215

1) Maurerarbeit, veranschlagt zu

30

öffentlich wenigstnehmend, unter den steigerung bekannt gemacht werdenden

bei der Vei- Bedingungen

2)

3)

4)

5)

6)

Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Weißbinderarbeit,

38 fl.

176

94

23 ,,

<1 ,,

26

fr.

27

in Accord gegeben werden.

Oppenrod am 16 April 1847

Der Bürgermeister

Weis.

714) Samstag den 24. d. M., Vormittags um 10 Uhr, soll in dem Gr. Domanial-Distrikt, Unterer Burg­wald, die daselbst in dem EichenloK-Schlag AS 1. in diesem Jahre gewonnen werdende Eichenlohrinde unter den bei der Versteigerung noch weiter be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammen­kunft ist zur bestimmten Stunde in dem obenge­nannten Schlag M. 1.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis Martini d. I. Zablungsftist gestattet.

Nachgebote werden nicht angenommen.

Der Forstschütze Kaiser in Staufenberg ist beauftragt, auf Anfrage den Lobschlag vorzuzeigen.

Altenbuseck den 17. April 1847.

Der Gr. Hess. Ncvierförster des Reviers Buseck.

Bötz.

698) Donnerstag den 22. April, Nachmittags 2 Uhr, soll bei dem Küfer Balthaser Weidig auf dem Reicheusand, in dem Hofe des B. Plank, Tische, Bänke, Commode, Schränke, Küserwerkzeug u.Vgl.; ferner Montag den 26. April, Nachmittags 2 Uhr,

soll

alt neu

5/ns ». 208lüKlftr. Acker, zehntf., auf dem 126 Hegstrauch und Sandkautcr-

weg, 7,2, 7-3 Kl.

auf hiesigem Rathhause versteigert werden.

Gießen den 18. April 1847.

Adolph Möhl.

629) Da ich entschlossen bin, mein Wohnhaus nebst den dazu gehörigen Oekouomie-Gebäuden, Donnerstags den 22. d. M., Nachmittags 2 Uhr,

und zwar unter sehr vortheilhaften Bedingungen, auf dahiesigem Rathhause meistbietend versteigern

zu lassen, so erlaube ich mir hiermit, solches zur Kenntniß zu bringen.

Gießen een 11. April 1847.

Bäckermeister Balt h. Weidigs Witlwe.

Feilgeboten.

663) Ein geehrtes Publikum erlaube ich mir ergebenst auf mein jetzt neu affortirtes Lager von Tapisserie-Gegenständen aufmerksam zu machen; Stickmuster zu Ofenschirmen, Sofakissen, Oralier, Jagdtaschen, Flintenriemen rc., überhaupt die neuesten Muster; ferner bemerke ich, daß ich jetzt vieles bedeutend billiger verabreichen kann, da ich jetzt alles aus erster Hand und en gros beziehe, z. B. ombrirte Häkclseide, welche 15 und 16 fr. kostete, kann ich jetzt zu 12 fr. ablassen, auch führe ich jetzt Slick- und Besatz-Chenille, Häckelzwirn u. s. f. Außerdem empfehle ich einen bedeutenden Vorrath von Galanterie und Lederarbeiten, nament­lich Gesangbücher in Sammt und Leder, zu äußerst billigen Preisen. Ph. Schlatter

am Kreuz Lit. B. AS 98.

706) Meine reiche Auswahl in Mousselines de laine, Cachemirienne, Brillantine, Mous­selines, Jaconnets, Balzarine, Ginghams, sowie schwarze, farbige und faeionirte seidene Kleider- zcuge, Mull, Badist, IXanzoc, Tüll, Spitzen, Schleier, Orleans und Lustre von 24 fr. die Elle, sodann Shawls, Echarpes, Ficlius, CuFs^ Foulards, Herrnbinden, Shlips und Cravatten in neuestem Geschmack, fertige und angefangeue Stickereien, Stramin und Wolle, Strick- und ge­stammte Häckelseide, ä 12 fr. das Strängchen,- felzwirn, Chenille rc. zu den billigsten Preisen empfehle ich bestens M. Heß,

Lit. A. AS 55.

711) Bei Unterzeichnetem sind einige Ohm Wein, Rüdesheimer Berg, von dem Jahrgang 1811, 7i oder 7« ohmweise zu verfaufen.

Br. Balser, prakt. Arzt,

705) Schwarze und weiße Strohbüte, von 36 fr. bis 1 fl., sowie eine große Auswahl Borden, Ztal. und Brüssel. Damen- und Mädchen-Hüte, Bänder, Bouquets, Sonn- und Regenschirme, alle Sorten Handschuhe in glace, file d'Eeosse,Seide rc., Stickereien und Bronze-Maaren kann ich durch vortheilhafte Einkäufe billigst emvfehlen.

M. Heß.

680) Geriebene Oelfarben, zum Anstrich fertig, bei Emil Pistor.