zu Jß 34.
des
Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen.
Zu Vermietern.
689) Zn Lit. D. .45 48. ist Vs Scheune nebst 2 Ställen zu vermiethen und eine Parthie gutes Heu zu verkaufen.
Gießen den 21. April 1845.
670) 2 Stuben, Kammer und Küche sind in Lit. B. JWi 33. auf der Mäusburg vom 1. Mai an zu vermiethen.
722) Ein möblirtcs Zimmer nebst Cabiuet auf dem Scltersberg ist zu vermiethen bei
Professor H. v. Ritgen.
721) Ein Wiesenstück, circa V?Morgen, ist in meinem Garten zu vermietben. C. Trapp.
716) Zwei Logis, jedes von 2 — 3 Zimmern nebst Kabinet, Küche, Kammer, Keller, Holzstall und Mitgebrauch der Waschküche, sind zu vermiethen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.
729) Wohnungsvermiethung.
Zm Lichtenberger'schen Hause in den neuen Bauen ist der mittlere Stock, eine vollständige größere Familienwobnung bildend, zu vermiethen und gegen Ende Juli beziehbar.
718) 3000 fl. liegen gegen doppelte Sicherheit in hiesiger Stadt zum Ausleihen bereit. Ausgeber d. Bltts sagt wo.
Vermischte Nachricht.
730) Der Unterzeichnete wohnt in den Neuen- Bäuen, im Hause des Professors Klein, eine Stiege hoch. Dr. F. Klein,
praktischer Arzt.
736) Meine neuen Tapeten-Musterkarten, in den geschmackvollsten Desseins babe ich erhalten und bringe solche in empfehlende Erinnerung.
Carl Frech.
657) Einem geehrten Publikum mache ich bier- mil die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Steindeckermeister dahier etablirt habe. Durch prompte und reelle Arbeit werde ich mir stets die Zufriedenheit meiner verehrten Kunden zu erhalten suchen und bitte, mich mir zahlreichem Zuspruch zu beehren.
Meine Wohnung ist bis jetzt noch in meinem älterlichen Hause Lit. C. ~45 153.
Christian Schwalb.
732) Bei der heute nach §. 17. der Statuten des hiesigen Gesellschafts-VereinS stattgehabten Ver-
loosung der in dem laufenden Jahre einzulöscnden Schuldscheine, sind die Nummern
73. 135. 213. 299. 301.
zur Rückzahlung bestimmt worden. Es werden deßhalb die dermaligen Besitzer der erwähnten Schuldscheine hiermit aufgefordert, dieselben am 1. Juli d. I. dem Rechner der Gesellschaft, Herrn Hofgerichts»AdvocatenHeß, gegen Empfangnahme der Zahlung zu präsentiren, da von dem genannten Tage an die weitere Verzinsung der oben er- wähnten Capitalien aufbört.
Gießen den 19. April 1845.
Der Gesellschafts-Vorstand v. Preuschen. Weber.
711) Es ist zu meiner Kenntniß gekommen, daß Personen, welche als Dienstboten ein Unterkommen sucheir, häufig in der Weise meinen Namen mißbrauchen, daß sie bei den Herrschaften, zu denen sie sich zu vermietben wünschen, angeben, sie seien von mir geschickt worden. Um diesem Mißbrauche für die Zukunft zu begegnen, mache ich darauf aufmerksam, daß alle Dienstboten, die ich empfehle, eine Karte mit meinem Namen und Siegel — Letzteres drückt die Buchstaben F. B. aus — erhalten, und daß sonach alle Personen, welche eine solche Karte nicht vorzeigen können, von mir nicht empsoblen sind.
Gießen den 19. April 1845.
Maria Bärrn, Dienstboten-Verdingcrin.
724) Ein Studirender wünscht Privatstunden ertheilen zu können. Näheres bei der Redaktion d. Bltts.
747) Der Schwarzische Dampf-Melasse - Distillir- Apparat für Herrn Stein nach Mexico steht noch einige Tage zur Einsicht offen.
C. L. Kirsch, Kupferschmiedmeister.
713) Ju ein hiesiges Bucbbiudergeschäft kann ein junger Mensch unter billigen Bedingungen in die Lebre genommen werden. Näheres sagt Ausg. d. Bltts.
717) Nm 10. Mai wird die Doppel-Flinte im Gasthaus zum Einhorn ausgespielt. Loose hierzu siud noch zu haben bei Dey er.
725) Zm Buschischen Garten wird ein junger Mensch in's Haus in Dienst gesucht.


