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885) Mühlen- und Güterversteigerung zu Großenbuseck.

Freitag den 28. d. M., des Mittags um -12 Uhr, joll auf freiwilliges Ansteken des Herrn Werner Ramspeck aus Alsfeld die sogenannte Scheidemnhle nebst dem dazu gehörigen Gute bei Großenbuseck Kreises Gießen gelegen, bestehend in einem zwei­stöckigen Wohnhaus mit Mühlbau, einer besonderen Schlagmühle, einer Scheuer, Schoppen, Stall mit Backhaus, die Gebäude, sowie Mühlwerk und Felbgüter, bestehend in Acker und Wiesen, circa 23 Normalmorgen, sich sämmtlich in gutem Stande befindend, in der Wohnung des Beigeordneten Siegfried zu Großenbuseck unter vortheilhaften Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden.

Großenbuseck den 20. Mai 1846.

Zn Auftrag Der Bürgermeister Schwalb.

1072) Fruchtversteigerung.

Freitag den 3. Juli d. I., des Bormittags um 9 Uhr anfangend, werden auf dem Speicher zu Oden­hausen bei Londorf

5 Malter Waizen,

35 Korn,

20 Gerste und

35 Hafer

meistbietend öffentlich in kleinen Parthien versteigert werden.

Rabenau bei Londorf am 20. Juni 1846.

Der Rentmeister W. Engel.

Feilqeboren. io9i) Kölnisches «Hanr-Del zur

Erhaltung und Sefürderung des Wachs- thums der Haare.

Dieses im Jahr 1766 von Johann Baptista Paes in Köln erfundene ausgezeichnete Haar-Oel hat durch seine belebende Kraft und wohltbätige Reizbarkeit der Kopfhaut die Eigenschaft, die Haare bis ins späteste Alter zu erhalten, auch bei fort­währendem Gebrauch die greisen Haare dunkel zu machen. Daß sich in dieser Mischung keine ätzen­den Bestanbtheile befinden, sondern dieselben nur aus der China, dann rein vegetabilischen Oeleu und aromatischen (nicht erhitzenden) Riechstoffen

sumenten über die Nützlichkeit dieses Haar-Oels beizubringen; doch die untenstehenden ärztlichen Atteste über den Gebrauch desselben werden die beste Empfehlung seyn und alle schwulstigen An­preisungen überflüssig machen.

Köln den 1. Januar 1844.

Der Erbe des Johann Baptista Paes,

G. A Lauten.

Zeugnisse.

Ich kann in Wahrheit bezeugen, daß mir das Kölner Haar-Oel in mehreren Fällen, welche durch sebr schwachen Haarwuchs und jahrelanges Aus­fallen der Haare bezeichnet waren, eine vorzüglich günstige Wirkung bewies. Das Ausfallen hörte auf und der Haarwuchs wurde bedeutend kräf­tiger.

Wiesbaden den 21. April 1841.

Dr. Peez,

Geheimer Hof- und Medizinalrath.

Unter dem Namen des Kölner Haar-Oels, das schon seit einer Reihe von Jahren von dem Herrn G. A. Lauten in Frankfurt a. M., dem Erben des Erfinders, Johann Baptista Paes zu Köln, verfertigt und debitirt wird, ist mir durch einen geschätzten Freund zur Prüfung, als ein helles, sehr mildes und feines Oel von angenehm aroma­tischem Geruch und röthlicher Farbe, vorgelegt worden. Die beigelegten Zeugnisse angesehener und achtungswürdiger Aerzte sprechen sehr empfeh­lend für eine vorzüglich kräftige Wirksamkeit des blos äußerlichen Gebrauchs dieses Oels zur Beför­derung und Wiederherstellung des Haarwuchses, wo er fehlte, selbst bei jahrelangem Ausfallen des Haares bis zur Kahlköpfigkeit. Die mir gleichfalls bekannt gewordenen Bestandtheile, aus welchen dieses Oel bereitet wird, und welche durchaus nichts der Kopsbaut und ihren Gefäßen und Ner­ven Nachtheiliges, wohl aber Stärkendes enthal­ten, geben guten Grund, dieser Empfehlung bei­zutreten.

Bonn, im August 1844.

Dr. Harleß,

Geheimer Hofrath und Professor.

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äm Markt.

zusammengesetzt sind, ist sattsam bewiesen.

Es wäre leicht, eine Masse Zeugnisse der Con«

Hierzu eine Beilage.