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Stunden schon einige Linderung, war aber nach etwa 16 Stunden so vollkommen von allen Schmerzen befreit, daß ich das Amulett wieder ablegen konnte. Wenn ich mich nun auch bisher täglich der Kälte und Nässe auszusetzen hatte, so ist doch das Uebel bis jetzt nicht ,»rückgekehrt.
Schloß Hohenprießnitz bei Eilenburg, den 22. Dezbr. 1846.
Heinrich Alexander Tartfch,
Gräflich Hohentalscher Secretair.
226) Senf in Töpfen, sowie Most- und feinen Tafelsenf, neue Sardellen und Häringe, Cbocolade, Obst, Perlgerst, Wein, Rum, Bairisch- und Lagerbier, Essenzen u. s. w. bei Höstereich,
auf der Mäusburg.
260) Feinster orientalischer Räucherbalsam bei Ed. Oeser in Leipzig.
Einige Tropfen auf den warmen Ofen gegossen, sind binreichend, ein geräumiges Zimmer mit dem angenehmsten Woblgeruche anzufüllen.
Die alleinige Niederlage in Gießen befindet sich bei Herrn Ph. Lüdeking.
262) Bei Unterzeichnetem sind zu jeder Zeit alle Sorten Mehl und Grütze sowohl in kleinen als in großen Quantitäten zu verkaufen, als: Grütze pr. g 9 fr., Schwungvorschuß pr. K 8% kr., Waizen- mebl pr. g 7% kr., eine Meste Roggenmehl 1 fl. 54 kr.; ferner sind ein Pferd und 2 Wagenräder, zu eisernen Achsen, zu verkaufen.
P. Lampus, im Russischen Hof.
276) Neu erfundenes, von mehreren Medicinal- Behörden geprüftes
Gleliör-Oel»
von Dr. Z. Robinson in London.
Durch Anwendung dieses Oels werden alle organischen Theile des Ohres ungemein gestärkt, das Trommelfell erhält seine gehörige Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit sehr bald sicher geheilt wird.
Das Flaeon mit Gebrauchsanweisung ä 41/ Rthlr. ist in Gießen allein zu haben bei
Carl Frech.
261) Aecht englisches Gichtpapier empfiehlt PH. Lüdeking.
263) Eine Parthie Weinflaschen stehen billig zu verkaufen bei H. Hermann.
Zu vermiethen.
264) Zn der Wallthorstraße ist eine Familienwohnung, im zweiten Stock zu vermiethen. Wo? sagt die Erpedit. d. Bltts.
272) Auf dem Neuenweg Lit. B. 145. sind zwei möblirte Stuben mit Cabinet zu vrr- miclheu.
271) 2 möblirte Zimmer mit Sopha sind billig zu vermiethen; auch kann auf Verlangen die Kost gegeben werden. Bei wem? sagt d. Erpev. d. Bltts.
225) Der untere Theil unseres Möbelmagazins am Reichensand, wie auch eine geräumige tapezierte Stube im zweiten Stock ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. Sollten sich Liebhaber finden, jo ist das Ganze aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere ist zu erfahren bei
Heinrich Hellmold I., auf dem Neuenweg.
251) Das bisher von Herrn Hosgerichtsadvo- katen Frank bewohnte Logis ist zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. N. Kratz.
Vermischte Nachrichten.
266) Dem Georg Haas 2r ist ein schwarz- und wcißfleckiger Spitzhund, Ruthe ebenfalls schwarz und weiß und mit schwarzen Lappohren versehen, zugelaufen; der Eigenthümer kann denselben gegen die Fütterungskosten bei Obengenanntem abholen.
Steinbach den 13. Februar 1847.
Der Bürgermeister Horn.
220) Der Turnverein dahier sucht ein ganz in der Nähe der Stadt gelegenes Grundstück von 1 bis l*/t Normal-Morgen zu kaufen, gleichviel ob Garten oder Wiese oder Acker. Wer ein solches abzulassen hat, ist gebeten, davon dem Unterzeichneten Nachricht zu geben.
Gießen am 11. Februar 1847.
Dr. Bansa.
275) Mein neues Billard ist nunmehr vollendet, was ich mit dem Bemerken bekannt mache, daß auch in meinem neu eingerichteten Billardzimmer alle Arten von Erfrischungen zu finden sind, und daß stets für reelle Bedienung Sorge getragen wird. Georg Heß,
Weinwirkh.
274) Ein Scribent, welcher eine gute Hand schreibt und im Rechnen erfahren ist, sucht eine Stelle. Näheres bei d. Erped d. Bllts.


