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Position in die Höhe gebracht. Allein solche Manipulationen sind mit größeren Kosten und mancherlei Schwierigkeiten verknüpft — Ursachen genug, um diesen Verbesserungen keinen großen Eingang zu verschaffen.
Wo die Bewässerung möglich, ist allerdings das nachhaltigste Mittel zur Erzeugung reicher Erndten ßc* geben, ohne dafür andere düngende Bestaudrheile in Anspruch zu nehmen, als die das Wasser in sich aufgelöst enthält. Wo dieselbe aber nicht möglich ist, muß für eine ankere Düngung Sorge getragen werden, die jedoch nur wenig kosten, und vor Allem nicht aus solchen Materialien bestehen darf, welche andern Ländereien gebühren, und denselben nicht entzogen werden dürfen, ohne dieselben um die darin enthalt,nen nunc» ra ischen Bestandtheile ärmer zu machen. Diese Düngung läßt sich nun erreichen durch einen guten Kompost, der für unbewässerbare Wiesen der nutzbarste Dünger ist, einen Reichthum von süßem, gesundem Futter erzeugt, Moose und Flechten verti gt, unv diese Wiesen nachhaltt'g verbessert — Alle fleißigen Land- wirthe kennen die großen Wirkungen eines guten Kompostes — die Anwendung eines solchen, der zweckmäßig zusammengesetzt und gehörig bearbeitet worben, würde die gesunlcne Fruchtbarkeit so vieler tausend Morgen von Gemeindewiesen wieder zu erhöhen im Stande sein.
Für die Reinlichkeit in den Dörfern ist namentlich in der letzten Zeit sehr viel geschehen; Manches bleibt auch noch zu wünschen übrig, allein in den meisten Fällen begnügt man sich damit, den Straßenkoch, welcher an den polizeilich bestimmten, oder an den Tagen, wo der Verwaltungc beamte in einem Dorfe erscheint, zusammengekehrt ist, in der Eile in eine Vertiefung, oder, wie ich cs g>sehen, in een durchfließenden Bach zu schütten, oder, wie es am gewöhn!chsten ist, ihn an den Wandungen der Häuser, wahre Erdhügel bildend, an zu schlagen, von wo dann auch wohl Einzelne Dasjenige, was der Regen nicht wieder abschwemmt, zuweilen auf ihre Wiesen führen. — Dieser Straßenkoth, welcher bekanntlich mancherlei düngende Tyeile enthält, ist es nun, welcher ein Hauptmaterial zur Eirichtung von Gemeinde Compofthaufen abgeben kann, indem man ihm noch verschiedene Zusätze gicbt, welche sowohl Diaffe wie Wirkung vermehren, und indem man ihn mit diesen Zusätzen von Zeit zu Zeit gehörig ve mischt und bearbeitet.
Es wird wenige Gemeinden geben, die nicht alte oder in ihren Vermögensverhältnissen znrückgekommene Leute zu ernähren, oder zu untersrüycn haben, die leicht zur Ansammlung derjenigen Materialien verwendet werden können, welche die Hauptmasse abgeben und nicht gekauft werden müssen. — Uebcrall aber wird es arme Leute genug geben, denen man aus diese Weise einen Verdienst zuweisen kann, und selbst, wenn der höhere Mehrertrag der Wiesen die auf den Ccmpost verwendeten Kesten nicht übersteigt, so sollte die Erreichung letzteren Zweckes mit der zu erlangenden größeren R.inlichkeit, schon Anregung genug zur Errichtung solcher Gemeinde-Compostyaufen sein. —
Zu der Bereitung derselben wählt man in der Nähe des Dorfes einen, oder, wenn dasselbe sehr ausgedehnt ist, mehrere gelegene Plätze, auf welche der Straßcnko h und die übrigen Materialien hingebracht werden. Diese Plätze müssen so groß sein, daß man mehrere Haufen in einiger Entfernung von einander auszlisetzen vermag, damit sie später bequem umgesetzt und umgestochcn werben können, ohne einander im Wege zu liegen. — Sowie nun der GypS z. B., ober irgend ein anderes Mineral oder Knochenmehl u. dgl. ob ne andere Beimengung angewendet, nicht allein unsere Cultur-Pflanzen zu ernähren vermag, so wird auch nur derjenige Compost sehr wirksam sein können, der aus allen möglichen düngenden Substanzen zu- sammengesebt ist, welche zur Ernährung der Pflanzen drenen, und denn Anwesenheit im Boden nothwendig ist, um ein stärkeres Wachsthum der Wicsenpflanzcn mög ich machen zu könn n —
Man fügt also zu dem Straßenkoth die zusammengekratzten Hausen der Chausseen, besonders derjenigen, die mit Basalt oder Kalksteinen beschlagen werben, Haide- und Rasenplaggen, die E'be von Rainen- und Grabenrändern, Kalk oder Mergel, Bauschutt :c. unv kaust nun, um ihn recht kräftig und wirksam zu machen, für jeden Haufen etwas Asche, Gyps, Knochenmehl, Viehsalz u. dgl. — Tann verwende man dazu die Abtritte der öffentlichen Gebäude, wie z B. des Rathhauses, der Schulen u. s. w., streue vor den Brunnen, um die Ercremente der an denselben getränkt werdenden Thiere zu sammeln, und benutze mit Sorgfalt die vielen gegebenen Gelegenheiten, um als Dünger so manches nutzbar zu machen, was bisher unbeachtet geblieben war.
Bei der Anlage der Hausen dürfen die verschiedenen Materialien nicht wüst und planlos hmgeschuttet werden, sondern wenn letztere nach und nach auf dem Platze augesammelt sind, giebt man ihnen eine passende Form, indem man sie schichtenweise unter einander bringt. — 3u unterst nimmt man, wo möglich, eine Schichte von Rasen oder Erde und nun abwechselnd dar uf die übrige» Materialien. Nach Verlauf eines Wirteljahrcs wird der ganze Haufen auf die Weise umgestechen und gearbeitet, daß Alles möglichst homogen gemischt unter einander kommt, und er in derselben Form neben seinem früheren Platze ausgesetzt wird. Je nach der verschiedenen Zusammensetzung des Haufens kann dies Umstechen im Laufe deS Jahres, da er 9 — 10 Monate liegen soll, noch ein oder mehrcmal nothwendig werdeii. — Alle Haufen müssen


