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Feilgeboten.
Ä118) Getrocknete Süß » und Sauerkirschen , Brunelle», Schnitzen, Mirabellen, Zwetschen, Hagebutten, Perlgerste, EKo- __kolade, große Citronen, Arrac, Rum, Cognak, Bischoff- u. Punsch-Esseuz, weißen und rotbcn Wein ?c. bei Höstereich,
auf der Mäusbnrg.
156) I. G Appel
empfieblt gestrickte Frauenstrumpse und Herrusocken in sehr schöner Qualität und zu den billigsten Preisen; ferner
Strickwolle
in allen Qualitäten und stehen den vcrehiten Damen die Muster zu Diensten.
162) Schildkrötene Aufsteckskämme, neuester Fae-on, habe ich wieder in großer Auswahl erhalten.
PK. Oppermann in der Neustadt.
130) Die Rede des Herrn Oberstudien>Raths Thudichum über „die kirchlichen Bewegungen unserer Zeit" ä 24 fr. ist vorrätkig bei
A. Balser.
148) Ein am Nahrungsberg gelegener Garten mit einem kleinen Hänschen ist aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere ist in der Hintergasse l it. A 33. zu erfahren.
161) Meinen hinter den Eichen liegenden, 44 Ruthen haltenden Garten bin ich Willens zu verkaufen oder zu verleihen.
Ph. Leib.
Zu vermiethen.
121) Ein auf dem Seltersweg gelegenes vollständiges Wohnhaus, das sich durch seine Lage zu einem günstigen Geschäftsbetriebe eignet, ist unter vortheilhaften Bedingungen zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Bltts.
154) Das früher von Herrn Oberfinanzrath v. Krug bewohnte Logis in meinem Hause ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
Maria Bapst.
165) Z» vermiethen:
Eine Familienwohnung von 4 bis 5 Zimmern, einigen Kammern, Küche, Kellcrtheil, Holzstall und Mitgcbrauch der Waschküche bei
Hofg.-Advocat Busch, am Brand.
150) Bei Wittwe Petri auf dem Neuenweg sind 2 Familienwohnungen zu vermiethen und aus Ostern zu beziehen.
160) Zwei inöblirte Zimmer sind zu vermiethen bei N. Kratz
in den Neuenbäuen.
146) Zn meinem Hanse ist der dritte Stock zu vermiethen und kann Ende März d. I. bezogen werden.
Gießen den 30, Zanuar 1846.
Bender, Advoc.
149) 600 fl. liegen ganz oder theilweise zum Ausleihen bereit. Wo? sagt Ausg. d. Bltts.
Vermischte Nachrichten.
Allgemeine Rentennnstnlt zu Dnemstndt.
Die Renten beziehungsweise Jnterimsscheine können bei dem Unterzeichneten in Empsaua aenom. meu werden. I. G. Appel,
Agent.
146) Zur gütigen Beachtung r
Zufolge der mir von. Großherzoglichen Ministerium des Innern zu Darmstadt gewordenen Concession zur Ausübung meiner Kunst im ganzen Großherzogthum Hessen, mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mich hier einige Zeit auszuhalten gedenke, um vermittelst meines selbstverfertigtm Pflasters, Hühneraugen, Warzen, emgewachsene Nägel, Gicht- und Frost-Ballen, sowie erfrorene Glieder, selbst wenn sie aufgcbrochcu sind, gründlich zu heilen — Die bewährtesten Viertle Deutschlands haben Zeugnisse über die Zweck
mäßigkeit meines Pflasters, sowie über meine Heilmethode genannter Fußübel ausgestellt, worauf ich mir erlaube, hier nachstehend aufmerksam zu machen. Ich schneide nicht, wie dieß bei Hühneraugenoperateurs der Fall ist, sondern ziehe mit einer Pincette, wenn zuvor mein Pflaster, welches beim Tragen nicht die geringste Empfindung verursacht, 6 bis 8 Tage auf der leidenden Stelle gelegen hat, die Häute und den Dorn bis zu», gesunden Fleisch schmerzlos herunter; jedoch mache ich darauf aufmerksam, daß, 'wer sich der Pflaster bedienen will, zuvor an dem Uebel nicht schneidet. Bei gewöhnlicher Hautverhärtung, als:


