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des
Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen.
Brodpreise der Back-Gesellschaft.
Der Brodprcis für die Mitglieder der Backgesellschaft ist vom 12. bis 18. September auf
1) gemischtes Brod .... 12 fr.
2) reines Kornbrod . . . . 11 Vi ,,
3) ordinäres Brod .... 11 „
festgesetzt. Die Mitglieder, welche ihr bestellres Brod abbolcn wollen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß dasselbe jedesmal bis zum Samstag für die laufende Woche abgeholt scyn muß, weil es sonst auf ihre Gefahr für billigeren Preis abgegeben werden wird.
Der Vorstand der Gesellschaft.
Zu vermiethen.
1676) Ein Logis, bestehend in zwei Stuben, einer Kammer, Küetie, verschlossenem Keller und Holzplatz, nebst Mitgcbrauch der Waschküche, ist zu vermiethen bei Peter Vogt.
1700) Eine Familienwohnung, bestehend in zwei ineinandergehenden Stuben, einer großen Kammer, Küche, Keller und Mikgebrauch der Waschküche, ist Lit. D. 1. zu vermiethen. Das Näbere ist zu erfragen bei A u g u st N u p p.
1690) Zwei Familien-Logis sind zu vermiethen bei . Louis Lind.
1647) In meinem Hause ist recbts am Eingänge, ein geräumiges Zimmer mir Cabinet (bisher als Laden benutzt) zu vermiethen.
Gießen den 1. Sept. 1847.
Dr. Wehn.
1688) Lit. B. «AS 8. ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen.
Mengel, Schreinermeister.
1622) Ein Logis, bestehend in zwei heizbaren Zimmern nebst einem Cabinet, Küche, Keller,
Holzstall und Bodenkammer, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden- Bei wem? sagt die Erped. dieses Blattes.
1652) In meinem Hanse in der Weidengaffe ist das seitherige Universitäts-Buch- druckerei-Lvkal vom 1. October d. I. an zu vermiethen und das Nähere in der Gr F. Heyerffchen Buchhandlung zu erfahren.
Gertrude Heyer, geb. Diehm.
1687) Zwei möblirte Stuben mit Sopha's sind zu vermiethen, und das Nähere in der Erpedition dieses Blattes zu erfahren.
Auözuleihen.
1686) 130—200 fl liegen bei dem Kranken -Unterstützungs- und Sterbekasse-Verein zum Ausleihen bereit.
Gießen den 9. Sept. 1847.
Franz, Lit. A. M 54.
Vermischte Nachrichten.
1685) Ans dem unlängst erschienenen Rechenschaftsberichte der
Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha
für 1846 geht, neben anderen, sehr befriedigenden Ergebnissen hervor, daß in jenem Jahre 353,900 Thlr. an die Erben von 221 gestorbenen Mitgliedern vergütet wurden, und daß sich bei einer Jahreseinnahme von 974,876 Tklr. ein reiner an die Versicherten zu vcrtheilender Ueberscbuß von 242,162 Thlr. ergab. Die Zahl der Versicherten war im Anfänge dieses Jahrs auf 14,126 Personen, die Versicherungssumme auf 22,464,200 Thlr., der Bankfond auf 4,742,116 Thlr. gestiegen.


