Ausgabe 
20.3.1847
 
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Die Großh. Bürgermeister der Landgemeinden haben dieses in ihren Gemeinden noch besonders und mit dem Anfügen zu veröffentlichen, daß diejenigen, welche das Mäcklergeschäft mit den in der vor­gedachten Verordnung bezeichneten Gegenständen betreiben, ohne hierzu concesstonirt zu sein, unnachsicht­lich der angedrohten Bestrafung verfallen.

Gießen am 16. März 1847.

Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen Prinz.

Edictalladung.

363) Das Gr. Hofgericht der Provinz Obcr- heffen hat über das Vermögen des Hofgerichts- Pedellen Preuninger in Gießen den Concursproceß erkannt und den Unterzeichneten mit dessen Leitung beauftragt.

Es werden daher alle bekannte und unbe­kannte Gläubiger des Hofgcrichts-Pedellen Preu­ninger aufgefordert, in dem auf

den 27. April d. I>, Vormittags 10 Uhr, anberanmten Liquidationstermin bei Vermeidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse in dem Hofgerichtsgebände zu erscheinen und ihre Ansprüche geltend zu machen.

In diesem Termin soll zugleich ein Vergleich versucht, in dessen Entstehungsfall ein Curator er­nannt und wegen Veräußerung des Massevermö­gens Bestimmung getroffen werden. Die in dem Termin nicht persönlich erscheinenden, oder durch Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläu­biger in dieser Beziehung beitrctend angesehen werden.

Gießen den 24. Februar 1847.

Kempf, Hofgerichts-Assessor.

Besondere Bekanntmachung.

430) Der Pfandschein 3662. über ein Reißzeug und eine silb. Taschenuhr ist angeblich verloren worden. Es werden daher Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 4 Wochen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfand verabfolgt werden wird.

Gießen den 16. März 1847.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

450) Der zu dem Nachlaß des Johannes Meinhardt von Gießen gehörige Garten,

1326/16g 148 IHKlftr. Acker auf der Wcißerde, von 168 auf der Sternmark oder am alten Schlag,

soll Donnerstag den 25. d. M., Nachmittags 2 Ubr, auf dahiesigem Nathhause öffentlich meistbietend, unter den in dem Versteigerungstermin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden.

Gießen am 12. März 1847.

Gr. Hess. Stadtgericht das. Muhl.

449) Nachbenannte, den Hartmann Bal­thasar Arnold's Kindern dahier gehörigen bei­den Gärten, nämlich:

alt neu

255%.5-67. 17/179i80 292 firftr. Garten in der lai-iss Scheppecke,

299%.3. 16/l8.l9. 338 Garten am ober­sten Riegelpfad, deren öffentlicher Verkauf schon früher einmal ver­sucht worden war, sollen

Montag den 22. l. M., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause nochmals der Versteigerung ausgesetzt werden.

Gießen am 16. März 1847.

Gr. Hess. Stadtgericht das. Muhl.

446) Montag den 22. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Schreinermcisters Henkel­mann, die zu dem Nachlaß der Wittwe des Con­rad Berger gehörigen Mobilien, bestehend in Bett- und Weißzeug, Kleidungsstücken und ver­schiedenem Hausgeräthe, gegen gleichbaare Zah­lung versteigert werden.

Gießen den 13. März 1847.

Gr. Hess. Stadtgericht das. Muhl. Haberkorn.

258) Freitag den 26. März d. I., Nachmittags 2 Uhr,

soll nachstehendes, dem Johannes Mensdorf zu Hachborn gehöriges Grundstück,

neu 4/4I 404 Klftr. Acker am Wiesmarer Weg über dem Schwalbachischen Acker, auf dem Rathhause dahier unter den in dem Ter-