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875) Mein Lager in Strohhüten, Sonnenschirmen,Bändern,Bonqeuts, Handschuhen aller Art, bringe ich in empfehlende Erinnerung.

M. Heß.

777) Mein Lager von sehr abgelagerten Ci­garren in allen Qualitäten, Rauchtabacke von allen Sorten und Varinns in wurmstichiger Waare bringe ich in empfehlende Erinnerung.

I. G. Appel.

887) Tapeten

in großer Auswahl, zu sehr billigen Preisen empfiehlt Wilhelm Reiber, ans dem Kirchenplatz.

883) Glasziegel von Toppelglas sind billig zn verkaufen bei Ehr. D. Fillmaun

am Rathhaus.

Sn vermiethen.

815) Zn meinem Hause sind zwei geräumige ineinandergehende heizbare Zimmer zu vermiethen.

M. Ballin, in den Neuenbäuen.

885) In dem Hause Lit. C. M 124. in der Löweugassc sind mehrere Familicnwohnungen zu vermiethen und können alsbald bezogen werden. Das Nähere ist in Lit. B 114 zu erfahren.

869) Bei Gärtner Schmitt ist eine Familien- Wohnung sowie eine Scheuer mit Stallung zu vermiethen und gleich beziehbar.

843) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und Anfangs Zuli beziehbar bei

PH. Lüdeking.

Vermischte Nachrichten.

775) Nheumatis mus-Ableiter.

Von unseren nicht nur allein fast in ganz Europa, sondern auch beieilsin den vereinigten Freistaaten von Nordamerika und in Mexico rühmlichst bekannten, von der Berliner und mehreren anderen Sanitäts- Behörden, sowie von den englischen Chemikern Curfield und Ab b at geprüften verbesserten Rhen- M atisMUs-AbleiterN ä Exemplar mit vollständiger Gebrauchs-Anweisung 10 Sgr., stärkere 15 Sgr. und ganz starke 1 Rthlr.

Gegen chronische und akute Rheumatismen, Gicht, Nervenleiden und Eon- gestio nen hält Herr I, G. Appel tu Gießen stets Lager.

Nacbstehendes möge statt aller Anpreisungen als Beleg für die Gediegenheit unserer verbesserten Rheumatismus-Ableiter dienen.

Wtlh. Player 85 Comp.

in Breslau.

Alte ft.

Ich bescheinige hiermit, daß die verbesserten Rheumatismus-Ableiter der Herrn Wilh. Mayer & Comp. in Breslau mir bei rheumatischen Zahuwehmomenten recht gute Dienste geleistet haben.

Mainz den 1. April 1847. Dr. Eduard Reis,

pract. Arzt Hierselbst und Redakteur des rheinischen Telegraphen.

877) Ein edler Menschenfreund, dessen Name leider unbekannt ist, hat an mehrere Orte des hie­sigen Kreises eine namhafte Summe, zur Anschaf­fung von Setzkartoffeln, für Arme geschenkt. Auf Daubringen sind 70 fl. gekommen, wofür 10 Mal­ter Kartoffeln angckauft und unter 24 Familien so vertheilt worden sind, daß von 16 Familien jede ein halbes Malter und von 8 Familien jede ein viertel Malter bekommen hat.

Dem unbekannten Geber, den das Leiden seiner

armen Brüder in dieser bedrängten Zeit nicht ge­fühllos gelassen, wird hiermit, von Seiten der Daubringer Armen, der wärmste, herzinnigste Dank dargcbracht. Das Bewußiftyn einer edlen Hand­lung wird ihn mit seiner Brüder Liebe ins Jenseits begleiten.

Daubringen den 8. Mai 1847.

Der Bürgermeister

B i e s c r.