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1788) Ein Logis, im oberen Stock meines Hauses, bestebend in 3 Zimmern mit 2 Kabinetten und allen erforderlichen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
£>. Ebel.
1797) Eine Familienwohnung, bestehend in einer Stube mit Cabinct, Kammer, Küche und Keller, ist in Lit. D. AS 84. zu vermiethen.
1809) In meinem Hause ist ein Logis, bestehend aus zwei Stuben, Küche, Keller und Holzstall, zu vermiethen, welches Ende October bezogen werden kann. Klinckel, Küfermeister.
1811) Eine Familienwobnung, bestehend in 4 heizbaren Zimmern, einer Kammer, Küche, verschließbarem Keller, Holzplatz und Mitgcbrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Auf Verlangen können auch zwei Zimmer davon getrennt und an einzelne Herren abgegeben werden. Carl Steinberger, in der Löwcngasse.
1700) Eine Familienwohnung, bestehend in zwei ineinaudergehenden Stuben, einer großen Kammer, Küche, Keller und Mitgebrauch der Waschküche, ist Lit. D AS 1. zu vermiethen. Das Nähere ist zu erfragen bei August Rupp.
1705) Im Stamm'schen Hause vor dem Wall- thore, ist ein schönes, möblirkes Zimmer im ersten Stock zu vermiethen.
1776) Bei Frau Major v. Schmalkalder sind zwei Zimmer, ein großes mit Cabinet, und ein kleineres, ebenfalls mit oder obne Cabinet, beide möblirt, zu vermiethen.
1785) 1 großes oder zwei kleinere Familien- loqis sind zu vermiethen bei
Phil. Petri, auf dem Astcrweg Lit. A. AS 95.
Vermischte Nachrichten.
Da der öffentliche Gottesdienst durch noch nicht schulpflichtige Kinder, welche sich namentlich während dieser Zeit lärmend und schreiend auf den Kirchentreppen herumtreiben, bisher öfters gestört worden ist; so werden die Eltern und Vormünder hiermit aufgefordert, auf diese ihre Kinder und Pflegbesohlcnen ein wachsames Auge zu richten, damit nicht, zur Beseitigung solcher Störungen, ernstere Maßregeln ergriffen werden müssen.
Gießen den 23. Sept. 1847.
Der Kirchcnvorstand.
1816) Ich kaufe reife Aepfel zu den laufenden Preisen.
Joh. Balth. Noll.
1804) Ein gutes Pianoforle wird zu micthen gesucht. Wo? sagt die Erped. dieses Blattes.
An
sammtliche verehrliche Mitglieder der Leichenkasse-Gesellschaft dahier.
1794) Da sich über den im Jahre 1839 zwischen mir und dem damaligen Vorstand der hiesigen Leichem kassegesellschaft stattgefundenen Prozeß falsche ungegründete Gerüchte verbreitet haben, so finde ich mich veranlaßt, hiermit öffentlich zu erklären, daß ich bereit hin, zur Rettung meiner Ehre, der ganzen Gesellschaft gewissenhafte, der Wahrheit getreue Auskunft über die Entstehung^ sowie auch über den Ausgang dieses Prozesses zu geben; auch will ich mit Vorlegung der Statuten beweisen, daß ich nicht nach dem Sinne derselben behandelt worden bin, mir mithin Unrecht geschehen ist — gewiß ein Vorfall, welcher die ganze Gesellschaft angeht, denn es handelt sich hier um das Ansehen des Instituts und nur Gerechtigkeit erhöhet ein Volk!
Gießen den 23. September 1847. Philipp Justus Schieffer.
1812) Es wünscht Jemand, eingetretener Verhältnisse wegen, 4 Stück Main-Weser-Eiscnbahn- Actien, ä 100 fl., zu versilbern. Diejenigen, welche noch Geld zum Bau dieser Eisenbahn zu geben geneigt sind und diese Gelegenheit benutzen wollen, können hierbei, a Actie, 2 Procent Rabatt genießen. Näheres in der Erped. dieses Blattes.
1807) Es wird hiermit zur öffentlichen Kennt» niß gebracht, daß 122 Blumenstöcke
Dienstag den 28. September, Nachmittags 2 Uhr, bei dem Wirch Noll auf dem Neuenweg verloost werden sollen, wozu noch Loose zu haben sind bei G. S ch n e p p, Gärtner.
1813) Geschäftseröffnung.
Ich mache hiermit dem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Bäckermeister


