Ausgabe 
15.4.1848
 
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Hausirhandel nicht zu gestatten und Zuwiderhandlungen anzuzeigen, damit die ansäßigen Kupferschmiede in ihrem Gewerbsbetrieb geschützt werden können.

Prinz.

Gefundene Gegenstände.

Ein Regenschirm ist gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 13. April 1848.

Edictalladungen.

602) (Gründerg.) Der sehr unbedeutende Nachlaß des am 27. Juni v. I. in Flensungen verstorbenen Konrad Schnabel von hier, ist über­schuldet. Zur Abwendung des Concursverfahrens werden auf den Antrag des bestellten Curators, Christoph Sudheimcr von hier, die bekannten und unbekannten Gläubiger des genannten Konrad Schnabel hiermit aufgefordert, zum Versuch eines Arrangements im Termine

Donnerstag den 4. Mai d. I.,

Morgens 9 Uhr, entweder in Selbstperson, oder durch zu einem Vergleichsabschlusse gehörig Bevollmächtigte vertre­ten, dahier zu erscheinen, wobei von dem Ausblei­benden angenommen werden soll, daß er den Be­schlüssen der Mehrheit der Gläubiger beitreten werde.

Grünberg den 16. März 1848.

Gr. Hess. Landgericht das. Welcker.

620) (Gießen.) Peter Schild aus Leih­gestern hat am 10. Mai 1803 dem Johannes Heß daselbst wegen eines Darlehns von 150 fl. eine Hypothek bestellt und am 22. Juni 1810 erhielt er auf dieselbe Hypothek ein weiteres Darlehn von 87 fl. Diese Kapitalien sollen später abgetragen worden, die Hypothek aber verloren seyn, und sie ist noch nicht gelöscht.

Auf den Antrag der Betheiligten bringt man dieses hiermit zu öffentlicher Kenntniß und fordert alle diejenigen, die etwa Ansprüche aus den gedach­ten Hypotheken sollten machen wollen, hiermit auf, dieselben sogewiß binnen sechzig Tagen, von heute an dahier anzubringen, als sie sonst für erloschen erklärt werden würden.

Gießen am 29. März 1848.

Gr. Hess. Landgericht daselbst.

Ploch.

Versteigerungen.

690) (Gießen.) Das durch die Anlage des Schiffenbergerwcgö entbehrlich gewordene Gelände,

welches links desselben in der Nähe des zweiten Durchlasses gelegen ist, enthaltend:

a) 278, 94 lUKlftr. od. 82 Ruth. 5 Schuh,

h) 133, 42 u 39 6 u

soll Montag den 17. d. M.,

Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause versteigert werden.

Gießen den 10. April 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

687) (Gießen.)

Holzversteigerung im Gießer Stadtwalde.

Dienstag den 18. April l. I-, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Stadtwalde, Distrikt Heg­strauch :

25 % Stecken Eichen-Scheidholz,

99'4 n n Prügelholz,

417/, u Stockholz,

5325 Wellen Reisholz,

% Stecken Fichten-Prügelholz,

28% u Stockholz,

7841 Wellen Reisholz,

11 Stecken Kiefern-Scheidholz,

1634 n U Prügelholz,

5 ii Stockholz,

1050 Wellen Reisholz,

3 Stecken Birken-Scheidholz,

2 Prügelholz,

75 Wellen » Reisholz,

315 ii Wachholder-

15 Birken-Stämme von 142 Cubikfuß,

23 Kiefern- u 366 »

44 Eichen- u » 1390 u

55 Fichten- » » 691 u

2 Birken-Stangen, » 6'4 »

15 Kiefern- u 244 »

132 Eichen- u » 1194 u

2178 Fichten- 1177%

1 eichene Pflugswelle und 1 Pflugsreh öffentlich versteigert werden.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah> lungsfrist bis 1. Octobcr d. Z. gestattet.