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1681) Der Pfandschein »*8 2665. über einen schwarzen Oberrock ist angeblich verloren worden. Da nun aber der Eigenthumer denselben wieder auslösen will; so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufge­fordert, dieselben innerhalb 14 Tagen dahier an- zuzeigen,gegcnfalls das Pfand ohne Weiteres ver­abfolgt werden wird.

Gießen den 8. October 1846.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

1628) Der Pfandschein .AB 2813. über zwei mit Silber beschlagene Pfeifenköpfe ist angeblich verloren worden. Es werden daher Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, dieselben dahier innerhalb 14 Tagen anzuzeigen, gegenfalls das Pfand an den Verpfänder verabfolgt werden wird.

Gießen den 5. October 1846.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

1664) Montag den 26. l. M., Vormittags 11 Uhr, soll die nachbeschriebene, zu dem Nachlasse der Joh. Philipp Bachert Eheleute dahier gehörige alt neu ülKlftr.

9/iia 1/270 13 Hofraithe auf dem Sel­

tersweg, öffentlich versteigert werden.

Zugleich werden alle diejenigen, welche Forde­rungen an jenen Nachlaß haben, aufgefordert, solche binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen.

Gießen am 12. Oktober 1846.

Gr. Hess. Stadtgericht das. Muhl.

1662) Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

Freitag den 16. d. M>, Morgens 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Stadtwalde, District Philo­sophenwald und Zollstockswäldchen, nachstehende Holzsortimente unter den gewöhnlichen Bedingungen öffentlich versteigert werden, nämlich:

5% Stecken Eichen-Scheidholz,

1 *Zi ,, Prügelholz,

3% Stockholz,

770 Wellen Reisholz,

1 Stecken Kiefern-Scheidholz,

1% Prügelholz,

6 Stockholz,

750 Wellen Kiefern- und Fichten-Reisholz,

675 Erlen-Reisholz,

34 Eichen-Stämme von 765 Cubkf.

2 Kiefern 45

14 Fichten 279

6 Lerchen-, Eichen - und Fichten-Stangen

von 32 Cubkf.

Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gießen am 8. October 1846.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1648) Arbeitsversteigerung in den Gießer Stadtwaldungen.

Donnerstag den 15. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus der Holzmacherlohn, sowie die Culturarbeiren der 5 Schutzbezirke des Gießer Stadtwalds für das Jahr 1847 an die Wenigstnchmenden versteigert werden.

Gießen den 8. October 1846.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1667) Donnerstag den 15. October d. I., Nach­mittags 2 Uhr, sollen an der Kleinlindener Straße von % Acker Land die Kartoffeln,

% das Kraut u. Kohlrabi,

in der Stephansmark

von V4 Morgen die Dickwurzeln öffentlich meistbietend versteigert werden. Der An­fang wird auf dem Kartoffelacker an der Klcinlin- dener Straße gemacht.

Gießen den 11. Oktober 1846.

G. Weeg.

1676) Versteigerung in dem Pfandhause zu Gießen.

Montag den 19. October, Nachmittags um 2 Uhr, sowie an den durch die Schelle weiter bekannt ge­macht werdenden Tagen sollen in dem hiesigen Pfandhäuse die bis Ende Juni 1846. incl. verfallenen weder eingelösten noch prolongirten Pfänder, wie solche in nachfolgendem Verzeichniß enthalten sind, gegen gleichbaare Zahlung meistbie­tend versteigert werden.

Einlösungen von verfallenen, zur Versteigerung kommenden Pfändern können nur gegen baare Zahlung be­werkstelligt werden«

Bemerkt wird weiter, daß an den Versteige­rungstagen nur bis Morgens 10 Uhr das Büreau des Pfandhauses für die laufenden Geschäfte offen ist. Gießen den 12. October 1846.

Die Pfand Hausverwaltung Bieler. Pfeil.