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Zu K. G. 7925. *
Betreffend: den Fruchtmarkt zu Gießen.
Der Großherzoglich Hessische
F r u ch t p r e i s e
vorn 3. bis 10 Juli 1847
für die Stadt und den Kreis Gießen.
Ag. Samstag bau 3 Juli 18^47
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Flei sch taxe.
Pfund gutes Ochsenfleisch . . • „ Kuhfleisch . . . . ■ •
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aus ; Gersten- und
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selben Gattung bestehen ,u. zwar
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„ Hammelfleisch gemästet
„ Leberwurst . . . • •
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aufioBfd. Fleisch nicht mehr als an dertksalbMd u.s. w. nach Brovvr«
। j ÄSrnmehl bestehend veck.....
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„ Schwartemagen ...
„ Blutwurst......
„ gemischte Wurst . .
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tion, welches auf 1 Pfd nicht völlig 5 Satti ausmacht.
Mark
1 Maas Milch . .
1 Pfund Butter
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„ geräucherter Speck . . .
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Köpke. $ü6e, Se>
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„ Schinken......
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„ Dörrfleisch.....
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1 Pfund Waizenmehl
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„ Rindsfctt......
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„ Hammelsfett.....
„ Schweineschmalz ausgelas-
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Stärke vom HalS
1 „ grob geschalte Gerste . ....
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seneS . . ....
„ desgleichen, unausgclaffen
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gabegänjlich ausgeschlossen.
Städte
Gemas
Waizen
Korn
Gerste
Hafer
Erbsen
Linsen.
Friedberg . . . . • Gießen .....
Grünberg.....
Marburg ..... Wetzlar.....
das Malter das Malter das Malter das Mött der Scheffel
'Pf. | R. fr. 2001 20 30 200; - -
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K reisrath d e s Kreises.Gießen
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die sammtlichen Gr. Bürgermeister dieses Kreises mit Ausnahme desjenigen zu Gießen.
Um zu verhüten, daß Diejenigen, welche die hiesigen Fruchtmarkte besuchen und Getraide, Hülsenfrüchte, Mebl und dergleichen zum Verkaufe ausstcllen, nicht in die Lage kommen, ihre Maaren um jeden Preis verkaufen oder solche wieder heimführen zu müssen, ist die Einrichtung getroffen, daß feder Verkäufer, wenn er es wünscht auf desfallsiges Aninelden bei dem Marktschreiber seine unverkauften Marktobfecte von einem Markte zum anderen dahier einstellen, und darauf einen entsprechenden Vorschuß aus städtischen Mitteln erhaltMhkann^re Bürgermeister aus, dieses in den resp. Gemeinden alsbald gehörig zu ver
öffentlichen und wie geschehen binnen acht Tagen einzuberichten.
" Prinz.


