Ausgabe 
23.12.1846
 
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eingelegt wurde und sötte Jahreszinsen noch nicht verfallen sind.

Zugleich muß ich die hiesigen Einwohner darauf aufuierkjam machen, daß sie sich an den bestimmten Geschäftstagen des Morgens von 7 bis 10 und des Nachmittags von 2 bis 4 Uhr einfinden wollen, weil außer dieser Zeit der An­drang von auswärtigen Zinsenempfängern zu groß wird und dicfe alsdann vorzugweise befördert wer­den müssen.

Gießen den 26. November 1846.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse K e h r.

2i43) Die Pfandscheine M. 2515. über 2 Oberröcke und ein Frack, und JVö. 4520. über einen kupfernen Waschkrffel, sind angeblich verloren worden. Da nun die fraglichen Pfänder eilige» lößt werden sollen; so werden Diejenige», welche etwa Ansprüche an jene Scheine bilden könnten, aufgefordert, diese innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst die Psänder ohne Weiteres verabfolgt werden.

Gießen den 18. Deceniber 1846.

Die Pfandhausverwaltuug Bieler. Pfeil.

der Letzter» noch vor Neu-

ih-. Krwbcl,

Prof, ssor.

Zttlehner,

Polizeirach.

Dr Engel, Kirchenrath.

, Prinz, Provinzialevmmissär.

Dr. Geist, Gymnasial-Director.

Weber, Hofgerichtsrath.

Die Unterzeichneten schlagen ihren verehrten Mitbürgern abermals vor, auch hier, nach dem Beispiel anderer Städte, die Reujahrs-Gralulations-Visiten in der Weise abzuschaffen, daß man gegen Entrichtung von 24 fr., zum Besttc» der hiesigen Kleinkinderschule, von der Verbindlichkeit, dergleichen Visiten abzustatten, befreit werde.

Kleinkinderschule bezweckt die Bewahrung kleiner Kinder vor physischen und moralischen Gefahren, die erste Begründung ihrer sittlichen Erziehung, die Entwickelung ihrer Geistes- und Körperkräfte, und setzt bereit Eltern, indem sie ihnen die Bewachung ihrer Kinder ab­nimmt, in die Lage, ihren Arbeiten ungestört nachgehen und etwas verdienen zu können: sie wirkt demnach durch Letzteres als eine vorzügliche Armennuterstützung. Indem daher die Unterzeichneten sich sämmtlich bereit erklären, den genannten Betrag von" bei? Beitretenden in Empfang zu nehmen, bemerken sie zugleich, daß die Namen fahr in diesem Blatt bekannt gemacht werden sollen.

Gießen den 10. December 1846.

Versteigerung.

2133) Mittwoch den 23. b. M., Morgens 9 Uhr,

sott auf hiesigem Rathhaus das Reinigen der Kirche, der Schulstuben und Schulabtritte, der Oefen, Straßen und öffentlichen Plätze, der städtischen Kanäle, sowie das Kleinmachen des Holzes für die Realschule u. s. w. für daö Jahr 1847 an die Wenigstsorderuden versteigert werden.

Gieße» den 17. December 1846.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

2134) Die für die Unterhaltung der Straßeu- beleuchtuiig für 1847 vorkommende» Arbeiten und Lieferungen sollen

Montag de» 28. d. M., Morgens 9 Uhr, auf hiesigem Nachhalls an. die Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen den 17. December 1846.

Der Bürgermeister Gg. Reib er.

2130) Montag den 1. Februar 1847, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhause, die dem Philipp Jacob Berger gehörige, auf der Mäusbnrg gele­gene Hofraithe öffentlich versteigert werden.

Gießen am 14. December 1846.

Der Beigeordnete Rühl.