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für die Stadt und -en Kreis Gießen.

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99. Mittwoch den 23. Juli 18ÄÄ«

Besondere Bekanntmachungen

1277) An dem seither zum Graben von Sand bestimmten Platz am Trieb darf von fetzt an kei­ner mehr geholt werden, es ist vielmehr ganz in der Räbe ein anderer hierzu augewiesen worden, welcher durch einen Pfahl bezeichnet worden ist. Die Anweisungen hierzu per Wagen 6 fr. werden von den Thorschreibern ausgegcben.

Gießen den 20. Juli 1845.

Der Bürgermeister Gg. Reiber.

1265) An Folge mir von Großh. Kreisratbe ertbeilten Geschäftsurlaubs bringe ich hierdurch zur öffentlichen Keuntuiß, daß bis auf weitere durch dieses Blatt zu veröffentlichende Bekanntmachung mein Gehülfe W. Demuth über die an die Stadt­kasse geleistet werdenden Zahlungen (mit Ausschluß von Kapitalaufnabmen und Zahlungen aus ande­ren, nicht städtischen Kassen) in meinem Namen und Auftrag zu quittiren und mein 2r. Gehülfe W. Schmehl den Quittungen zum Zeichen des Eintrags in das Tagebuch und zur Gültigkeit der­selben die betreffende Nummer des Tagebuchs und seine Nameusunterschrift beizufügen hat.

Gießen den 19. Juli 1845.

Der Stadtrcchner

N e r n.

Versteigerungen.

1263) Donnerstag ».Freitag den 24. u. 25. d M., Nachmittags 2 Uhr,

soll in dem Wohnhause des Herrn Verwalters Peppler in den neuen Bänen, mehreres aus dem Mobiliar-Nachlaß der verstorbenen Frau Haupt­mann Clicquott, als: ein Schreibsecretär, ein Cla- vicr, Kleider- und Weißzeugschräuke, Kommoden, Tische, Stühle, Weißzeug, Küchengeräthschaften, feines Porzelain und verschiedene andere Gegen­

stände, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 20. Juli 1845.

E. C. Rühl, Beigeordneter.

1276) Planir- und sonstige Handar­beiten, in Gießen selbst zu verrichten, werden Samstag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf der Rentamtsstube an den Wenigstnehmenden versteigert.

Unter den Handarbeiten befinden sich solche, welche von minder starken Leuten verrichtet wer­den können, die souacb Gelegenheit zu einem für solche angemessenen Verdienst darbieten.

Gießen den 22. Juli 1845.

Der Gr. Rentamtmann Schneider.

1271) Montag den 28. d. M., Mittags 12 Uhr, sollen in dem Pfarrhause zu Crumbach mehrere Maurerarbeiten, bestehend in dem Plätten des Haus­gangs und der Küche, sowie die Fertigung einer neuen Sandsteintreppe rc. an Ort und Stelle ver­steigert werden.

Indem man dieses zur Kenntniß der Steig­liebhaber bringt, bcmerkr mau zugleich, daß die Arbeit zu 102 fl. 17 kr. veranschlagt ist und die Voranschläge auf dem Bürgermeisterbüreau offen liegen.

Crumbach den 21. Juli 1845.

Für den Kirchenvorstand der Bürgermeister Webe r.

1273) Freitag den 25. d. M., Mittags 12 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Taubringen nach­stehende Gemeindearbeit öffentlich an den Wenigst- nchmenden versteigert werden, als: