Ausgabe 
30.10.1847
 
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1953) Allgemeine Renten Anstalt zu Darmstadt. Bekanntma ch u n g.

Der Rechenschaftsbericht dieser Anstalt für das Jahr 1816 ist im Druck erschienen und sann dahier bei dem Hauptbüreau, sowie auswärts bei den Herren Bevollmächtigten der Anstalt *) unentgeltlich bezo­gen werden. »

Die im letzten Quartal d. I. zahlbare Jahresrente für 1847 beträgt von einer vollen Einlage ä 100 fl.

In der Jah­res - Gesell- fchast.

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Den verehelichen Mitgliedern steht es frei, ihre Renten entweder dahier bei dem Hauptbüreau oder bei den betreffenden Geschäftsstellen zu erheben Die in dem oben gedachten Termin unerhob'en bleibenden Renten können erst im letzten Quartal k. I. bezogen werden.

Hierbei bemerken wir noch, daß die von der ordentlichen am 29. Mai d I. abgehaltenen Gene­ralversammlung beschlossenen Abänderungen einiger Bestimmungen der Statuten die landesherrliche Geneh­migung erhalten haben. Von der in Folge dessen veranstalteten neuen Ausgabe der Statuten werden Eremplare an die verehrlichen Mitglieder der Anstalt durch die Geschäftsstellen unentgeltlich ver­abfolgt.

Eine besondere Uebersicht dieser Abänderungen wird gleichzeitig mit abgegeben.

Wir knüpfen hieran die Einladung zur Beiheiligung bei der seit 1. Februar d. I. eröffneten 4ten Jahresgesellschöft, welche am 31. Dezember d. I. geschlossen werden wird.

Darmstadt den 30. August 1847.

*) In Gießen bei Hrn. I. G. Appel. Die Direktion.

2004) Ankündigung.

Einem mehrfach geäußerten Wunsche gemäß werde ich während dieses Winters

Samstag Abends von 6 bis halb 8 Uhr

vor Damen und Herren eine Reihe von Vor­lesungen über Göthe's Faust halte»; der Preis einer Karte zum Besuch derselben ward, einiger nothwendigen Kosten halber, für Einzelne ans einen Gulden, für Familien auf eiuen preußi­schen Thalcr bestimmt, und ich ersuche die zur Theilnahme Geneigten, steh mit einer solchen durch die Ricker'sche Buchhandlung innerhalb der nächsten Tage zu versehen, damit für ein den Anmeldungen entsprechendes Local gesorgt werde.

Gießen den 29. Oktober 1847.

Moriz Carriere.

2018) Der Unterzeichnete, welcher im Stande ist, alle Möbel aufs Vorzüglichste zu poliren, so daß dieselben hiernach ganz neu erscheinen, erbietet sich, solches den Auftraggebern in deren Wohnun­gen auszuführen, sowie das Reinigen der Fußbö­den von allen Flecken vorzunehmen.

Bei Wohuungsveränderungen übernehme ich auch das Transportiren der Möbel und versichere auch hier die sorgfältigste und billigste Bedienung.

August Loos, Schreinermeister, wohnhaft hinter \ der Kirche.

2003) Zur Nachricht!

haben sich über meinen Austritt als Verwal­ter der hiesigen Backgesellschaft feindselig gesinnte Menschen erlaubt, unlautere Gerüchte zu verbreiten. Ob ich gleichwohl von einem ehrenwerthen Publi­kum, sowie vou meinen Freunden und Bekannten überzeugt bin, daß sic solchen boshaften Gerüchten keinen Glauben beimessen, so halte ich es doch für