Heinrich Flinsch in Frankfurt a. M- käuflich zu überlassen, der
das Geschäft von jenem Tage an mit allen Aeti- ven und Passiven übernommen hat und für seine alleinige Rechnung sortführen wird. Ich werde dagegen mein seit 1827 betriebenes Sorti- mentsgefchäft unter der seitherigen Firma
G. 1 HEYER SOHN nach wie vor, sortführen und bitte meine verehr- lichen Geschäftsfreunde um die Fortdauer des mir seither zu Theil gewordenen Wohlwollens und Vertrauens, welches zu rechtfertigen ich stets bemüht sein werde.
Friedrich Wilhelm Heyer.
Seit 1827 Firma:
„G. F. Heyer Sohn"
Frankfurt a. M. 1423)
Wohnnngsver anderung
Unter Bezugnahme auf meine Anzeige in Ab 110 der Darmstädter Zeitung d. I. und Vorstehendes widme ich meinen verehrten Geschäftsfreunden die Nachricht, daß ich meine Buchhandlung
G. F. HEYER’S VERLAG
in Gießen
unter heutigem Tage nach Frankfurt a. M. verlegt habe und von hieraus unter der alten Firma fortführen werde. Sie wollen deshalb alle Zuschriften und Sendungen unter der Adresse „G. F. Heyer's Verlag in Frankfurt a. SÖI-" oder auch an meine eigene Firma adressiren.
Ich bitte alle meine verehrten Geschästssrennde um Fortdauer ihres geschätzten Wohlwollens unter Versicherung meiner aufrichtigsten Hochachtung und Ergebenheit.
Frankfurt a. M- 15. Juli 1848.
Heinrich Flinsch, Eigenthümer
der Buchhandlung G. F. Heyer's Verlag und der Handlung Ferd. Flinsch.
1448) Butzbach. Ein braves Dienstmädchen israel. Religion, das sowohl in häuslichen Arbeiten als auch im Kochen gut erfahren ist, wird gesucht und kann sogleich eintreten. Näheres in der Erped. d. Bltts.
1437) Gießen. Für jeden Wagen Schutt, der auf meinem Bauplatze abgeladen wird, vergüte ich sechs Kreuzer. Gg. Fulda.
Hierzu eine Beilage.


