Ausgabe 
10.5.1848
 
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Gießen, Grünberg und Hungen

isas.

M 39

Mittwoch den 10. Mai

810)

Gießen.

867)

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Lohrmde-Verfteigerung im Gießer Stadtwalde. Freitag den 12. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll die Lohrinde von 20 Morgen 40 Jahr alten Bestand auf hiesigem Rathhaus versteigert werden.

Der Forstschütz Flett ist angewiesen, den Steig­liebhabern den Eichenbestand im Distrikt Neuhege vorzuzeigen.

Gießen den 8. Mai 1848.

Der Bürgermeister. Gg. Reiber.

856) (Gießen.) Mittwoch den 10. d. M., Nachmittags 5 Uhr, sollen durch den Abbruch des vormals Deubelschen und Klingelhöferschen Hauses in der Neustadt eine

Versteigerungen.

(Gießen.) Montag den 29. d. M., Nachmittags 2 Uhr,

Besondere Bekanntmachungen.

794) (Gießen.) Zur Belehrung für Aus­wanderer mache ich nochuials auf die Bestimmung aufmerlsam, wonach es nicht mehr gestattet ist, vor Ablauf der in der Gläubigeraufforderung bestünm- ten 3 monatlichen Frist auszuwandern, die betref­fenden Auswanderungslustigen somit hierauf den ab;u chließeubcn Uebe fabrtsverträgen ausdrücklich Rücksicht nehmen müssen, wenn sie sich nicht selbst in bedeutende Nachtheile versetzen wollen.

Gießen den 22. April 1848.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

853) Gießen. Mit der Chaussirung des neuen Straßeudamms von der Abfahrt nach der Hohleich bis an die Schießgasse, soll Montag den 15. d. M. begonnen werden. Ich setze die hiesigen

Edictalladung.

796) (Gießen) I. U. S. gegen den Bier­brauer Theodor Lehr zu Gießen, wegen Banque- roits, wird, in Auftrag Gr. Hofgerichts der Pro­vinz Oberbessen, der flüchtig gewordene Bierbrauer Theodor Lehr von hier, hiermit öffentlich geladen, sich binnen 3 Monaten vor dem unterzeichneten Ge­richte zu stellen, widrigenfalls er der gegen das Urtheil Gr Hofgerichts der Provinz Oberhessen vom 18. Februar 1847 ergriffenen und bereits zu rechtfertigen vernichten Rechtsmittel der Appellation, Revision und Nichtigkeitsbeschwerde verlustig erklärt und das angefochtene Erkenntniß, soweit es möglich ist, vollstreckt werden wird.

Gießen am 26. April 1848.

Gr Hess. Stadtgericht. Muhl. Dr. v. Krug.

te Kreise

Güterbesitzer hiervon in Kenntniß, damit dieselben die nöthigc Einrichtung treffen können.

Gießen den 8. Mai 1848.

Der Bürgermeister

Gg. Reiber.

soll auf dabiesigem Ralhhaus, das zum Nachlaß des Karl Ludw. Arnold dahier, gehörende Grundbuch lüKlstr.

'/z,z 1 Wohnhaus mit Grund, in der

Catharinengasfe

nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 3. Mai 1848.

Der Beigeordnete Rühl.

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