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1052) Mittwoch den 9. Juni, lasse ich die Heu- und Grummet-Ernte meiner Ochsenwiese, von circa 2 Morgen, bei der Wiese selbst versteigern. Louis Labroise.
Feilgeboten.
1055) Meine noch vorrätkigen Mousselines de laines, Brillantine, Balzarine, Barcg'e, Ja- connet, Ginghams, faeionirte und glatte Mull- und Badist- Shawls und Echarpes, sowie Sonnenschirme und Sommerbindcn, um damit aufzuräumen, empfehle ich bestens zu herabgesetzten Preisen.
M. Heß.
1047) Beste Kernseife zu 14 und 16 fr. per S, im Thaler genommen noch etwas billiger, empfiehlt L. I a h r e i s.
1040) Durch direkte Einkäufe erbielt ich soeben die neuesten Kleiderstoffe, als: Toil du Nord, gedruckte Jaconnet, Ginghams, Mousselines de laines, Kattun, Shawls, Möbel-Damast, die Elle zu 14 fr., Möbel - Kattun zu 12 fr., sowie eine reiche Auswahl Sommerrock-, Hosen- und Westen- Stoffe, Sommerbinden rc, welche ich billig empfehle.
Sal. Heichelheim, neben dem Darmstädter Haus.
1056) Mein Lager Herren-Hüte, bestehend in Scidenhüten, Proletarier-, Napolitaine- und Turn- Hüten, sowie Stroh- und Bast-Hüten, von 1—4 ft. empfehle ich. M. Heß.
1060) Reis a 10, 12 und 14 fr per N bei L. Jahr ess.
1043 Guten Aepfelwein die Maas 16 fr., sowie mehrere Fuder Kornstroh verfauft
Johannes Jughard, auf dem Seltersweg.
1061) Besten Schweizer-, Limburger- und Rahm- fäse, holländische Häringe, Sardellen, Kapern, Ci- tronen, französischen und Düsseldorfer Senf, Burgunder und verschiedene Weinessige empfiehlt
L. Jahreis.
1062) Daguerreotyp-rortraitS)
auf Silberplatten
das Stück 2 ft. 30 fr., welche auch so flein gemacht werden können, daß man sie in Brochcs fassen kann. B. Falkenberg,
am Lindenplatz.
1041) Hafer, das Malter zu 116 bis 120 K, für 8 ft. 32 kr. bei Joh. Bramm.
"Mp 1027) Ein zweijähriger ist äusserst billig zu verkaufen. Von wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.
1039) Ein in brauchbarem Zustand befindlicher Wagen mit eisernen Aren steht zu verkaufen bei Gg. Reiber.
1044) Es steht eine Parthie leere Kisten und tannene Fässer, sowie eine große Bütte billig zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Blkts.
Zu vermiethen.
1038) Wirthschaftsverpachtung.
Das mit dem 1. Oktober d. I. lechfällig werdende Wirthschaftslokal bin ich Willens anderweit auf 3 oder 6 Jakre zu verpachten. Dasselbe besteht aus 3 in meinem Hausgartcn vor mehreren Jahren neu eingerichteten Stuben, überbauter Kegelbahn, Keller und Boden. Zur Wohnung des Pächters gehören außerdem 2 Stuben mit Cabinet, Speisekammer, Küche und Boden, und kann auf Berlan- gen noch ein großer gewölbter Keller mit verpachtet werden. Die hierauf Refleciireuden belieben sich an den Unterzeichneten zu wenden, wo die näheren Bedingungen eingcsehen werden können.
Gießen den 1. Juni 1847.
Gg. Reiber.
1031) In meinem neu erbauten Hause vor dem Wallthor, ist die zweite Etage, bestehend aus 5 Stuben, wovon 1 mit Kabinet versehen ist, nebst Korridor, 2 Kammern, Küche, Speisekammer, Keller, Holzremise und Mitgebrauch der Waschküche zu vermiethen, und kann bis zum 1. Juli d. I. bezogen werden. Daniel Stamm.
1037) An eine ruhige Familie habe ich in meinem Hause eine Wohnung miethiveife abzugeben. Dr. Mett en heim er.
1045) Eine Familicnwohnung, bestehend aus vier heizbaren Zimmern und allen dazu nölhigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen und kann baldigst bezogen werden. N. Kratz.
1049) Eine Scheuer mit drei großen Böden ist zu vermiethen bei
Friedrich Lony's Wittwe.
991) Eine Familieuwohnung, bestehend in einer Stube, Cabinet, Kammer, Küche, Holzstall und Keller ist zu vermiethen bei Fr. Pfeil,
in der Mühlgasse.


