Ausgabe 
20.9.1845
 
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1601) Anempfehlung der Eleetrici- täts Ableiter.

Seit dem Bekanntwerden der sogenannten Electricitäts-Ableiter habe ich mich bei meiner Praxis vielfach überzeugt, daß dieselben für Rbeumatismen und bei Nervenleiden, nament­lich Kopf-, Zahn-, Hals-, Brust-, und Rücken- schmcrzen, Krämpfen, Reißen in den Gliedern, Andrang des Bluts, Schlaflosigkeit, besonders wirksam sich gezeigt haben, ja in mehreren Fällen habe ich bei ibrcr Anwendung die ausgezeichnetsten Wirkungen gehabt. Mit vollem Rechte kann ich daher den Gebrauch, vorzugsweise derer in run­der Form, bei allen obengenannten und gewiß auch diesen verwandten Leiden hiermit empfehlen.

Dr. Julius Eduard Huderus in Freiberg. Der Verkauf dieser Ableiter in runder Form nebst Gebrauchsanweisung findet in Gießen allein Statt bei Carl Frech.

Neu erfundenes,

von mehreren Medicinal- Behörden geprüftes

Geliör-Oel,

von Dr. J. Robinson in London.

Durch Anwendung dieses Oels werden alle organische Theile des Ohres ungemein gestärkt, das Trommelfell erhält seine natürliche Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit sehr bald sicher geheilt wird.

Das Flacon mit Gebrauchsanweisung a l'/3 Rthlr.

bei Carl Frech.

Extrait de Circassie,

1)011 Dimenson §4 Comp, in Paris.

Ein vorzügliches und vielfach erprobtes Schön­heitsmittel, um die Haut von allen Flecken zu reinige» und derselben nach nur kurzem Gebrauch ein zartes Weiß, die schönste Frische, Glanz und Weichheit, wodurch sich die orientalischen Frauen auszeichnen, auf lange Dauer zu geben.

Dasselbe ist in großen weißen Flacons mit Gebrauchsanweisung ä 54 fr. allein ächt zu haben bei C a r l F r e ch.

Aeclite Liöiven-Pomade

von James Davy in London.

Vorzüglichstes Mittel, um in einem Monate Kopfhaare, Schnurrbärte, Backenbärte und Augen­braunen herauszutreiben, selbst da, wo nicht die geringste Spur davon zu sehen ist.

Preis pro Tiegel mit Original-Beschreibung 1 Rthlr. beögf. / '/2

bet Carl Frech.

1580) Bei Herrn Scharmann in Gießen steht ein sehr guter Wiener Spitz-Flügel, sowie bei Frau

Rentmeister Schott daselbst ein tafelförmiger Flü- gel, nach neuester und bester Bearbeitung, bil­lig zu verkaufen oder zu vcrmiethen. Lusttragende belieben sich deshalb an mich zu wenden.

Andreas Margutb, neben der Caserne in Butzbach.

1609) Bettfedern, Daunen, wol­len Strick- und Stickgarn, Baum­wollengarn, zu sehr billigen Preisen empfiehlt I. K. W o r m s Wtwe., Kirchenplatz Lit. A. «45 13.

1502) Auf dem Asterweg Lit. A «45 85 ist ein neuer Kochofen wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen.

1596) Einige Wagen Kuhmist find zu ver­kaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.

Zu vermiethen.

1498) Bei Balth. Becker auf dem Selters­weg ist eilt Logis an eine stille Familie zu ver- mtctben und jogleidj zu beziehen.

1465) Das von Herrn Accessist Bierau bisher bewohnte Logis ist wegen dessen Versetzung zu ver­miethen und alsbald zu beziehen.

Jacob Vogt, Bäcker.

1499) In Lit. A. «45 120 ist eine Familien- wohuung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 0

Vermischte Nachrichten.

1595) Etwaige Anmeldungen zur Aufnahme in das Gymnasium und in die Vorbereitungsklasse für das mit dem 13. October beginnende Winter­semester bittet der Unterzeichnete in der nächsten Woche in den Stunden Morgens von 8 bis 10 Uhr bei ihm zu machen.

Gießen am 18. September 1845.

Der Gr. Gymnasialdirector Dr. Geist,

1597) Mein bisheriger Unterricht nimmt Mon­tag den 6. October seinen Fortgang. In Bezug auf den bestimmten Umfang der Unterrichtsanstalt bemerke ich, daß ich Knaben, welche noch gar kei­nen Unterricht empfangen haben, aufnehme, und daß der Unterricht zur Vorbereitung für die Prä- parandenklaffe des Gymnasiums und bis zur Be­fähigung zur Aufnahme nach Sexta in's Gymna­sium selbst ertheilt wird. Meine Wohnung ist in den Reuenbäuen Lit. B. «45 85.

Gießen den 17. September 1845.

G. Rap polt.