Ausgabe 
19.4.1848
 
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722) Die Verpachtung des Faberischen Guts soll nunmehr

Mittwoch den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, bei günstiger Witterung auf dem Gute selbst, bei ungünstiger Witterung aber im Kaffeehaus deS Herrn D- Ebel vorgenommen werden.

Gießen den 17. April 1848.

Körber.

Feilgeboten.

721) (Gießen.) Ich empfehle eine sehr schöne Auswahl der neuesten Mousselines de läines, Cachemiriennes in allen Farben, halbseidener und leinener Kleiderstoffe, Sommer-Mousfclines, sowie sonstiger Sommerartikel für Damen und Herrn zu den billigsten Preisen. H e inr. Ferber.

724) (Gießen.)

Weinverkauf über die Straße.

Bei dem Unterzeichneten sind nachfolgend ver, zeichnete, rein und gut gehaltene Weine über die Straße zu verkaufen:

1844r Rheinweine zu 20 und 24 fr. dre Flasche, 1842t u 28, 32 u. 44 fr.,, u

1846r ii n 28, 32 U. 44 n u n 1846r rother Ingelheimer zu 36 u. 44 u u »

701) (Gießen.) Feinstes Schwungmehl zu 6 fr. und Vorschußmehl zu 5 fr. das Pfund bei

L. Cahn.

713) (Gießen.) Die Brod- und Mehlpreise für die Backgesellschast sind vom 17. April festgesetzt:

1 Sorte per 4 6 11 kr.

2 n " ir ii 10/*

» .......*2y "

4 11 n ff 11 y /2 ff

seines Schwungmehl, per D 6 fr.

Weißmehl » " 5 u

Roggen-Schwarzmehl, » 2 t,

716) (Gießen.)

Dh^enmergnete

von James Gar ter in London.

Diese nach Vorschrift eines berühmten englischen Arztes gefertigten Magnete besitzen die besondere Eigenschaft, daß sie binnen wenigen Stunden selbst die heftigsten Kopfschmerzen beseitigen, namentlich wenn selbige chronisch oder gichtisch geworden sind. Nicht minder stillen dieselben rheumatische Zahn­

schmerzen in unglaublich furzer Zeit, und sind zugleich ein sicheres Heilmittel gegen Ohrensausen, der ge­wöhnliche Vorbote von Harthörigfeit.

Das Paar dieser Magnete in vcrs. Cartons, mit der Anweisung wie sie zu tragen und aufzu- bewahrcn sind, fostet l/3 Thlr. pr. Courant und sind in Gießen nur ächt zu haben bei

Carl Frech.

Aerötliches Attest

über die Ohren-Magnete von James Gar ter.

Zufolge der günstigen Erfahrungen, welche ich über die heilsame Wirfung der Ohren-Magnete ge­macht habe, fann ich nicht umhin, dieselben als eine der schätzbarsten Bereicherungen des magneti­schen Heilapparates zu empfehlen. Es sind die Ohren nicht nur eine der bequemsten Stellen des Kopfes zum Tragen von Magneten, sondern auch wegen der wichtigen NerveiiauSbreitnngeii daselbst eine der geeignetesten und empfänglichsten. Daher lassen sich auch die überraschenden Wirfungen er­klären, welche diese Art Magnete gegen rheumatische, gichtische und nervöse Kopfschmerzen, gegen die soge­nannte Migräne, gegen Zahnschmerzen, Ohrenreißen und Ohrensausen haben. In den geeigneten Fällen erfolgt der Nachlaß der Schmerzen meistens binnen wenigen Stunden. Da die Einwirkung des Magne­tes häufig eine Geneigtheit zu Hautkrisen hervorruft, so ist ein warmes Verhalten insbesondere dann zu beobachten, wenn das liebel durch Erkältung her- bcigeführt wurde.

(L. 8.) vr I. E. Hedenus,

Stadtgerichts-Arzt zu Freiberg.

Nicht nm Speculationen zu fördern oder Markt- schreiei zu Hülfe zu kommen, sondern aus innerer Ueberzeugung, die ich durch Auflegung der Ohren- Magnete gewonnen, halte ich es für meine Pflicht, öffentlich zu bekennen, daß dieses Mittel nicht zu den gewöhnlichen Charlatanerien unserer Zeit gehört, sondern wahr und wahrhaftig mich von einer langjährigen Kopfgicht nach kurzem Gebrauche befreit hat.

Agnes von Muller in Prag.

695) (Gießen.) Mehrere gut erhaltene wein- grüne Stückfässer sind billig abzugeben. Bei wem sagt Ausgeber d. Bltts.

699) (Gießen.) 100 Malter gute Kartoffeln sind im Ganzen, sowie auch theilweise zu verkaufen hei W. Schwan's Wittwe,

im Prinz Carl.