Oeffentliche Aufforderung.
1976) Am 31. März d. Z. ist dahier der blödsinnige Johann Melchior Znißer gestorben ohne Leibeserben zu hinterlassen. ......
Nach dem aufgestellten Stammbaum erschemcn folgende Seiteuverwandten als seinesgesetzlichen Erben:
1) Konrad Balthasar Moog dahier,
2) Anna Margaretha, Wittwe des Friedrich Loni dahier,
3) Johann Walther Zinßcr dahier,
4) Christina Justina, Ehefrau des Conrad Balthasar Moog dahier,
5) Johann Casper Bader dahier,
6) Georg Bader aus Frankfurt, abwesend,
7) Johann Daniel Koppler 1
8) Ernst Ludwig Koppler
9) Hermann Christoph Koppler /Markung
10) Helene, Wittwe des Ludwig Gans!
ID Pie Kinder des Fischermeisters Lohnhcrdt in
12) Justus Wilhelm Bischoff in Frankfurt, 13) Johannes Bischoff daselbst, 14) August Karl Franz in Rödelheim.
Da nicht gewiß ist, ob die erwähnten Personen die alleinigen Erben sind und ob nicht noch nähere Verwandte verbanden sind, so werden Aue, welche an den Nachlaß des Johann Melchior Zinßer Ansprüche bilden zu können glauben, namentlich die Leibeserben des zu Duisburg verbn- ratbet gewesenen Jvbann Daniel Zinßcr und dessen Sohnes des Königl- Franz. Hauptmanns Zinßer, die Leibeserben der Susanns Marie Zinßer, des abwesenden Georg Melchior Zinßer, des Johannes Zinßer und der Maria Magdalena Franz von hier, aufgesordert, ihre Ansprüche sogcwiß binnen 60 Tagen dahier geltend zu machen, als sonst der Nachlaß den oben erwähnten Personen überwiesen werden wird.
Gießen den 6. November 1846.
Gr. Hess. Stadtgericht daselbst Muhl. Haberkorn.
Besondere Bekanntmachung.
1923) Die Pfandscheine vtf 984 über einen blauen Mantelkragen und einen schwarzen Frack und 35 2207. über einen schwarzen Frack und em Paar Reithosen, sind angeblich verloren worden.
Da nun der Verpfänder jene Gegenstände wieder eivlösen will; so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche daran bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier-zur Anzeige zu bringen, gegenfalls die Pfänder verabfolgt werden. Gießen den 16. November 1846.
Die Psandhausverwalrung.
Bieler. Pfeil.
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für die Besol-
des Holzes
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ten versteigert werden, nemlich: Maurerarbeit, lt. Voranschlag Weißbinderarbcit, ,,
Schreinerarbcit, „
Schlosserarbeit, „
Zinngießerarbeit, „
Wagnerarbeit, ,,
Schmiedearbeit, ,,
Handarbeit, ,,
Steinklopferlobn, ,,
Fubrlohn, ferner wird die Anfuhr r „ deten und in das Magazin, die Armenfuhren und das Wegfahrcn des Eises mit versteigert werden.
Voranschläge und Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei zu Jedermanns Einsicht offen, wobei noch bemerkt wird, daß die Arbeiten in klei-
Versteigerungen.
1860) Donnerstag den 26. Novbr, Morgens 9Ubr, sollen auf hiesigem Rathbaus nachstehende, bei der Stadt Gießen im Jahr 1847 vorkommcnde Arbei-
neren Parthieen vergeben werden.
Gießen den 18 November 1846.
Der Bürgermeister Gg Reiber.
1967) Pferdevcrsteigerung.
Dienstag den 1. December d. I., Vormittags 10 Uhr, soll auf der hiesigen Universitäts-Reitbahn die im Universitäts - Marstalle befindliche Rothschimmel- Stutc „Anna" an den Meistbietenden öffentlich
versteigert werden.
Gießen, am 20. November 1846.
Gr. Hess. Universitäts-Rentamt.
Martin.
1972) Verpachtung von Gr. Fisch- und KrebS-Wassern im Forste Gießen.
Die mit Ende des Jahres 1846 im Forste Gießen leibfällig werdenden Fisch- und Krebs- Wasser, sollen
den 3. December d. I., Vormittags 9 Uhr, im Gasth- auö zum Einhorn dahier, auf weitere 9 Jahre öffentlich meistbietend versteigert werden, nämlich:
1 die Lahn von dem Einflüsse der Salzböde bis zur k preußischen Gemarkung Duden- bofen, — Friedelbausen, Stanffenberg, Ruttershausen, Lollar, Wismar, Launspach, Wie- seck, Gießen und Heuchelheim- — Die aus einem Tbeile dieser Strecke, dem Königr. Preußen zustehende Koppelgerechtsame wird gleichzeitig mitverpachtet.
2) die Lumda, von der kurhess. Grenze bis zu ihrer Einmündung in die Lahu.
3) die Wiescck, von den Heerdischcn Wiesen in der Gemarkung Trohe bis zur Lahn.


