Ausgabe 
22.7.1848
 
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1451) Butzbach. Ein erprobter, guter, neuer tafelförmiger Flügel, über 6 Octaven, steht bei Herrn Meier an der Stadtkirche in Gießen billig zu verkaufen oder zu vermiethen. Liebhaber hier­zu belieben sich an Andreas Marguth an der Caserne in Butzbach zu wenden.

1450) Gießen. Ein sehr großer gebrauchter Kleiderschrank ist billig zu verkaufen. Desfallige Nachfragen beantwortet die Erpcd. d. Blllö.

Zu vermiethen.

1421) Gießen. Im Hause des Hrn. vr. Bansa vor dem Wallthore sind zwei Stuben, zusammen oder einzeln, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen.

1447) Gießen. Zwei freundliche Familien- wohnungen, oder auch ein ganzes Haus mit Hinter­gebäude in einer frequenten Lage, sind unter billigen Bedingungen zu vermiethen. Näheres bei

Neallchrer Br. Stein

Lit. A. Ab. 36.

1445) Gießen. Eine Familienwohnung, be­stehend in 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller und Holzplatz ist zu vermiethen bei Wittwe Bürgy.

1429) Gießen. In Lit. B. Ab. 1, der Aula gegenüber, sind zwei Stuben, jede mit Kabinet, zu vermiethen.

1430) Gießen. Eine Familienwohnung, be­stehend in 3 Stuben, Kabinet, Küche, Keller und Holzplatz ist zu vermiethen 6et

Bäcker W. Schäfer

am Rathhaus.

Vermischte Nachrichten.

1444. Gießen. Der im März v. I. er­folgte Tod meines Vaters des Hof- und Universi- tätsbuchhändlers Georg Friedrich Heyer Vater und die damit verbundene Erbschafts-Aus­einandersetzung zwischen mir und meinen Geschwi­stern, veranlaßten mich, meinen Antheil an der Handlung

8. F. WM VERLAG

am 1. Jan. d. I. an meinen Schwager und seit­herigen Assoeie Herrn Heinrich Flinsch in Frankfurt a. M- käuflich zu überlassen, der

das Geschäft von jenem Tage an mit allen Aeti- ven und Passiven übernommen hat und für seine alleinige Rechnung sortführen wird. Ich werde dagegen mein seit 1827 betriebenes Sorti- mentsgefchäft unter der seitherigen Firma

G. 1 HEYER SOHN nach wie vor, sortführen und bitte meine verehr- lichen Geschäftsfreunde um die Fortdauer des mir seither zu Theil gewordenen Wohlwollens und Ver­trauens, welches zu rechtfertigen ich stets bemüht sein werde.

Friedrich Wilhelm Heyer.

Seit 1827 Firma:

G. F. Heyer Sohn"

Frankfurt a. M. 1423)

Wohnnngsver anderung

Unter Bezugnahme auf meine Anzeige in Ab 110 der Darmstädter Zeitung d. I. und Vorstehendes widme ich meinen verehrten Geschäftsfreunden die Nachricht, daß ich meine Buchhandlung

G. F. HEYERS VERLAG

in Gießen

unter heutigem Tage nach Frankfurt a. M. verlegt habe und von hieraus unter der alten Firma fort­führen werde. Sie wollen deshalb alle Zuschriften und Sendungen unter der AdresseG. F. Heyer's Verlag in Frankfurt a. SÖI-" oder auch an meine eigene Firma adressiren.

Ich bitte alle meine verehrten Geschästssrennde um Fortdauer ihres geschätzten Wohlwollens unter Versicherung meiner aufrichtigsten Hochachtung und Ergebenheit.

Frankfurt a. M- 15. Juli 1848.

Heinrich Flinsch, Eigenthümer

der Buchhandlung G. F. Heyer's Verlag und der Handlung Ferd. Flinsch.

1448) Butzbach. Ein braves Dienstmädchen israel. Religion, das sowohl in häuslichen Arbeiten als auch im Kochen gut erfahren ist, wird gesucht und kann sogleich eintreten. Näheres in der Erped. d. Bltts.

1437) Gießen. Für jeden Wagen Schutt, der auf meinem Bauplatze abgeladen wird, vergüte ich sechs Kreuzer. Gg. Fulda.

Hierzu eine Beilage.