Ausgabe 
31.1.1846
 
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zum

Bevmischte Nachvichten.

Der Vorstand.

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142)

12 Mai

120)

Zu vermiethen.

Eine Heine Familieitwobiiuug ist auf den d. I. in der Eugelapothcke zu eernüetben.

Eine Pumpe in gutem Zustande von 10 bis Länge ist zu verkaufen in der Marktstraße AS 184.

Tie Rede des Herrn Oberstudien-Ratbs

den und Holzplatz, Alles verschließbar, ist zu ver- micthrn und alsbald zu beziehen bei

Jacob S5 ogt, Bäcker

121) Ein auf dem SelterSweg gelegenes voll­ständiges Wohnhaus, das sich durch seine Vnge zu einem günstigen Geschäftsbetriebe eignet, ist unter vortheilhaften Bedingungen zu vct mietheu. Näheres bei der Erped. d. Bltts.

128) 1000 fl. liegen gegen doppelt gericht­liche Sicherheit in hiesiger Stadt im Ganzen oder auch getrennt zum Ausleihen bereit. Nähere Auskunft ertheilt die Erped. d. Bltts.

123)

30 Fuß

Lit. 1).

130 )

Thudichu m überdie kirchlichen Bewegungen unserer Zeit" ä 24 fr. ist vorrätlsig bei

97) Es steht eine neue einspännige Chaise Berkaus bei

Gießen den 22. Januar 1846.

Pbii ipp Walther auf dem Lindsliplatz.

Eine Familienwohiiuug, bestehend in drei aneinauderstoßendeu tapezirten Stuben, Küche, Bo,

A. Balser.

119) Ich bin Willens, mein Haus in der Sonne cmS_ freier Hand zu verkaufen; es ist eine Feueresse darin.

Wittwe Krebs.

Gießen den 28. Januar 1846

146) Zur gütigen Beachtung!

Zufolge der mir vom Großherzoglichen Ministerium des Innern zu Darmstadt gewordenen Concession zur Ausübung meiner Kunst im ganzen Großherzogthlim Hessen, mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mich hier einige Zeit aufzuhalten gedenke, um vermittelst meines selbstvcrfertigtcn Pflasters, Hühneraugen, War­zen, eiligWachsene Nägel, Gicht- und Frost-Ballen, sowie erfrorene Glieder, selbst wenn sie aufgebrocheu sind, gründlich zu heilen u. s. w. Die bewährtesten Aertze Deutschlands haben Zeugnisse über die Zweck­mäßigkeit meines Pflasters, sowie über meine Heil­methode genannter Fußübel ausgestellt, worauf ich mir erlaube, hier nachstehend aufmerksam zu machen Ich schneide nicht, wie dicß bei Hühneraugenoperateurs

der Fall ist, sondern ziehe mit einer Pmcette, wenn zuvor mein Pflaster, welches beim Tragen nicht die geringste Empfindling verursacht, 6 bis 8 Tage auf der leidenden Stelle gelegen hat, die Häute und den Dorn bis zum gesunden Fleisch schmerzlos herunter; fedoeb mache ich darauf aufmerksam, daß/ wer sich der Pflaster bedienen will, zuvor an dem Nebel nicht schneidet. Bei gewöhnlicher Hautverhärtung, als: Hühneraugen auf den Zehen und Ballen, kann Jeder nach Befolgung der bei dem Pflaster befindlichen An- weuung ftd), selbst davon befreien; meine persönliche Hülfe muß ich aber da empfehleil, wo Hühneraugen zwischen den Zehen, auf dem Ballen und unter dem Fuße silld. Daö Hoitorar für die radicale Vertilgung eines jeden Hühnerauges beträgt 1 fl. In meiner unten näher bezeichncteit Wohnung find zu jeder Tages-

1'4) Kn.nstTerel n«

Wegen besonderer Umstände und wegen Mangels an Raum wird die bevorstehende gesell­schaftliche Zufammenkuiift für diesmal ausnahmsweise nicht im Einhorn, sondern im Bufchischen Garten stattsmden und zwar '

Sonntag den 1. Februar, Abends um 6 Uhr.

~lc Zuordnung hinsichtlich des Essens und des gleichzeitig beginnenden Taipzes bleibt dieselbe, wie setzt gewöhnlich. 1 '

Hiermit verbinden wir zugleich die Nachricht, daß die Verloofung der vom Verein anqe- kaufteu / Haupt- und 16 sifebengewinnc künftigen Dienstag den 3.' Februar, präeiS 6 Uhr Msnds, im Gastyofe zum Einhorn vorgenommen werden wird, wozu hierdurch alle ordentlichen Mitglieder des Vereins emgeladen werden. y