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872) Die Pfandgelder, Strafantbeile und Gang, gebühren der Feldschützen von der 3. Pe­riode 1845 können nunmehr ausbezahlt werden.

Gießen am 18. Mai 1846.

Der Großh. Rentamtmann S ch Neider.

871) Der Pfandschein 945. über einen russisch grünen Oberrock, ausgestellt den 21. März b. I., ist angeblich verloren worden. Es werden daher Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenes Pfand bilden könnten, aufgefordert, diese innerhalb acht Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, gegen­falls das Pfand verabfolgt wird.

Gießen den 18. Mai 1846.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

813) Montag den 25. Mai l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll die zum Nachlasse der Ehefrau des Schuh­machers Eberhard Zimmermann gehörige

17L)Klftr. Hofrailhe in der Lindengasse, an Wilhelm Löber

auf dahiesigem Rathhause nochmals versteigert werden.

Gießen den 8. Mai 1846.

Gr. Hess. Stadtgericht.

Zn Verhinderung des Gr. Stadtrichters. Haberkorn. vr. Zimmermann.

857) Mittwoch den 3. Juni l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Behausung der verstorbenen Wittwe des Tuchhändlers Johannes Loth lr verschiedene, zu deren Nachlaß gehörige Mobilien, bestehend in Bettwerk, Kleidung, Hausgeräthe rc. öffentlich meistbietend versteigert werden.

Sodann soll

Montag den 8. Juni !. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathbaus das zu dem Nachlaß der Loths Wittwe gehörige Wohnhaus:

4fI/79S 5Q Klftr. Hofraithe in der Schloß­gasse

öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Endlich werden alle diejenigen, welche Forde­rungen an den Nachlaß der Wittwe Loth zu bil­den haben, aufgefordert, solche binnen 14 Tagen dahier geltend zu machen.

Gießen den 11 Mai 1846.

Gr. Hess. Stadtgericht.

In Verhinderung des Gr? Stadtrichters Haberkorn.

867) Das Brechen und Fahren von 80 Kub. Klstr. Steinen aus den Steinbrüchen int Hangel­stein und Steinrutsche zur Chaussirung des Schif- fenberger Wegs soll

Montag den 25. Mai, Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Rathhaus nochmals an die Wenigst- fordernden versteigert werden.

Gießen den 16. Mai 1846.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

876) Montag den 25. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen im Gießer Stadtwalde, Distrikt Heegstrauch, folgende Holzquantitäten versteigert werden:

20 Stecken Eichen-Scheidholz,

81 Prügelholz,

234 Stockholz,

5350 Stück Eichen-Wellen,

79 Stecken Ktefern-Scheivholz,

50

ff

ff

Prügelholz,

97-/4

ff

Stockbolz,

5975

Stück

ff

Wellen,

1

Stecken

Birken-Schridholz,

2

n

ff

Prügelbolz,

7

ff

Stockbolz,

375

Stück

ff

Wellen,

7

Stecken

Fichten-Stockholz,

450

Stück

ff

Wellen.

Die Zusammenkunft ist auf der alten Stein­bacher Straße.

Gießen den 19, Mai 1846.

Der Bürgermeister

I. V. d.

Der Beigeordnete E. C. Rühl.

855) Eine neue esu» und zweispännige Chaise soll Mittwoch den 20. d. M , Morgens 11 Uhr,

auf dem Lindenplah an den Meistbietenden öffent­lich versteigert werden.

Gießen den 14. Mai 1846.

873) Dienstag den 26. d. M.,

sollen in dem Domanialwald des Reviers Schiffen- derg, in den Distrikten Braubof, Rabenpfuhl rc., nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden, als:

1 Stecken Buchen-Scheidholz,

34 Nadel-

3 Buchen-Prügelholz,

57 Eichen- und Nadel-Prugelholz,

2 Aspen-

78 Buchen-Stöcke,

8'-4 Nadel- und Aspen-Stöcke,