Ausgabe 
31.3.1847
 
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dann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 25. März 1847.

Der Gr. Provinzialbaumeister der Provinz Oberhessen.

M üller.

480) Main-Weser-Eisenbahn.

Versteigerung von Bauarbeiter!»

Samstag den 3. April d. I.,

Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem Gasthaus zum Prinzen Carl dahier, die zur Errichtung der nachgenannten Brückenbau« werke erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, nämlich:

I. zum Viadukt südlich des Lindener Markwaldes.

1) Maurer- und Stcinhauerarbcit, ohne Material, veranschlagt zu 5620 fl. 44 fr.

2) Zimmerarbeit, ,, 574,, ,,

3) Lieferung von 12 Kbkklftr. Sand, veranschlagt zu 360,,

II. zur Fluthbrücke in der Gemarkung

Wißmar.

1) Maurer- und Steinbauerarbeit, ohne Material, veranschlagt zu 1172fL 2fr.

2) Lieferung von 1,3 Cbkkftr. Sand, veranschlagt zu 9 6 ,,

III. zum Durchlaß in dem Vicinalweg von Ruttershausen nach Kirchberg.

1) Maurer- und Steinhauerarbeit,

mit Material, veranschlagt zu 485 fl.fr.

IV. zum Viaduct in der Gemarkung Friedelhausen.

1) Maurer- und Steinhaucrarbeit, obne Material, veranschlagt zu 1763 fl. 37 fr.

2) Zimmerarbeit, ,, ,, 376,, 16 ,,

3) Lieferung von 3,8 Cbikklftr. Sand, veranschlagt zu 38 ,,

öffentlich an die Wenigstnchmenden in Accord ge­geben werden.

Risse, Voranschläge und Versteigcrungsbe- dingungen liegen vom jZO. d. Mts. in dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen.

Gießen den 18. März 1847.

Der Gr. Hess. Sections-Zngenieur.

L. Lindt.

527) Nachstehende Lieferungen für die hiesige Anstalt, als:

1) 6OO Ellen starken, leinenen, 1S/I6 Eli. breiten, sog. Hcffen-Zwillch,

2) 3 L4« weiße reine Hammelwolle und

3) 1 schwarze dergleichen,

sollen im Soumissionswege an den Wmigstfordern- den vergeben werden.

Darauf Reflectircnde wollen ihre dcßfallsigen Somnissionen längstens bis zum

6. April d. A., Vormittags 10 Uhr, auf dem Dircctorial-Büreau dahier, woselbst auch die Proben der zu liefernden Gegenstände zuvor eingesehen werden können, portofrei uud mit der erforderlichen Aufschrift versehen, versiegelt ein­reichen.

Marienschloß am 8. März 1847.

3- A.

Der Verwalter Bauer.

489) Mittwoch den 31. März, Nachmittags um 2 Uhr, sollen nachstehende Arbeiten auf dem hiesigen Ge­meindehaus, als:

1) die Planirarbeit des Wegs nach dem Riesgrund, veranschlagt zu 166 fl. Herstellung eineö Durchlasses, veranschlagt zu . . . 11 ,,

2) die Planirarbeit nach Gilberts-

Hausen, veranschlagt zu . . 40

3) Chaussirarbeit nach Kirchvers, veranschlagt zu . . . . 58 ,,

Steinbrechen, veranschlagt zu . 35 ,,

Steinfahren, . 73

Aufsetzen derselben, ,, . 7 ,,

4) die Maurerarbeit an der Wehde, veranschlagt zu 65

Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 107

Pflasterarbcit,

H

28

Steinbrechen,

1f

rr

34

Fahren,

rr

rr

80

Setzerlohn,

rr

rr

//

5) soll nach dieser Beendigung auf dem zu erweiternden Friedhof, die

Planirarbeit, veranschlagt zu 76 ,,

Maurerarbeit, 180 ,,

Stcinhauerarbcit, 167 ,,

Steinbrechen, ,, 78 ,,

Fuhrlohn, 216

Aufsehen derselben, 12

Sandfahren, ,, 120

Messen desselben, ,, 4

an die Wenigstforderndcn in Accord gegeben werden. Frankenbach am 21. März 1847.

Der Bürgermeister Kraft.

488) Donnerstag den 1. April, Nachmittags um 1 Uhr,