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I. A.

Verwalter rauer.

izahl voll- welche ich

Noll, Wallthor. rckerei deö zum 4 fr. per rühl enbäuen.

Berufung bei Herrn

Dachdecker Rothauge in der Neustadt, wieder an­derweit zu vermiethcn,

Korell, act. jur.

1927) Gießen. Die obere Etage in meinem Hause Lil. C. 46 ist anderweit zu vermielhcn. Auf Verlangen kann Pferdestall, Wagenremise und Heuboden dazu abgegeben werden.

Rentamlm. Bott's Wittw.

Vermischte Nachrichten.

1930) Gießen. Ich wohne jetzt am Wall­thor im Hause der Frau Stadtrichter Müller, der Post gegenüber. Dr. Schmidt,

prüft. Arzt.

1902) Braunsteinbergwerk bei Gießen.

Briefe und sonstige Sachen, welche an mich ge­langen sollen, bitte ich bei Herrn Seilermeister Huhn auf dem Sclteröwege abzugeben.

E. Steinberger, Verwalter auf dem Braunsteinbergwerke bei Gießen.

1935) Gie ßen. Daß ich mich auf unbestimmte Zeit als practischer Thierarzt hier in Gießen nie­dergelassen habe, mache ich hierdurch öffentlich be­kannt. Meine Wohnung befindet sich auf dem Seltersweg Lit. C Nr. 45 bei Hofgerichtsrath Pilger.

Gießen den 3. October 1848.

H. Pilger, practischer Thierarzt.

1937) Gießen. Ich habe mich als Metzger- meister dahier etablirt und werde neben diesem Ge­schäft Aepfelwein, Bier und Branntwein verzapfen.

Indem ich dieses hierdurch ergebenst anzcige, empfehle ich mich verehrten Abnehmern unter Zu­sicherung promptester Bedienung bestens.

Meine Wohnung ist in dem seither von Herrn Kaufmann Hensler bewohnten Hause in der Neu­stadt.

Gießen den 5. Oktober 1848.

Karl S t e u l.

1943) Gießen. DaS Regiment Bürgcrgarde hat sich Sonntag den 8. d. M.. Nachmittags 3 Uhr auf dem Brande zum Ercrciren zu versammeln.

Gießen den 6. October 1848.

Der Oberstlieutenant der Bürgergarde Fresenius.

1931) Gießen.

Oesscntliche Abwehr.

Nachdem mir fortwährend die Mitwisserschaft und Gutheißung der Maßregel, eine Schwadron

Reiterei zur Unterstützung der Bürgergarde gegen den durch einen anonymen Brief auf Sonntag Abend indicirlen Sturm des hiesigen Arresthauseö j;; beordern, unterschoben wird, so erkläre ich hier­mit :

1) daß mir Herr Reg.-R. Küchler am Sonntag Mittag nach 3 Uhr, gelegentlich eines Spaziergangs eine Mittheilung über den anonymen Brief, be­ziehungsweise des auf den Abend beabsichtigten Aufstandes gemacht hat;

2) daß bei dieser Gelegenheit von Herrn ic. Küchler und mir verabredet worden ist, den pro- jectirten Sturm ruhig abzuwarten, da sich auf anonyme Mittheilungen hin keine Maßregeln, er­greifen ließen und nur eine vorsichtige Wachsamkeit meiner Seits eintreten dürfte, um die Bürgerwehr bald möglichst zum Schutz von Gesetz und Ordmtng zu allarmiren;

3) erhellet aus Vorstehendem, daß i ch von der, zur Stunde der mit dem Herrn tc. Küchler gepflo­genen Unterredung bereits an geordneten Herbeiziehung des Reitereisuccurseö weder eine Ahn­dung hatte, noch weniger von dem Herrn Dirigen­ten der hiesigen RegierungScommission nur entfernt vernehmen konnte, daß eine derartige Vorsichtsmaß­regel beliebt würde, resp. angeordnet wäre, da, wie gesagt, Herr Reg-R. Küchler mit mir einverstan­den war, die Sache beruhen zu lassen.

Gießen den 6. October 1848.

Der Commandant der Bürgerwehr: Schön.

1939) Gießen. Ein zugerittenes und fehler­freies Reitpferd wird zu kaufen gesucht im Ein­horn Nr 19.

1640) Gießen. Anmeldungen zur Aufnahme in das Gymnasium und in die Vorbereitungsklasse für das am 16. dieses beginnende Wintersemester können in der nächsten Woche täglich Morgens von 8 bis 10 Uhr bei dem Unterzeichneten gemacht werden.

Gießen am 5. October 1848.

Der Director des Großh. Gymnasiums daselbst Dr. Geist.

1928) Hardthof bei Gießen.

Probe - Scheibettschieszetr für Bürgergar­disten, findet Sonntag den 7. October nach geen­digtem Gottesdienst auf dem Hardthofe, aber nur mit Commis-Gewehren Statt.

Alle Bürgergardisten, welche sich betheiligen wollen, werben gebeten, sich pünktlich einzufinden, bamil in gehöriger Reihenfolge geschossen werden kann.