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172) Montag den 8. Februar, des Morgens 9 Itbr, sollen in dem Gemeindswald, Distrikt Känzigberg,

9 Stecken Tannen Sciieibholz,

73 '/2 ,, Pi ügelhvlz,

25 ,, Stockbolz,

2300 Wellen,

55 Tannen-au stamme, öffentlich versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist im Tistrikt Känziabcrg. Garbenteich den 30. Januar 1847.

Der Bürgermeister Wallbott.

199) Das Verzeichniß der von den Herren Bal­ser und Milbrand, Geh. Med.-Rächen und Pro­fessoren der Medicin, nachgelassenen Bücher, welche (nebst einer Mineraliensammlung)

Donnerstag den 29. April 1847, Nachmittags von 3 7 Uhr, tn dem Ebel'schen Kaffeehause gegen baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden sollen, ist zu erhalten bei Ehr. Pst Vogel.

Gießen den 3. Februar 1847.

179) Montag den 8. Februar,

des Morgens um 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Pohlbeim:

80 Stecken Nadel-Prügelholz,

30 ,, Stöcke und

6000 Gebund Reiser meistbietend versteigert werden.

Watzenborn den 1. Februar 1847.

Der Bürgermeister Philipp.

182) Künftigen Dienstag den 9. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr,

sollen in meiner Wohnung hinter dem alten Arrest­haus, _ Heu, Grummet, Stroh, ein Haufen Kuhdün- ger, ein Wagen, Pstug und Egge, öffentlich meistbie­tend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 4. Februar 1847.

Philipp Müller.

154) Ein an der Hauptstraße in Battenberg gelegenes, zur Betreibung von Wirthschaft und Handlung sehr passendes 2stöckigks massiv steiner­nes, neu erbautes Wohnhaus, welches 7 heizbare geräumige Wohnzimmer, zwei gute Keller und Stallung, einen Holzschoppen enthält, und wozu ein schöner Grabgarten mit tragbaren edlen Obst- baumen gehört, soll ans freier Hand

am 12 Februar d. I.

auf dem Bürgermcistereibüreau daselbst meistbietend, unter den noch näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich verkauft werden.

Battenberg den 25. Januar 1847.

Heinrich Hilmer, Steinhauermeister.

F e i l g e b o r e n.

198) Neu erfundenes, von mehreren Medicinal- Behörden geprüftes

Geiiür-Oel

von Dl I. Robinson in Loudon.

Durch Anwendung dieses Oclö werden alle orga­nischen Theile des Ohres ungemein gestärkt, das Trommelfell erhält seine natürliche Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit sehr bald sicher geheilt wird.

Dao Flaeon mit Gebrauchsanweisung l '/a Rthlr. ist allein zu haben bei ' Carl Frech.

A t t e st.

Hochgeehrtester Herr!

Hiermit nehme ich die Gelegenheit, Ihnen für's allgemeine Wohl die schuldige Nachricht zu machen, daß ich durch deu Gebrauch des mir übersandten Gehör -Ocls vom Dr. I Robinson in London, von meiner mehrjährigen schweren Harthörigkeit rein geheilt worden bin

Die schnelle Wirkung dieses Lels war um so' über­raschender, da ich bereits 80 Jahr alt bin, und das Uebel so bedeutend war, daß ich selbst das Glocken- gcläute nicht mehr hörte, und jetzt nach nur kurzer Anwendung das vollkommenste und reinste Gehör er­halten habe.

Auch mehrere meiner Freunde, die an demselben Uebel litten, erfreuen sich nach dem Gebrauche dieses vortrefflichen Oelö eines eben so glücklichen Resulta­tes, und wir bitten Sie daher recht, sehr, diese Zeilen veröffentlichen zu lassen, damit noch so manchen Lci- dendenden durch dieses Mittel geholfen wird.

Mit aller Hochachtung Ihr dankend verpflichteter F. Stuchtep,

Kirchen- und Armeu-Rendant der evangelischen Gemeinde zu Rheda

Rheda den 1 Juni 1844

Die Nichtigkeit des vorstehenden Attestes wird hier­mit gerichtlich bescheiniget.

Rheda den 1. Juni 1844.

(L. S.)

Der Amtmann daselbst.

In dessen Abwesenheit für denselben zeichnet Schönell, Secretär.

191) Mein Haus in der Wolkengasse bin ich Willens freiwillig unter sehr annehmbaren Bedin­gungen zu verkaufen oder zu vermietheu.

K. Wilker.

186) Eine Parthie 2 und 3 Ohmfässer, noch ganz brauchbar, stehen wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen bei Jean Gertig