220) (Großenbuseck.) Holzversteigerung zu Großenbuseck.

Donnerstag den 10. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr, .'ollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Großen« buseck, Distrikt hinterster Wald,

269 % Stecken Buchen-Scheitholz,

10 Eichen- u

38 n Buchen-Prügelholz,

7 n Eichen- i,

1 n Nadel-

116 n Buchen-Stockholz,

6 ii Eichen-

.4975 Wetten Buchen-Reisholz,

875 n Eichen- u

125 Nadel-

125 u Dornen- sowie

7 Stämme Eichen-Bau- u.Werkholz, 534 Cfuß.,

20

n Buchen-Werkholz,

737

8

Kiefern-Bauholz,

114

47

Stück Eichen-Stangenholz,

63

9

Nadel-

38

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Der Zusammenkunftsort ist bei dem Gellacker im Kleinfeldchen.

Großenbuseck den 1, Februar 1848.

Der Bürgermeister

Schwalb.

230) (Hohensolms.) Die sog. Eisernhand, ein Wirtbshaus oberhalb Erda, an der von Gießen nach Gladenbach führenden Chausfec, bestebend aus einem Wohnhaus nebst Scheuer, sowie mehrere da­zugehörige Grundstücke in der Erdaer Gemarkung, welche Realitäten bisher dem Andreas Brück in Erda gehört haben, derzeit aber Eigenthnm der Gemeinde Erda geworden sind, sollen nach Vor­schrift des §. 95 der Gemeindeordnung vom 23. Juli 1845 nochmals einer öffentlichen Versteigerung im Orte Erda

Montag den 14. Februar l. I., Morgens 9 Uhr

ausgesetzt werden, zu welchem etwaige Kaufliebhaber unter dem Bemerken eingeladen werden, daß die Gebäude auf den Abbruch oder zum Stehenbleiben und gegen baare Zahlung verkauft werden sotten.

Die Verkaufsbedingungen können in meiner Amtsstube eingesehen werden und wird der Gcmeinde- rath in Erda etwaige weitere nvthige Auskunft in Betreff der zu erkaufenden Immobilien ertheilen.

Hohensolms den 21. Januar 1848.

Fürst!, Solms. Bürgermeister-Amt.

Reichmann.

Arbertsverstergerung.

234) (Mainzlar.) Montag den 7. d. M., Mittags 1 Uhr,

soll die Planirung und Chaussirung einer HOKlstr. langen Strecke Weges, sowie die Anfuhr von circa 12 Cubklftrn. Steinen, unter den «bei der Verstei­gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungeti wenigstnehmend versteigert werden.

Mainzlar den 2. Februar 1848.

Der Bürgermeister Schlapp.

235) (Friedberg.) Verpachtung von Güter- stncken, sowie Versteigerung von Gebäuden aus den Abbruch zu Friedberg.

Montag den 21. d. Mts., Morgens um 9 Uhr anfangend, werden in hiesigem Rathhause circa 100 Morgen, dem Hospital zum heiligen Geist dahier gehörende, in den Gemarkungen Friedberg, Fauerbach II., Ockstadt und Nauheim liegende Güterstücke, erst parzellenweise, dann im Ganzen auf zwölf nach einander folgende Jahre, öffentlich meistbietend verpachtet; sodann

Montag den 28. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr anfangend, werden an Ort und Stelle in dem Hospitalhofe zum heiligen Geist dahier, nachstehende Gebäude aus den Abbruch meistbietend versteigert, als:

1) ein zweistöckiges Wohnhaus mir massivem Unterbau und hölzernem Ueberbau nebst Zie­geldach, 75 Fuß lang und 43 Fuß breit;

2) ein massiver Pferdestatt mit hölzernem Stock und Ziegeldach, 37 Fuß lang u. 33 Fuß breit;

3) ein daranstehender niedriger Stallbau von Holzwerk mit Ziegeldach, 80 Fuß lang und 20 Fuß breit;

4) eine Scheuer mit Schafstall von Holz und Ziegeldach, 67 Fuß lang und 20 Fuß breit;

5) eine größere Scheuer mit zwei eingebauten Ställen von Holz und Ziegeldach, 86 Fuß lang und 35 Fuß breit,

6) ein Schweinstall von Holz und Diehlwänden, nebst Ziegeldach, 35 Fuß lang und 17 Fuß breit;

7) ein massives Brennhaus mit Ziegeldach, 36 Fuß lang und 35 Fuß breit.

Friedberg am 2. Februar 1848.

Der Bürgermeister Bender.

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