577
Zu vermiethen.
1562) Gießen. Die untere Etage im Berlinischen Hause vor dem Wallthore ist zu vermie- then und kann den 1. October d. I. bezogen werden.
1537) Gießen. In der Nähe des Buschischen Gartens ist nächstes Semester eine möblirte Stube mit Sopha zu vermiethen. Auf Verlangen kann auch die Kost abgegeben werden.
Votenmeister Barths Wwe.
1538) Gießen. In der mittleren Etage meines Hauses ist ein sehr großes freundliches Zimmer, wozu auch nötbigen Falls noch ein -kleines möblirtes Zimmer kann gegeben werden, zu vermiethen. H. Hochstätt er.
1539} Gießen. Auf dem Brand ist ein 40 Fuß lang und 20 Fuß breiter gewölbter Keller zu vermiethen. Näheres besagt die Erped. d. Bltts.
1543) Gießen. Ein Logis, bestehend in 3 Stuben, 2 Kammern, Kücke, Keller, Holzstall, ist kommenden Herbst zu vermiethen bei
Dickorä.
1557) Gießen. Ein ganz neu und schön tapeziertes und gut ausmöblirtcs Zimmer mit Ca- binet und Sopha ist an einen ledigen Herrn zu vermiethen. I. K. Brühl II.,
Neuenbäuen Lit. II. M 62.
1584) Gießen. In meinem neu erbauten Hause sind zwei aneinanderstoßende Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. E. Schmidt
auf der Mäusburg.
1586) Zwei schöne geräumige Zimmer, Kammer, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden bei Bäckermeister Steinberger.
Vermischte Nachrichten.
1578) Gießen. Um mehrfachen Anfragen zu begcgen, zeige ich hiermit an, baß mit October in meinem Institute ein neuer Cursus beginnt, und daß darin für den Unterricht in der französischen Sprache Fräulein Anais Sague aus Neufchalel, welche in der Hoffmann'scheu Lehranstalt zu Darmstadt 5 Jahre zur allgemeinen Zufriedenheit gewirkt hat,
als erste Lehrerin eintritt, Ebenso ist auch für die anderen Zweige des Unterrichts, namentlich für den der ersten Anfänger, durch Bestellung tüchtiger Lehrer, die gehörige Fürsorge getroffen.
C. Bonhard.
§ 1505) Gießen. Unterzeichnete beabsichtigen mit
Z Beginn des Wintersemesters 184%g in hiesiger 8 Stadt eine Lehranstalt zu gründen, welche zum Zweck Khat, Knaben von 6—10 Jahren für die unteren 8Klassen des Gymnasiums und der Realschule ßL vorzubereiten. Da sich die Unterzeichneten sowohl 8 durch ihre Studien auf der hiesigen Hochschule, als 8 auf den Seminarien in Friedberg, sowie durch eine 8 mehrjährige praktische Thätigkeit im Unterrichtswe- Dsen in den Stand gesetzt haben, den Unterricht mit D günstigem Erfolge leiten zu können, so ersuchen sie 8 diejenigen Eltern, welche, ihnen ihre Kinder anzu- D vertrauen gesonnen sind, ihre Absicht baldigst wissen
zu lassen, damit noch die nöthigen Einrichtungen im 8 Schullokale darnach getroffen werden können. Wei- ^tere Auskunft erlheilt der Letztgenannte. Derselbe 8 ist in seiner Wohnung (Flügelsgasse, Lohnkutscher 8 Rühl) Nachmittags von 1 — 3 Uhr zu sprechen. D Gießen, den 1. August 1848.
8 L. Henkelmann, caad. theol.
8 K. Henkel mann, situd. phil.
1592) Gieß e n. Bei Unterzeichnetem können noch Maurergesellen gegen einen genügenden Lohn in Arbeit treten. Gottlieb Strauch,
Maurermeister.
1591) Gießen. In einer gebildeten Familie dahier wird ein braves Dienstmädchen gesucht, daö sich durch Zeugnisse seines guten Verhaltens und seiner Brauchbarkeit ausweisen und gleich cintreten kann- Wo? sagt Ausgeb. d. Bltts.
1585) Gießen. In Lit. D. M 58 ist ein gelber Spitzhund am Markttage zugelaufen. Der Eigenlhümer kann denselben gegen die Einrückungs- gebühren und das Futtergeld zurückcrhalten.
Gießen den 12. August 1848.
1587) Gießen. Gegen Vergütung von sechs Kreuzer für den Wagen kann fortwährend Schutt auf meinem Bauplatze abgeladen werden.
Gg. Fulda.
1425) Gießen. Geübte Cigarrenmacher finden dauernde Beschäftigung bei
F. Bender & Comp.


