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Freitags de» 13. Februar 1846, Bormiikags^8 Uhr,
Forderungen rc. bei dem unterzeichneten Gerichte anziizeigen, widrigenfalls keine weitere Rücksicht darauf genommen wird.
Gießen den 29. December 1845.
Gr. Hess. Landgericht Ploch.
2129) Alle, welche aus irgend einem RechtS- grunde an den Nachlaß des zu Freiensteinau ver« stordeuen pensiouirten Gr. Hess. Gendarme» Wil« beim Becker aus Mainzlar, Erd- oder sonstige Ansprüche zu babe» vermeinen, werden hierdurch vorgeladen, solche binnen
vier Wochen
bei unterzeichnetem Gerichte sogcwiß anzumelden, gegeufalls dieser Nachlaß den bis jetzt ausgetretenen Intestateiben, ohne Cautionslcistuug verabfolgt werde» wird.
Altenschlirf den 9. December 1845.
Gr. Hess. Fr. Ricdescl. Landgerick%daf. Eigenbrodt. Ceßner.
14) Alle Diejenigen, welche an den Nachlaß der zu Obergeis verstorbenen Wittwe des Försters Walther Erb. oder lonstige Ansprüche zu babe» glaubenwerden hierdurch aufgcfordert, solche in dem auf den 11. Februar k. I,
Morgens 10 Uhr, bestimmten" Termine anzumelden und bezüglich unter Darlegung ihrer Erbberechtigung gehörig zu begründen, widrigenfalls der gedachte Nachlaß, nach Abzug der bis dahin bekannt gewordene» Schulden und der Kosten, dem Staate als erblos überwiese» werden wird.
Herefeld am 30. December 1845.
Kurfürstlich Hess. Landgericht.
Bechtel.
____ Schraub.
Besondere Bekanntmachungen
9) Im Interesse des Dienstes und somit auch der Stadtangehörigen finke ich mich veranlaßt, aut die früher bestimmte Ordnung hinzuweisen, wonach Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag persöulicheWnt'ragen,^Anträge rc. bei der Bürgermeisterei gemacht werden können, die beiden andern Wochentage, nemlich Mittwoch und Freitag ader^lgauz dringende Fälle abgerechnet) ausschließlich für Bchanolung der Rechnuncs- und solcher weiteren Angelegenheiten bestimmt sind, welche bei öfteren, Störungen^.durchaus nicht erledigt werden können.
Jch^kann wohl^erwartcn, daß künftig hierauf ftetSjdie geeignete Rücksicht genommen wird und ich nicht zu Abweisungen genöthigt werde, die für
die Abgewiesenen sowohl, wie für mich unangenehm sein müssen.
Gießen am 3. Januar 1846.
Der Bürgermeister
R eib er.
10) Der Marklwachedienst soll für die Zukunft durch andere Leute besorgt werden und ist die seitherige Bergütung von 20 fr. per Tag auf 38 fr. erhöht worden, was mit dem Anfügen zur Kennt- niß gebracht wird, daß hierzu Anmeldungen bis zum 20. d. M. auf der Bürgermeisterei angenommen werken.
Gießen den 3. Januar 1846.
Der Bürgermeister Gg. Reiber.
Versteigerungen.
2144) Montag den 16. Februar 1846., Nachmittags 2 Uhr,
soll die Hofraithe der Schuhmacher Heinrich Str oh'scheu Eheleute in der Flügelsgasse dahier SÜÄlftr. Haus mit Hosraum. giebt 12 fr. Zins dem Fisfns, ferner:
412 Klstr. Acker, linfs am Schwarzlachweg auf dahiesigem Naihbause versteigert und der Zuschlag nach erreichtem Schätzungswerthe unbedingt ertheilt werden.
Gießen den 6. December 1845.
Gr. Hess. Stadtgericht das.
Muhl. Dr. Zimmermann.
20) Montag den 19. Januar 1846, Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstehende, zum Nachlasse der Ehefrau deS Schuhmachers Eberhard Zimmermann dahier gehörigen Immobilien:
1) 17D Klstr. Hofraithe in der Linkengasse an Wilhelm Löber,
2) 880 Klstr. oder 26 %6 Ruthen Garten in der Scheppeck, zehntfrei, giebt 30% fr. abgelößte Grundrente, ans den Antrag der Erben aus dahiesigem Rathhause an die Meistbietenden versteigert werden.
Gießen, den 16. December 1845.
Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl.
2) Donnerstag den 8. Januar 1846, Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dem dahiesigen Rathhaufe eine Parthie Barometer und Thermometer versteigert werden.
Gießen ken 15. December 1845.
Großh. Hess. Stadtgericht. Muhl.
13) Donnerstag »en 8. d. M., des Morgens 9 Uhr,


