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Versteigerungen.
20) Montag den 19. Januar 1816, Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstehende, zum Nachlasse der Ehefrau des Schuhmachers Eberhard Zimmermann dahier gc. hörigen Immobilien:
1) !?□ Klstr. Hofraithe in der Lindengasse an Wilhelm Löber,
2) 88Q Klstr. oder 265/J6 Ruthen Garten in der Scheppeck, zehntfrei, giebt 30V4 fr. abgelößte Grundrente, aus den Antrag der Erben auf dahiessgem Rath- hause an die Meistbietenden versteigert werden.
Gießen, den 16. December 1845.
Gr. Hess Stadtgericht. Muhl.
37) Mittwoch den 21. Januar, Morgens 10 Uhr,
sollen auf der Bürgermeisterei zu Hausen nachbe- nannte Reparaturarbeiten an den Pfarrgcbäuden, als:
1) Zimmerarbeit, veranschlagt zu 28 fl. — fr.
2) Schrcinerarbeit, „ „ 62 „ 6 „
3) Schlosserarbeit, „ „ 38 „ 15 „
4) We-ßblndcrarbcit, „ „ 18 „ 25 „
5) Dachdeckerarbeit, „ „ 19 „ 50 „
an den Wenigstfordernden vergeben werden.
Hausen den 10. Januar 1846.
Der Bürgermeister
Der n.
57) Freitag den 16. d. M., sollen in dem Großenlinder Gemcindewald nachstehende Holzsortcn versteigert werden, als:
1) 7 Stecken Eichen-Scheidholz,
2) 28 „ „ Prügelholz,
3) 61% „ „ Stockholz,
4) 1400 Eichen- und Buchcu-Wellen und
5) 166 Stämme Eichen. Stangenholz, 1045 Cubiffuß haltend,
welches sich größtcntheils zu Wagnerholz eignet.
Der Anfang ist 8 a
Morgens 9 Uhr
bei dem Bergwerf.
Großenlindcn am 13. Januar 1846.
Der Bürgermeister Menges.
48) Donnerstag den 15. Januar l. I., Mittags 12 Uhr,
werden auf dahiesigem Rathhauö ungefähr 6 Malter Korn und Gerste und etwa 19 Malter Hafer versteigert.
Allendorf a. d. Lumda am 9. Januar 1846.
Der Bürgermeister Wagner.
39) Dienstag den 20. Januar I. I , Vormittags 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Naunheim circa 48 Cubifflafter Mauer« und Chaussiersteine zum Brechen, unter den alsdann befannt gemacht werdenden Bedingungen wenigstnehmend versteigert werden.
Naunheim am 9. Januar 1846.
Der Bürgermeister Schäfer.
38) Montags den 19. d. M, Vormittags um 11 Uhr, soll das diesige zweistöckige 28 Fuß lange und 27 Fuß breite Schulhaus nebst dem daran stehenden Viehstall und zwei Abtritte, auf den Abbruch auf dadiesigcm Gemeindehaus versteigert werden, wobei bemerft wird, baß sämmtliche Gebäude sich in gutem Zustand befinden und zur Wiederauf- bauung sich eignen.
Franfenbach den 7. Januar 1846.
Der Bürgermeister Kraft.
F e i l g e b 0 r e n.
46) Von dolländischen Bückingen, Häringen, Sardellen, Labberdan, Schweizer- und Limburger- Kasen, Senf, Citronen, Taselmandeln und Tafel- rostnen habe ich neue Sendung erhalten.
„„ • 8. Jahreis.
36) E-n im besten Zustande befindliches Bil- lard nebst einer Anzahl neuer Bälle und Queus ist zu verfaufen in Lit. A. M. 82.
4t) Alle Sorten feiner Sayett-Herrn- und Da- men-Jacken, Sayett-Herrn- und Damcn-Hosen, alle Sorten feiner Kiuderfleider, Ueberwürfe, Mäntelchen, Palatins, Ohrenwärmer u. s. w. empfiehlt
C. Wusetzfy, Lit- D- 177. in der Marftstraße.
43) In der Nähe des Buschischcn Gartens ist ein Garten aus freier Hand zu verfaufen. Das Nähere sagt Ausgeber d. Bltts.
42) Alle Sorten Filzschuhe, Manns- und Knaben-Jacken empfiehlt C. Wusetzfy.
Zu vermiethen.
34) Auf dem Seltcrsberg ist der untere Stock im Hause des Hofgerichtsrathes Knorr an eine stille Familie ganz oder theilweise zn vermiethen und im April d. I. zu beziehen.
35) In dem PH. Windecker'schen Hause auf dem Seltersweg ist eine vollständige Familien - woknung zu vermiethen, und alsbald zu beziehen.
49) Bei Wittwe Petri auf dem Neuenweg sind 2 Familienwohnuiihen zu vermleihen unb auf Ostern zu beziehen.


